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Karlsruhe Bunter Sommer in Karlsruhe: Das sind die Höhepunkte der Heimattage!

Karlsruhe ist in diesem Jahr Ausrichter der "Heimattage Baden-Württemberg". Neben verschiedenen Facetten von Heimat sollen die Heimattage auch ein lebendiges Fest zwischen Tradition und Moderne werden. Hierfür haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen.

"Karlsruhe als Ausrichterstadt der 'Heimattage' vereint Weltoffenheit und Innovation mit dem Bewusstsein für Herkunft", so Regierungspräsidentin und Vorsitzende des Landesausschusses Heimatpflege Nicolette Kressl bei der Pressekonferenz im Karlsruher Rathaus anlässlich der Vorstellung des Programms für die "Heimattage Baden-Württemberg" in Karlsruhe 2017. Zusammen mit den Bürgern freue sich der Landesausschuss Heimatpflege auf neue "Perspektiven, traditionsreiche Veranstaltungen und mitreißende Aktionen".  

"Heimat vielfältig, individuell und immer in Bewegung"

Auch Oberbürgermeister Frank Mentrup zeigte sich optimistisch: "In einer jungen, großen Stadt, in der unterschiedliche Kulturen und vielfältige Lebensentwürfe aufeinandertreffen, ist Heimat vielfältig, individuell und immer in Bewegung und trotzdem - oder vielleicht deshalb? - ist diese Stadt eine tolle Heimat für uns alle", so das Karlsruher Stadtoberhaupt. "Genau das wollen wir gemeinsam mit Menschen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus ausloten - und gemeinsam genießen. Gehen Sie mit uns in Karlsruhe auf die Suche nach dem, was Heimat ausmacht und entdecken Sie auch Ihre Heimat in Karlsruhe!"

Auch Gesamtkoordinator Martin Wacker meldete sich zu Wort: "Wir setzen bei den 'Heimattagen' sowohl auf neue als auch bewährte Formate und Programme, wie etwa die 'Schlosslichtspiele', Tribut an Carl Benz, die Stadtgespräche oder auch die KA300-Volunteers. Wir nehmen also auch den Schwung aus dem 300. Karlsruher Stadtgeburtstag vor zwei Jahren mit", erklärte Wacker, Geschäftsführer der KEG-Karlsruhe Event GmbH, die mit der Umsetzung der "Heimattage Baden-Württemberg" 2017 betraut ist.

"Baden-Württemberg-Tag" und "Landesfestttage" bilden programmatische Klammer

"Bei den 'Heimattagen' soll ja nicht das Rad neu erfunden werden. Vielmehr wollen wir unseren Besuchern zeigen, was Karlsruhe zu bieten hat. Hier können wir auf viele erfolgreiche Veranstaltungen bauen, die in diesem Jahr auch eine klare 'Heimattage'-Ausrichtung haben werden", erklärt er. 

Das Thema "Heimat im Wandel" soll den Besuchern vor Augen führen, dass sich Karlsruhe heute zu einer dynamischen, multikulturellen Stadt entwickelt hat. Karlsruhe ist laut Veranstaltern als "TechnologieRegion zudem sehr stark aufgestellt in den IuK-Technologien (Anm. d. Redaktion: Gemeint sind Informations- und Kommunikationstechnologien)", weshalb sich die "Heimattage" auch mit der Frage auseinandersetzen wollen, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Heimat-Empfinden der Menschen auswirkt.

"Karlsruher RiesenFahrrad" auf dem Schlossplatz

Programmtechnisch bilden der "Baden-Württemberg-Tag" am 6. und 7. Mai und die "Landesfesttage" vom 8. bis zum 10. September die Klammer für den "Heimattage"-Zeitraum. Der "Baden-Württemberg-Tag" ist die Leistungsschau des Landes Baden-Württemberg.

Vor der einmaligen Kulisse des  Karlsruher Schlosses erwartet die Besucher ein vielseitiges Wochenende. Ein traditioneller  Höhepunkt ist etwa der "Entdeckermarkt", auf dem sich Industrie, Handel, Tourismus, Kirchen, Vereine und Verbände präsentieren. Vom 6. bis zum 28. Mai steht dann auch das "Karlsruher RiesenFahrrad" auf dem Schlossplatz,bestehend aus zwei Riesenrädern.

"Landesfesttage Baden-Württemberg" krönender Abschluss der "Heimattage"

Die "Landesfesttage Baden-Württemberg" bilden dann den krönenden Abschluss der "Heimttage". Bei diesen stehen traditionell Werte und  Bräuche der Region und des Landes im Vordergrund. Auf dem Landesfestumzug am 10. September präsentieren sich zahlreiche Gruppen aus Karlsruhe sowie Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg mit Festwagen, Fußgruppen, Musik- und Trachtengruppen.

