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Baustelle in der Karlstraße: Geschäftsleute fordern Entschädigung [35]

Karlsruhe (trs) - Karlsruhe ist zur Zeit eine große Baustelle. Wer die Stadt nicht kennt, sucht im Dschungel aus aufgerissenen Straßen und Umleitungen vergeblich die entspannte Atmosphäre der badischen Metropole. Die wird nämlich eher durch Lärm und Absperrungen verdeckt. Unglücklicherweise stören die Baustellen aber nicht nur temporär die "optische Idylle", sondern sind für manche Geschäfte und Gastronomen existenzbedrohend. In der Karlstraße klagen viele Inhaber nun über massive Umsatzeinbußen. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) teilen indes mit, dass die Baustelle am Montag planmäßig beendet werde.
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Die Karlstraße ist in den letzten Monaten voller Baustellen - jetzt klagen Geschäfte und Gastronomen über Umsatzeinbrüche.
Foto: DaLa

In einem offenen Brief haben sich Geschäftsleute und Gastronomen aus der Karlstraße an VBK-Geschäftsführer Walter Casazza und Vertreter der Stadt, darunter den Chef des Tiefbauamts, Gerhard Schönbeck, gewandt.

Einbußen teilweise existenzbedrohend

Sie schildern die aus ihrer Sicht katastrophale Situation für Einzelhändler und Restaurantbesitzer in der Karlstraße, seit diese baustellenbedingt für Kunden nur sehr schwer erreichbar ist: Die Geschäftsleute litten teilweise unter Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent - für einige sei dies bereits existenzbedrohend.

Seit April ist die Karlstraße buchstäblich lahmgelegt: Ein umfangreiches Bauprogramm soll zwischen Mathystraße und Ebertstraße barrierefreie Haltestellen bringen, die auch für Doppelzüge geeignet sind. Außerdem sollen die Verkehrsführung verbessert und Versorgungsleitungen erneuert werden. Bei den Haltestellen Kolpingplatz und Mathystraße ist gar eine Flächenumgestaltung über die gesamte Breite der Straßen und Wege vorgesehen. Ende 2012 sollen alle Arbeiten hierfür abgeschlossen sein.

Bis dahin ist die Karlstraße - und mit ihr alle Geschäfte und Gaststätten - äußerst schlecht erreichbar. Seit Beginn der Arbeiten fahren dort abschnittsweise immer wieder keine Bahnen, auch der Autoverkehr ist nur eingeschränkt möglich. Das hält Kunden fern und führt zu Umsatzeinbußen. Einige Inhaber von Ladengeschäften und Gastronomiebetrieben haben sich nun zu einer Initiative zusammengeschlossen und fordern nicht nur ein besseres Baustellen-Management von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe, sondern auch ein besseres Entschädigungs-Management. Denn: Warum sollen nur Geschäfte auf der Kaiserstraße entschädigt werden - und nicht auch die auf der Karlstraße?

Umsatz-Einbrüche seit April gravierend

"Uns allen ist klar, dass die Bauarbeiten durchgeführt werden müssen. Ebenso ist uns bewusst, dass dies nicht ohne gewisse Einschränkungen geschehen kann. Wir sind jedoch der Auffassung, dass viele von uns zwischenzeitlich durch die Baumaßnahmen in unangemessener und nicht mehr hinnehmbarer Weise benachteiligt werden und dass von Seiten der Betreiber der Baustelle deutlich mehr dafür getan werden muss, die Einschränkungen aufgrund der Bauarbeiten abzumildern und bestimmte Arbeiten zügiger durchzuführen", schreiben die Unterzeichner in ihrem Brief.

Im Schnitt litten die Geschäfte unter einem Umsatzrückgang von deutlich über 20 Prozent. "Bei einigen von uns beläuft sich der Rückgang sogar auf bis zu 30 Prozent und nimmt existenzbedrohende Ausmaße an." Insbesondere seit April seien die Einbrüche besonders gravierend. "Dies führen wir unmittelbar darauf zurück, dass seitdem keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr die obere Karlstraße befahren und der Pkw-Verkehr nur noch sehr eingeschränkt möglich ist. Parkplätze sind so gut wie gar nicht mehr vorhanden."

