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03.02.2016 14:05
 
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Vorfreude steigt: "Independent Days" 16 mit hochkarätigem Programm [0]

IDIF16 - Film "Sleepwalkers"
Bild:ps

Karlsruhe (ps/tfr) - 144 Filme aus 37 Ländern: noch nie wurden so viele Filme auf den "Independent Days" gezeigt. Mit knapp 70 Prozent Filmen aus Europa ist das Festival auf dem besten Wege, ein europäisches Filmfestival zu werden.
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 "Ich freue mich sehr, dass viele Filmemacher auch in diesem Jahr ihre Filme persönlich in Karlsruhe vorstellen werden. Hier begrüßen wir "Oscar"- und "Emmy"-Gewinner ebenso wie viele spannende Nachwuchstalente des unabhängigen Filmemachens", sagt Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz. "Dies zeigt: das Independent-Kino ist auf dem Vormarsch und diesen Prozess begleiten und fördern wir nun schon seit vielen Jahren", so Langewitz weiter.

Wieder zahlreiche filmische Glanzstücke im Programm

 In diesem Jahr sind wieder zahlreiche filmische Glanzstücke im Programm, das von Mittwoch, 30. März, bis Sonntag, 3. April 2016, im Filmtheater Schauburg in Karlsruhe stattfinden wird. Der Kurzfilm "Sadakat" (internationaler Titel: "Fidelity") unter der Regie von Ilker Catak, der in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk entstanden ist, wurde zum Beispiel 2015 mit einem Studenten-"Oscar" in Gold, dem "Student Academy Award", in der Kategorie "bester ausländischer Film" ausgezeichnet. Im Feature-Film "Blink" von Regisseur Michael Medeiros spielen zahlreiche US-amerikanische Stars wie Tom Pelphrey (Banshee, Body of Proof), Rita Garner (Law&Order) oder William Hill (Gran Torino) mit.

Auch die weiteren Langfilme des Programms können sich sehen lassen: "The Answer" (Regie: Pavan Kaul) erzählt die wahre Geschichte über einen der bekanntesten und meist geachtetsten spirituellen Führer unserer Zeit, Paramhansa Yogananda (Victor Banerjee), basierend auf den Erzählungen seines Schülers James Donald Walter (Leonidas Gulaptis), der lange mit ihm zusammen gelebt und seine Lehren für künftige Generationen weiter getragen hat. Bei "Dirty Games" des "CNN Journalist des Jahres 2011" Benjamin Best geht es um Korruption und Ausbeutung beim internationalen Spitzensport. Und der dänische Film "In-between" (Regie: Henrik Kolind) erzählt eine Roadmovie-Liebesgeschichte zweier junger Menschen auf Fahrrädern durch Kopenhagen.

18 Kurzfilme treten im Low-Budget-Wettbewerb gegeneinander an

 18 Kurzfilme treten im Low-Budget-Wettbewerb gegeneinander an und streiten um den mit 1.000 Euro dotierten Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe. In den drei Vorrundenblöcken des No-Budget-Wettbewerbs laufen 31 Kurzfilme und hoffen, vom Publikum ins Finale gewählt zu werden, um so eine reale Chance auf den Filmpreis der Stadt Karlsruhe, "Die Goldene ID 2016" zu erhalten, der mit 500 Euro veredelt wird.
 
Erstmalig in diesem Jahr wird der Microfilm-Award verliehen. Microfilms, das sind Kurzfilme mit einer Länge von maximal fünf Minuten Laufzeit. "Eine Geschichte in einer solch kurzen Zeit zu erzählen, ist eine besondere Herausforderung, die die Filmemacher dieses Programmblocks originell, gewitzt und spannend gemeistert haben", erklärt Langewitz. Der beste Film wird mit dem "Best Microfilm"-Award ausgezeichnet, der von den Badischen Neuesten Nachrichten gestiftet wird. Der Award ist mit 500 Euro dotiert.

Bereits zum zweiten Mal drei Sonderpreise ausgelobt

Und bereits zum zweiten Mal sind drei Sonderpreise ausgelobt, die im Rahmen der von Markus Brock moderierten Preisgala am Sonntag, 3. April, um 19 Uhr verliehen werden. Beim Newbie-Award für den besten Erstlingsfilm nominiert sind die Kurzfilme "Bleu" (Regie: Kevin Hoed, Belgien), "Bora-Bora" (Regie: Olga Boiko, Russland), "Chay" (Regie: Charlotte A. Rolfes, Deutschland), "Female Dog" (Regie: Funmi Durojaiye, United Kingdom) und "The Same Blood" (Regie: Mitry Semenov-Aleinikov, Russland).
 
Beim Female-Award für die beste weibliche Regiearbeit nominiert sind: "Electrofly" (Regie: Natalia C. A. Freitas), "Feuer Wasser Erde Luft und Zeit" (Regie: Maria Reinhardt-Szyba, Deutschland), "OMESSA" (Regie: Charlène Favier, Frankreich), "Resilience" (Regie: Bianca Howell, United Kingdom) und "Vier werden Eltern" (Regie: Eva Maschke, Deutschland).

Ticket-Angebote je nach Gusto

 Die Nominierten des Indie-Awards für den besten Feature-Film sind: "Blink" (Regie: Michael Medeiros, USA), "Dirty Games" (Regie: Benjamin Best, Deutschland), "Lost in Laos" (Regie: Vincent Lodder und Jonathan Kray, Niederlande) "Pechorin" (Regie: Roman Khrushch, Russland) sowie "The Answer" (Regie: Pavan Kaul, Indien).

Die Eintrittskarten an der Schauburg-Kasse kosten 8 Euro (7 Euro ermäßigt). Zudem bietet das Festival eine Akkreditierung an, die den Zugang zu sämtlichen Programmpunkten erlaubt. Diese ist erhältlich für 50 Euro (30 Euro ermäßigt) und kann über die Festivalwebsite bezogen werden: www.independentdays-filmfest.com/deutsch/zuschauer/festivalpass/. Hierüber kann auch ein 5er-Ticket bestellt werden, das für 1 Person den Zugang zu fünf unterschiedlichen Programmen oder zum Beispiel für 5 Personen zu einem Programmblock ermöglicht.

"Independent Nights"-Filmparty in "Die Stadtmitte"

Anlässlich der "Independent Nights" gelten die Kinokarten und Akkreditierungen der "Independent Days" am Samstagabend, 2. April, ab 21 Uhr auch als Eintrittskarten für "Die Stadtmitte", wo die Filmparty stattfindet. Bestens unterhalten werden die Kinofans dabei mit tanzbarer Musik von Swing Patrol (Electroswing) mit DJ Kunststoff und MixedMusic.
 
In diesem Jahr finden bei den "Independent Days" verschiedene Workshops für Filmemacher und Filminteressierte statt. Der Eintritt zu diesen Workshops ist frei.

Weitere und umfassende Infos zu den "Independent Days" gibt's online.

Termin: 30. März bis 3. April, Filmtheater Schauburg, Karlsruhe

www.schauburg.de
www.independentdays-filmfest.com
www.die-stadtmitte.de

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