Im Jubiläumsjahr "200 Jahre Fahrrad" stehen natürlich auch der große Sohn der Stadt Karl Drais und seine Laufmaschine als Vorgängerin des Fahrrads im Mittelpunkt. Hier wird es unter dem Motto "Ganz schön Drais" am 27. und 28. Mai ein Fahrrad-Festival auf dem Alten Schlachthof geben. Vom 25. bis zum 28. Mai findet zudem vor dem Karlsruher Schloss das Welttreffen historischer Fahrräder statt. Und das Fahrrad-Film-Festival "CineBIKE" wird vom 2. bis zum 3. Juni im studio 3 der Kinemathek Karlsruhe den filmischen Blick auf das Fahrrad lenken.

Großes Familienfest mit Max Giesinger

Vom 3. August bis zum 10. September erstrahlt das Karlsruher Schloss bei den "Schlosslichtspielen" erneut im Glanz herausragender Projection-Mappings. Diese Shows "stellen eine einzigartige Verbindung zwischen digitalen Elementen und der Barockfassade des Karlsruher Schlosses her", so das Versprechen der Veranstalter. 

Musikacts, Comedians, Moderatoren, Schauspieler und Köche des SWR-Fernsehens gibt es beim "SWR Fernsehen Familienfest" am 3. September auf zwei Bühnen vor dem Karlsruher Schloss zu bestaunen.

Musikalische Höhepunkte des Festes sind die Auftritte von Max Giesinger und Beatrice Egli. Außerdem treten Comedians wie Chako Habekost und Özcan Cosar auf und Fernseh-Moderatoren plaudern aus dem Nähkästchen. Daneben gibt es viele Aktionen zum Mitmachen - so können die Besucherinnen und Besucher etwa vor laufender Kamera Nachrichten sprechen oder sich wie die Profis als Sportreporter versuchen.

Menschen in Karlsruhe stark eingebunden

Das Badische Staatstheater präsentiert am 24. Juni die Ergebnisse seines Forschungsprojektes "Inschrift Heimat". Hier entsteht aus fünf Stadtraum-Episoden zusammen mit den Bürgern ein Volkstheater-Stück.

Ebenfalls stark eingebunden sind die Menschen in Karlsruhe bei der Doppelausstellung "Karlsruher Heimaten" im Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum. Im Stadtmuseum werden zunächst die gängigen Heimatklischees hinterfragt und dann in den Kapiteln "Heimat suchen", "Heimat finden", "Heimat bauen", "Heimat zerstören" und "Heimat inszenieren und instrumentalisieren" neue Aspekte der Stadtgeschichte thematisiert.

Im Pfinzgaumuseum stehen Karlsruher Stadtteile im Mittelpunkt

Im Durlacher Pfinzgaumuseum stehen die 27 Karlsruher Stadtteile im Mittelpunkt. Hier wird untersucht, wie unterschiedliche Stadtteilidentitäten überhaupt entstehen. "Wer an Kunst und Kultur denkt, denkt nicht gleich als erstes an Heimat oder Heimattage, denn gerade die Künste entführen uns oft in fremde Welten. Doch gerade dadurch befassen sich Kunst und Kultur immer wieder mit den Themen Beheimatung, mit Fremdheit und Vertrautheit.

Die Vorbereitung der 'Heimattage' hat die Kultureinrichtungen erneut herausgefordert, sich mit den vielen Heimaten im internationalen Karlsruhe, mit Heimat als kulturelles Erbe oder als kulturelles Konstrukt auseinander zu setzen - etwa in kulturhistorischen Ausstellungen, in Volkstheaterproduktionen, in Kunstausstellungen sowie in Filmprojekten", so die Leiterin des Kulturamts der Stadt Karlsruhe Susanne Asche abschließend.

Der komplette Veranstaltungskalender der "Heimattage" 2017 ist online einsehbar.

www.heimattage-karlsruhe.de
www.facebook.com/heimattage2017

Mehr zum Thema
Heimattage in Karlsruhe: Der Sommer 2017 steht ganz im Zeichen der Heimattage. Zum ersten Mal finden die Heimattage Baden-Württemberg in einer Großstadt statt. Die beiden Landesveranstaltungen "Baden-Württemberg-Tag" und "Landesfesttage" mit Landesfestumzug bilden das traditionelle Grundgerüst der Heimattage. Zahlreiche weitere Veranstaltungen werden das Thema "Heimat" beleuchten.
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Kommentare (12)
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  •   karlsruher1955
    (858 Beiträge)

