Kunstimbiss mit Dr. Dorit Schäfer: "DAS BESONDERE BLATT"

Mittwoch, den 25. Januar um 13:00 Uhr, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Moritz von Schwind (1804 – 1871) Der Sängerkrieg auf der Wartburg, 1837 Vor dem thronenden Landgrafen Hermann von Thüringen und seiner Frau Sophie kommt es im Sängerkrieg auf der Wartburg zum Höhepunkt: Der ungarische Magier Klingsor springt erregt auf und zwingt seinen Kontrahenten Wolfram von Eschenbach im Rededuell zur Aufgabe. Zahlreiche Figuren aus der mittelhochdeutschen Gedichtsammlung des Wartburgkrieges beleben die Szene. Von 1840 bis 1844 hielt sich der gebürtige Wiener Moritz von Schwind in Karlsruhe auf, wo er die Wandmalereien für die Kunsthalle entwarf und großteils auch selbst ausführte. Sein großes Fresko im Treppenhaus mit Darstellung der Einweihung des Freiburger Münsters gehört zu seinen bedeutendsten Werken. 1838 hatte er das vielfigurige Aquarell mit dem Wartburgkrieg als Beweis seines Kompositionstalentes an Großherzog Leopold von Baden geschickt, um den Auftrag in Karlsruhe zu erhalten. Leopold erwarb es für seine Privatsammlung und engagierte den Künstler. Im Kupferstichkabinett sind rund 160 Zeichnungen des Künstlers vorhanden.
schwind_VIII 2467 003 | Bild: A.Fischer/H.Kohler
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