Warum liegt die Baustelle tagelang still?

Die Kunden und Gäste würden nun auf Alternativen ausweichen. Deshalb befürchten die Initiatoren des Briefes, dass sie sogar dauerhaft abwandern könnten. "Hierbei ist zu berücksichtigen, dass einige unserer Zielgruppen Kinder sowie ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Problemen sind, für die es jetzt umso schwerer, teilweise unmöglich ist, zu uns zu kommen." Die Geschäftsleute wünschen sich deshalb deutlich mehr Möglichkeiten für eine Überquerung der Karlstraße und Alternativen zur Straßenbahn - beispielsweise eine Buslinie, die den Baustellenteil bediene. "Die Absperrungen sind stellenweise bis zu über hundert Meter lang, ohne dass eine Überquerung möglich wäre. Geschäfte in diesen Bereichen sind besonders benachteiligt."

Auch mache es den Eindruck, als würden weite Teile der Baustelle oft tage- und wochenlang nicht bearbeitet, sondern dienten lediglich als Lagerraum und Parkplatz für Baustellenfahrzeuge. Mit mehr Personalaufwand könnte die Baustelle schneller abgeschlossen sein, regen sie an. "Wir sind zudem der Auffassung, dass von Seiten der Baustellenbetreiber ein Entschädigungsmanagement eingerichtet werden muss, vergleichbar dem, welches die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (Kasig) für Betriebe und Geschäftsleute anbietet", fordern die Ladeninhaber. Die Dauer der Bauarbeiten und die Intensität der Beeinträchtigungen rechtfertigten dies durchaus.

Unterstützung erhalten die Geschäftsleute von den Freien Wählern Karlsruhe. OB-Kandidat Jürgen Wenzel betont, dass Bauarbeiten viel zu oft als gottgegeben angesehen würden, und die Betroffenen die Einschränkungen zu selbstverständlich duldeten. "Aber wenn es um die Existenz von Unternehmen und um Arbeitsplätze geht, hört der Spaß auf", erklärt er im ka-news-Gespräch. "Daher haben wir Freien Wähler uns schon für die 'baustellengeplagten' Geschäftsleute in der Baumeisterstraße eingesetzt und ein besseres aber vor allem schnelleres Baustellen- und Entschädigungsmanagement gefordert." Wie der Offene Brief aus der Karlstraße jetzt zeige, seien die Unternehmen in der Südstadt nicht die einzigen Betroffenen neben den Geschäften in der Kaiserstraße. "Vergessen darf man dabei nicht, dass sowohl die Arbeiten in der Baumeister- als auch in der Karlstraße im direkten Zusammenhang mit der Kombilösung stehen", meint Wenzel. Beide Strecken würden bei der Sperrung durch die Arbeiten am Südabzweig als Ausweichstrecken benötigt. Eine Entschädigung der Einzelhändler hält er deshalb für angemessen.

Bauarbeiten beendet: Karlstraße ab Montag wieder frei

Laut einer Pressemitteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) können die Geschäftsleute wohl bald wieder aufatmen. Denn Anfang nächster Woche werden die Bauarbeiten in der Karlstraße nach ungefähr drei Monaten beendet. Ab Montag, 9. Juli, um 9 Uhr können Bahnen, Autos und Radfahrer die Karlstraße demnach wieder in beide Richtungen nutzen, so die VBK. Die Stadtwerke Karlsruhe, das Tiefbauamt und die VBK haben die Baumaßnahmen wie vorgesehen abgeschlossen, heißt es weiter.