    Bunter Sommer in Karlsruhe
    Es wäre interessant wieviel dieses Spektakel die Bürgerinnen und Bürger von Karlsruhe kostet.
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  •   DerSpinner
    (1711 Beiträge)

    Was ein Gedöhns
    Es fängt schon mit der Vergewaltigung der deutschen Sprache an:

    Projection-Mappings (sucht es euch selbst heraus)
    Musikacts (hier konnte man sich nicht zwischen Englisch und Deutsch entscheiden)
    Comedians (Komödianten)
    Özcan Cosar (dazu sag ich lieber nichts)
    die Besucherinnen und Besucher (Genderidiotie)
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  •   HarryPotter
    (441 Beiträge)

    Die Gendergerechte Begrüßung
    Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrte Schwule,sehr geehrte Lesben,sehr geehrte androgyne,Sehr geehrte Bigender,sehr geehrte Frau zu Mann,sehr geehrte Gender variable,sehr geehrte Gender quer,sehr geehrte Intersexuelle,sehr geehrte weder noch Geschlechter,sehr geehrte Geschlechtslose,sehr geehrte nichtbinäre,sehr geehrte Pangender und pangeschlechtliche,sehr geehrte Transmännliche und Transmänner,sehr geehrte Transweibliche und Transfrauen,sehr geehrte Transmenschen,sehr geehrte Trans mit*,sehr geehrte Trans*weiblich und Trans*Frau,sehr geehrte Trans*männlich und Trans*Männer,sehr geehrte Transmenschen,sehr geehrte Transfeminine und Transgender,sehr geehrte Transgender weiblich und Transgender Frau,sehr geehrte Transgender männlich und Transgender Mann,sehr geehrte Transgender Menschen,sehr geehrte Transmaskuline,sehr geehrte männlich Transsexuelle,sehr geehrte weiblichTranssexuelle,sehr geehrte Transsexuelle Männer,sehr geehrte Transsexuelle Frauen usw.usw. grinsen
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  •   Joerg_Rupp
    (1995 Beiträge)

    die ganze
    Fremdenfeindlichkeit in einem kurzen Text. Oder was wollten Sie zu dem Komödianten mit türkischem Namen sagen bzw. trauten Sie sich nicht zu sagen?
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  •   kaufdirmaleingrundgesetz
    (437 Beiträge)

    Ich glaube, du solltest kürzer treten.
    Dem Spinner Fremdenfeindlichkeit aufgrund seines Kommentars zu unterstellen ist schon im Bereich der Beleidigung, oder der üblen Nachrede anzusiedeln. Wenn ich er wäre, würde ich dafür sorgen, daß man dich wieder einmal vor Gericht "zerrt". Das kommt dir ja wohl mittlerweile bekannt vor, oder?
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  •   Fizzy_Bubblech
    (334 Beiträge)

    Liebe Spinner und SpinnerI*_innenx,
    der Dudenx wurde mittlerweile um gefühlte 10.000 Wörter_Innen erweitert und sollte auch ausserhalb von M. bei KA, höggschd löblich zu Rate gezogen werden.
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  •   kaufdirmaleingrundgesetz
    (437 Beiträge)

    Vor wenigen Tagen hat sich auf Deutschlandfunk
    ein Professor zu dieser unsäglichen Political Correctness und den Genderwahn geäußert. Hätte das manch einer der hiesigen Kommentatoren gehört, stünde ihm noch heute die Schamesröte im Gesicht.

    Bevor der Beißreflex kommt: Deutschlandfunk ist kein rechtsradikaler Sender. Einschalten lohnt sich.
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  •   Peacemaker
    (330 Beiträge)

    Man muss wirklich aufpassen,
    dass diese Heimattage nicht als Glorifizierung des Spießbürgertums rüberkommen.
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  •   ALFPFIN
    (5607 Beiträge)

    Heimattage
    "Karlsruhe als Ausrichterstadt der 'Heimattage' vereint Weltoffenheit und Innovation mit dem Bewusstsein für Herkunft"

    Bei den "Heimattagen" oder ähnliche Veranstaltungen, die mir bekannt sind, hatte ich nicht den Eindruck, als wäre Weltoffenheit ein Thema. Und Innovation mit dem Bewusstsein für Herkunft, das muss man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen. grinsen
    Das Foto oben sieht ja schon nach Heimattagen aus. grinsen
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  •   stoersender
    (900 Beiträge)

    Schon wieder
    ein bunter Sommer... na ja mir wird das eher zu bunt.

    Und wieso braucht man dazu extra Veranstaltungen? Ein Rundgang über den Kronenplatz wär doch auch okay.
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