Konzert „Reger-Raritäten“
in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Tonkünstler-Ensemble Karlsruhe: Debüt mit "Reger-Raritäten" und Max Reger-Uraufführung am Freitag, den 22. April 2016, um 19.30 Uhr

Anlässlich des Reger-Jahres 2016, in dem sich der Todestag Max Regers zum 100. Mal jährt, vertraut das Max-Reger-Institut Karlsruhe dem Tonkünstlerverband Baden-Württemberg, Region Karlsruhe, wertvolle Schätze seines Archivs zur Aufführung an.

So wird das im Winter 1888/89 entstandene Scherzo g-Moll für Flöte und Streichquintett WoO II/1 vermutlich überhaupt das erste Mal erklingen. Neben dieser Uraufführung sind zwei Karlsruher Erstaufführungen zu hören: Die seit ihrer Uraufführung 1992 im Berliner Schauspielhaus trotz ihrer beachtlichen Qualitäten kaum ein halb Dutzend Mal weltweit gespielte anspruchsvolle Fantasie »Harmonies funèbres« cis-Moll für Klavierquintett aus dem Jahre 1889 und die vom Komponisten selbst vorgenommene Streicherfassung der Flötenserenade G-Dur op. 141a. Im Gegenzug wird Regers Flötenfassung der Suite a-Moll für Violine und Klavier op. 103a von 1908 geboten – neben weiteren Kostbarkeiten wie das Allegretto grazioso WoO II/14 für Flöte und Klavier, Präludium und Fuge a-Moll WoO II/16 für Violine solo und das komplexe Klavierquintett op. 64. Dieses entstand als Gegenstück zu Brahms Klavierquintett d-Moll op. 34. Allein sechs Hervorrufe erlebte es nach dem ersten Satz während der Uraufführung.

Unter dem Motto „Reger-Raritäten“ ist das Programm zu hören am Freitag, den 22. April 2016, um 19.30 Uhr. Der Feuerbachsaal der Staatliche Kunsthalle Karlsruhe bietet den adäquaten Rahmen für dieses Ereignis. Der SWR plant einen Mitschnitt des Konzertes, das Dr. Jürgen Schaarwächter moderiert und welches mit einem festlichen Umtrunk ausklingen wird.

Das Reger Jahr gab den Anlass zur Gründung des „Tonkünstler-Ensemble Karlsruhe“, das den Regionalverband künftig mit seiner künstlerischen Vielfalt in der Öffentlichkeit vertreten soll. Bei den „Reger-Raritäten“ wirken mit: Johannes Hustedt (Flöte), Martina Bartsch, Susanne Holder, Gundula Jaene, Felix Treiber und Ursula Zelt (Violine), Susanne Reiner und Wolfgang Wahl (Viola), Hanna Gieron und Beate Holder-Kirst (Violoncello), Alexander Becker (Kontrabass) sowie Aglaia Bätzner, Cornelia Gengenbach und Sontraud Speidel (Klavier).

Mehr Informationen unter: www.kunsthalle-karlsruhe.de

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