Fahrgäste können demnach an der Haltestelle Mathystraße über die neu angelegten und barrierefreien Bahnsteige ein- und aussteigen. Die Bahnen halten auch wieder am Kolpingplatz, wegen restlicher Bauarbeiten aber noch bis Mitte September auf einer improvisierten Haltestelle zwischen Kolpingplatz und Welfenstraße. Wegen Straßenarbeiten, vom Mittwoch, 4. Juli, bis einschließlich Freitag, 13. Juli, wird die Zu- und Abfahrt in und aus der Augustastraße nur über die Jollystraße möglich sein.

"Wo es zu existenzgefährdenden Einbußen kommt, die eindeutig auf die Baustellensituation zurückzuführen sind, werden von den VBK nach einer Einzelfallprüfung Entschädigungen gezahlt", betonte Walter Casazza, Geschäftsführer der VBK, auf ka-news-Anfrage.

Hier können Sie den Offenen Brief im Wortlaut nachlesen.

Hier gibt's mehr Informationen zur Kombilösung

 

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Kommentare [35]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (5089 Beiträge) | 04.07.2012 01:22
    Bis die Gutachten über die eventuellen
    Schadensersatzansprüche erstellt sind, wird demEinen oder Anderen schon die Luft ausgegangen sein. KA geht über Leichen. Hauptsache der Freibierheinz muß nix bezahlen.
  • (1522 Beiträge) | 04.07.2012 08:00
    Referenzgeschädigte
    Vielleicht hätten die Geschäftsleute sich die Arbeit mit dem Brief erspart und hätten gleich nach einer anderen Existenz in einer anderen Stadt gesucht, wenn sie mal im der Postgalerie oder am Berliner Platz mal mit den dort bereits seit längerem Geschädigten geredet hätten.
    Was man da so so hört laufen die Entschädigungen eher im Stile des geamten Kombiproblems.
    Wieso hoffen die jetzt auf einfache und schnelle Hilfe???
    Ach so Wahlen.... Dann gibts wenigstens Versprechen zwinkern
  • (1119 Beiträge) | 04.07.2012 18:33
    Demokratie nur, wenn es den Kombi-Hassern nützt
    Es gab eine Volksabstimmung und die fiel klar zugunsten der Kombilösung aus.
    Es ist einfach krank und verlogen, zu behaupten, die U-Strab wäre allein das Werk des OB.
    Zum Glück ist das Stadtparlament nicht mit Fanatikern wie ObenLang bestückt. Fanatiker vereinfachen nur und blöken wie ein Schaf "Oben gut, unten böse, mäh! Kriegsstrasse gut, U-strab, blök!"

    Die Platte mit der Kriegsstraße könnt ihr in die Tonne treten oder an ein Museum für Skurilitäten abgeben. Für den alleinigen Umbau der Kriegsstraße gibt es - anders als für die U-Strab - keine Zuschüsse. Da müssten die Kriegsstrassen-Junkies selbst für ihre Träumereien bezahlen.
  • (139 Beiträge) | 04.07.2012 06:26
    Karlsruhe
    kennen, Karlsruhe meiden....
  • (277 Beiträge) | 04.07.2012 07:08
    die situation ist alles andere als ideal,
    sie ist nicht durchdacht und zeitlich falsch geplant. das muss den bürgern- zu denen ich auch die geschäftsleute zähle- zugestanden sein, aber eine entschädigung für evtl. entgangene gewinne wäre aus meiner sicht falsch. erstens partizipieren die firmen auch von der, irgendwann, verbesserten infrasruktur und zweitens könnte dann jeder kommen, auch der bahnnutzer, und eine entschädigung fordern. ich bin gegen jede subvention.
  • (1522 Beiträge) | 04.07.2012 08:06
    Die geplante Infrastruktur ....
    ... Tunnel schädigt meines Erachtens dauerhaft.
    Weniger an der Kar- aber in der Kaiserstr.
    Dann würden zwar die Fahrgäste weiterhin - egal ob se wollen - durch die Innestadt gescheußt, nur wer nimmt die langen Wege für etwas das er nichtmal beim vorbeifahren sieht auf sich, wenn er es per Knopfdruck billiger an die Haustüre geliefert bekommt.

