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17.02.2016 23:00
 
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"art Karlsruhe" 2016: "Kunst soll Menschen glücklich machen" [1]

Jens J. Meyer "Cupola", Galerie Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz / Venedig)
Bild:KMK / Jürgen Rösner

Rheinstetten (tfr/ps) - Die "art Karlsruhe" wird "im In- und Ausland geschätzt", so der Tenor der Macher bei der Pressekonferenz am Mittwoch in der Messe Karlsruhe. Ein "Marktplatz für die Kunst" soll sie sein, die "art", und für Sammler, Besucher und Aussteller auch als "Einstiegsdroge" fungieren - "Kunst soll Menschen glücklich machen".
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Vom klassischen Expressionismus bis zu jüngsten Bewegungen der Gegenwartskunst und von gegenständlichen Positionen bis zu konkreter Malerei und Skulptur - unter dem Slogan "Mensch. Markt. Kunst." zeigt die 13. "art Karlsruhe" Werke aus über 100 Jahren. Vom 18. bis 21. Februar präsentieren sich in den vier Karlsruher Messehallen 211 Galeristen aus 13 Ländern. Die Veranstalter rechnen erneut mit rund 50.000 Besuchern auf der international orientierten Kunstmesse für Klassische Moderne und Gegenwart.

Skulpturenplätze und One-Artist-Shows

Insgesamt 31 Aussteller hat die Jury der "art Karlsruhe" in diesem Jahr neu zugelassen. Darunter international renommierte Galerien wie Utermann (Dortmund) mit Werken deutscher Expressionisten wie Hermann Max Pechstein oder Emil Nolde. Neu dabei ist unter anderen auch Meyer Riegger (Karlsruhe/Berlin), eine der führenden Galerien im Bereich zeitgenössischer Kunst, mit einem internationalen Programm, darunter Werke von Meuser, Franz Ackermann und Daniel Roth - alle drei Professoren an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste. Britta Wirtz, die Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH: "Unsere Devise lautet: Weiter zulegen bei den Zeitgenossen, stark bleiben bei der klassischen Moderne."

Die offenen Raumsituationen, die zur weiträumigen Bühne für die Kunst in großen Dimensionen werden, sind charakteristisch für die "art Karlsruhe" - insgesamt 19 Skulpturenplätze hat Kurator und Projektleiter Ewald Karl Schrade 2016 geschaffen. Die Künstlerliste reicht von Madeleine Dietz (bei Nothelfer/Hollinger) über Peter Lang (Keller) bis zu Herbert Mehler (Tammen & Partner). Zudem werden in den Hallen die Werke von insgesamt 179 Künstlern mit One-Artist-Shows gewürdigt. Die Solo-Präsentation ermöglichen es, das Schaffen eines Künstlers oder einzelner Werkaspekte gebündelt, beziehungsweise im Überblick vorzustellen.

Die Auszeichnungen der "art Karlsruhe"

Zu den Höhepunkten 2016 zählen die Sonderausstellung der messmer foundation (kunsthalle messmer, Riegel am Kaiserstuhl) mit Werken von André Evard, einem wegweisenden Maler der Schweizer Moderne ("André Evard - Pionier der konkret-konstruktiven Kunst") sowie die Sonderausstellung des Kirchner Museums aus Davos, das neben Gemälden und Drucken des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner einen besonderen Akzent auf das bislang eher unbekannte fotografische Schaffen des Künstlers setzt - unter anderem mit erstmals gezeigten fotografischen Werken ("Der Maler als Fotograf").

Nominiert für den 9. "Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift" (Verleihung 18. Februar, 17 Uhr | Aktionshalle) ist der US-amerikanische Künstler Justin Almquist. Der Preisträger bekommt die Möglichkeit, seine Werke auf der "art Karlsruhe" in der großen Messekoje der Stiftung (Halle 1/T07) zu präsentieren. Mit dem "art Karlsruhe"-Preis (Verleihung 19. Februar, 17 Uhr | Aktionshalle) des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe wird die beste One-Artist-Show der Messe geehrt.

Weitere und umfassende Informationen zur "art Karlsruhe" gibt es online.

Termin: 18. bis 21. Februar, Messe Karlsruhe, Rheinstetten

www.art-karlsruhe.de

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Kommentare [1]
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  • (1494 Beiträge) | 19.02.2016 13:17
    Bewerten: lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    Mittwoch morgen hat der Messebauer versehentlich den Stellplan
    der Standeinheiten auf einer Theke vergessen.
    Mittwoch Abend wurde er für 12.800 Euro verkauft..
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