Karlsruhe Zeltival-2017-Bilanz: Festival geht mit 22.500 Besuchern zu Ende

"22.500 Besucher sind eine gute Zahl", so Tollhaus-Geschäftsführer Bernd Belschner bei der Zeltival-Abschlusspressekonferenz im Tollhaus.

Es war 2017 das 23. Zeltival in 33 Jahren, und die Macher zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen: "Wir haben auf jeden Fall auch Glück mit dem Wetter gehabt", so Belschner, "alle geplanten Veranstaltungen haben stattgefunden und unsere Gäste waren von den Rahmenbedigungen positiv angetan!

Was das wichtige Thema 'Sicherheit' angeht, haben wir die Maßnahmen (Einlasskontrollen) verstärkt, was vom Publikum durchaus positiv aufgenommen wurde. Dementsprechend war die Stimmung beim Zeltival sehr gut, sowohl auf, vor und als auch hinter der Bühne. Dieses Jahr waren wieder rund 120 Helfer im Einsatz."

Besucherzahlen: "Keine Rekorde, aber durchaus gut"

Kurz zu den Fakten: Es gibt zwar "keine Besucher-Rekorde" zu vermelden, man sei aber mit 22.500 klar über den Werten des letzten Jahres, die anvisierte Schall-/Schmerzgrenze von 20.000 sei deutlich übertroffen, "alles hat gepasst!" 2016 waren zirka 18.000 Besucher beim Zeltival.

 

Was noch gut ankam beim Zeltival, ist wie jedes Jahr das idyllisch und liebevoll gestaltete Zeltival-Gelände, man habe ein paar "neue Ideen und Details" umgesetzt, so sei wieder einmal eine "wunderbare Atmosphäre" entstanden, die "Leute haben sich wohl gefühlt".

Auch französische Medien berichteten

Programmatisch seien 2017 "keine großen Stars"(vielleicht mit Ausnahme von Youssou N'Dour und Helge Schneider) verpflichtet worden, trotzdem sei eine illustre Zahl an Besuchern (auch jenseits der Grenzen) beim Zeltival dabei gewesen, auch französische Medien (unter anderem TV) hätten vom Festival berichtet.

Best besuchte Konzerte waren nach Angaben der Veranstalter die Nils Landgren Funk Unit und der Australier Xavier Rudd, besonders begeistert haben (rein subjektiv) unter anderem auch die Gigs von Lucky Chops, Lambchop, Asaf Avidan und Delgres - es war rein musikalisch ein absolut überzeugendes Festival. So sahen das auch die Besucher, von junges über älteres bis zum Stamm-Publikum waren alle dabei!

Konzept der Doppelkonzerte erfolgreich

Bezahlt machte sich auch das Konzept der diesjährigen Doppelkonzerte, zudem waren einige Acts/Bands zum ersten Mal beim Zeltival dabei - und kommen sicher wieder! Denn: Beim Tollhaus stehen die Künstler im Vordergrund, mit der Auswahl setze man bewusst ein "Signal/Statement für Toleranz und Weltoffenheit" - das goutiert auch das zahlreiche Publikum, welches das Event als Marke und Qualitätssiegel begreift.

Noch ein Blick in die nahe Zukunft: Tollhaus-Besucher dürfen sich (nach kurzer Sommerpause) auf ein spannendes Spätjahr freuen, unter anderem sind Philipp Dittberner, Johannes Oerding, Von Wegen Lisbeth, Judith Holofernes und Gregor Meyle auf der Bühne zu sehen - auch das noch (junge und unterstützenswerte) Atoll-Festival wirft wieder seine Schatten voraus.

www.tollhaus.de
www.zeltival.de

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