    Ich glaube im Tunnel feht das: ".. ach das könnt ich noch schnell brauchen..."
    But who cares? Ich weiss wen NICHT!
  • (528 Beiträge) | 04.07.2012 09:14
    ...
    War die geplante Alternative der Kombigegner nicht die Bahnen um die Innenstadt herumfahren zu lassen. Anders würde eine bahnfreie Innenstadt ohne Tunnel ja nicht gehen.
    Wenn das so ist, frage ich mich, wer dann bei dieser Lösung die langen Strecken in Kauf nehmen soll.Und mehr von den Geschäften sieht man beim Drumrumfahren auch nicht.
    Falls ich mich beim Alternativvorschlag täusche, ist meine Meinung natürlich hinfällig. Andererseits würde ich dann schon gerne wissen, was die Alternative zum Tunnel für eine bahnfreie Stadt ist. Auch wenn dies hier sicher schon 1000x thematisiert wurde. ^^
  • (227 Beiträge) | 04.07.2012 09:24
    Die Straßenbahnfreie Fußgängerzone ist eine Erfindung des OB um...
    ...beim Bürgerentscheid eine Mehrheit für die Kombilösung zu bekommen.
    Die U-Strab-Gegner - soweit ich nachlesen kann - wollten immer, dass Straßenbahnen - aber eben weniger Bahnen - weiterhin durch die Kaiserstraße fahren. So war auch die U-Strab ursprünglich geplant.
    Als Entlastung wurde der sofortige Umbau der Kriegsstraße gefordert und die Einbindung des DB-Netzes für die S-Bahnen, die in Durlach derzeit auf die Durlacher Allee geschickt werden.
    Ob die Kaiserstraße tatsächlich Straßenbahnfrei wird - hängt u.a. davon ab ob der Umbau der Kriegsstraße kommt. Dies wird aber erst 2014 geprüft!
  • (1522 Beiträge) | 04.07.2012 10:52
    Richtig!
    Wenige Bahnen stören in keiner Stadt. Die bringen die Kunden schließlich bis vor die Tür!

    Was stört ist die Menge und Größe/Länge!

    Ebenso klar: ohne Kriegstraßenumbau funktioniert die aktuelle Staustellenverplanung nicht und diese Bezuschussung ist alles andere als in trocken Tüchern!

    Baustopp oder Karlsruhe guckt in eine schwarze Röhre!
  • (435 Beiträge) | 04.07.2012 13:45
    Die Frage ist halt immer noch
    wie viele Leute wollen in die kaiserstraße und Umgebung (Uni, Einkaufen, Arbeiten, Freizeit etc.)? Sind das nicht schon "mehr" als dieses "wenig" ?

    die weitere Frage lautet, für wie viele Leute Alternative Streckenführungen ein "Gewinn" an Zeit und Qualität wären? z.B. Nordost-Nordwest-Verbindungen (Waldstadt/Hagsfeld-Rintheim nach Neureut/Nordstadt/Knielingen) über die Kriegstraße wäre eventuell länger als der aktuelle Weg über die Kaiserstraße.

    ein weiterer Vorteil (der durch die Kombi teilweise verloren geht) ist der zentrale Umsteigeplatz - jeder Umsteigevorgang dauert Zeit (im Extremfall knapp 10 Minuten...), so dass ein "kurzerer Weg nach Km" mit 2 mal Umsteiegn schlechter sein kann als ein "langer Weg nach Km" mit 1 mal umsteigen.

    Aber das Thema ist sehr komplex und jede Variante hat ihre Vor- und nachteile - wer will da schon drüber nachdenken...
  • (1310 Beiträge) | 04.07.2012 10:05
    ...
    Zitat von Zitat
    Weniger an der Kar- aber in der Kaiserstr.
    Dann würden zwar die Fahrgäste weiterhin - egal ob se wollen - durch die Innestadt gescheußt, nur wer nimmt die langen Wege für etwas das er nichtmal beim vorbeifahren sieht auf sich, wenn er es per Knopfdruck billiger an die Haustüre geliefert bekommt


    Das ist doch Unsinn. Im Gegenteil, viele Kunden, die bisher gleich nach dem Einkauf in der Bahn verschwunden sind, werden in Zukunft mehr Zeit haben, gemütlich durch eine Fußgängerzone zu schledern, die ihren Namen verdient. Man wird die Gelegenheit haben spontan und gefahrlos auch mal die Straßenseite zu wechseln.

