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Karlsruhe Karlsruher Lichtkünstler rückt die Stadt ins rechte Licht

Der Architekturstudent Stefan Lotze ist begeisterter Lichtkünstler. Schon mehrere Projekte hat er in Karlsruhe auf die Beine gestellt - beispielsweise seine Lichtgraffitis im Rheinhafen oder Lichtprojekte auf "Das Fest". Weitere Projekte in Karlsruhe sind in Planung. Vom 15. bis 20. April wird seine Kunst nun einem internationalen Publikum auf der Luminale in Frankfurt gezeigt. ka-news hat im Vorfeld mit ihm gesprochen.

Licht beschäftigt Stefan Lotze schon viele Jahre. Einerseits aus persönlichem Interesse - sozusagen Licht aus Leidenschaft - andererseits im Zuge seines Architekturstudiums im Bereich der professionellen Lichtplanung. 

Faszination Licht

"Wenn ich nachts durch die Stadt gehe, sehe ich unendlich viel Potential den nächtlichen Stadtraum mit Licht zu gestalten und ihm mehr Qualität zu verleihen", erläutert Lotze. Unter dem Label "Gorillalighting" gestaltet er seine Lichtkunst.

Da Licht in unserem Leben von elementarer Bedeutung ist, werde es oft zur Selbstverständlichkeit. Seine große Bedeutung gehe im Alltag manchmal unter, meint Stefan Lotze. "Erst durch Abwesenheit von Licht, in der Nacht, besteht die Möglichkeit die Bedeutung wieder zu erkennen und das Bewusstsein hierfür zu schärfen. Lichtkunst kann dies auf ästhetische, vielleicht abstrakte, aber eben unangestrengte Weise erreichen."

Karlsruhe besitzt den kostbaren Zustand der Nacht

Karlsruhe habe aufgrund seiner Größe den Vorteil, im Vergleich zu "lichtverschmutzten" Metropolen den kostbaren Zustand der Nacht und der Dunkelheit häufiger bieten zu können. "Dieser Zustand macht filigrane und detailreiche Lichtinstallationen erst möglich", so Lotze. In Karlsruhe war der Architekturstudent vorwiegend bei "Das Fest" aktiv. Hier vor allem mit zwei Projekten, die aus Wettbewerben der Architekturfakultät hervorgingen. In beiden Teams war Lotze für die Lichtgestaltung verantwortlich.

Der kommende Sommer wird spannend

Auch in Zukunft will der Künstler lichttechnisch in der Fächerstadt aktiv sein. Gerade wenn das öffentliche Leben auch abends wieder draußen stattfinde, werde es einige Aktionen geben. Infos hierzu gibt es auf  http://www.facebook.com/gorillalighting      und http://twitter.com/#!/gorillalighting. Außerdem wird es voraussichtlich vom 16. bis 20. Juli eine kleine Ausstellung im Architekturschaufenster Karlsruhe geben, verrät der Lichtkünstler gegenüber ka-news.

Ausstellung vor einem internationalen Publikum auf der Luminale in Frankfurt

Zuerst können Besucher seine Kunst aber auf der Luminale bestaunen. Dort war Stefan Lotze die letzten Male bereits als Zuschauer vor Ort. Für ihn war es stets ein Wunsch, selbst einmal dabei sein zu können. "Obwohl ich nie daraufhin gearbeitet habe, sah ich nun mit 'gorillalighting' und 'growing light' die Möglichkeit. Ich habe mich ohne besonders große Hoffnungen letztes Jahr beworben, und es hat geklappt!", freut er sich.

In Frankfurt wird sein Programm "growing light" vom 15. bis 20. April in der Bockenheimer Anlage, einer Parkanlage mitten in Frankurt, zu sehen sein. Aber auch eine große wachsende Licht-Installation, die sich an einem Gebäude empor rankt, präsentiert er das erste mal vor Publikum.

Weitere Infos unter http://www.gorillalighting.net/.

Hier gibt es weitere Bilder von gorillalighting

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