    Geht etwa in den Innenstädten von Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Bielefeld, Bonn, Nürnberg, Essen und Dortmund niemand mehr einkaufen, seit der Bahnverkehr im Tunnel geführt wird? Warst du jemals in einer der genannten Städte oder kennst du nichts anderes als Karlsruhe?
  • (1878 Beiträge) | 04.07.2012 11:53
    Also ich werde trotzdem
    nicht spontan die Kaiserstraße nach der Kombi-Fertigstellung, sollte dies jemals passieren, queren. Bis jetzt ist bekannt , dass oben rum noch Trams fahren werden. Und ob ich von einer zügig fahrenden Tram erfasst werde oder von einer S- Bahn, wird aufs Gleiche herauskommen, danach werde ich nie mehr einkaufen gehen.
  • (227 Beiträge) | 04.07.2012 15:24
    Ich habe lange genug in Köln gelebt und muss sagen - Jung du hast...
    ...keine Ahnung was in Köln los war, als die U-Bahn gebaut wurde.
    Hast du noch nie den Satz gehört \"Das Herz von Köln ist tot\"?
    Das stammt aus der Zeit der U-Bahn-Baustellen.
  • (20148 Beiträge) | 05.07.2012 01:02
    Herz von Köln?
    Diese lächerliche Schrottstadt? Wer will denn da wohnen - freiwillig?
  • (8661 Beiträge) | 04.07.2012 21:06
    Stimmt!
    >> Im Gegenteil, viele Kunden, die bisher gleich nach dem Einkauf in der Bahn verschwunden sind, werden in Zukunft mehr Zeit haben, gemütlich durch eine Fußgängerzone zu schledern

    Hätte mir doch gleich jemand gesagt, daß mit dem fertigstellen des Tunnels die 30-Stunden-Woche eingeführt wird...
  • (701 Beiträge) | 04.07.2012 08:00
    Entengässle
    Das Entengässle wäre mit Sicherheit auch trotz Baustelle gut besucht.
  • (1878 Beiträge) | 04.07.2012 08:10
    Ja , im Entengässle
    sind auch dringende Geschäfte zu erledigen. grinsen
  • (512 Beiträge) | 04.07.2012 09:11
    Glaubt Ihr an den Weihnachtsmann ?
    Oder den Osterhasen ?
    Warum sollte die Allgemeinheit mal wieder für die schlafmützige verträumtheit der Geschäftsleute büßen ?
    Spätesens seit 2002 ist bekannt das in irgendeiner Form die U-Strab kommen wird. Und wer bis jetzt zu bequem war sich zu bewegen, tut es vielleicht jetzt.
  • (3940 Beiträge) | 04.07.2012 09:25
    Am vergangenen Sonntag (!).....
    ....hat zumindest die Fa. Siemens an der Signalanlage Karlstraße/Ecke Matystraße gearbeitet. Ebenso hat eine Tiefbaufirma an Fronleichnam an dieser Kreuzung gearbeitet und einen Heidenlärm verursacht. Aber im Prinzip frage ich mich schon, warum kann man an solchen Baustellen nicht bis abends 20:00 Uhr arbeiten im Sommer?
  • (3235 Beiträge) | 04.07.2012 10:00
    Sinnvoll wäre es
    nur die Gesetze und Verordnungen spielen da nicht mit. Außerdem brauchst du mehr Arbeiter oder längere Arbeitszeiten, in beiden Fällen wird's teurer. Schätze das hält die Bauunternehmen und die Stadt ab.

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