Karlsruhe

Karlsruhe Ecke links
Karlsruhe Ecke rechts
Karten-Ansicht: Karlsruhe
16.02.2013 12:31
 
Schrift: 

Warnstreik am Badischen Staatstheater überschattet Händel-Festspiele [20]

Karlsruhe (ps/mil) - Ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi überschattet den Auftakt der Händel-Festspiele am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Die Premiere der Opern-Kombination "Der Sieg von Zeit und Wahrheit" von Händel und "Der Sieg von Schönheit und Täuschung" von Gerald Barry kann am Samstag nur in konzertanter Version aufgeführt werden, teilte das Theater mit. Da die Bühnentechniker die Arbeit niedergelegt hätten, sei die Inszenierung nicht spielbar.
/kultur/karlsruhe/Warnstreik-am-Badischen-Staatstheater-ueberschattet-Haendel-Festspiele;art136,1077404,B?bn=807524
Staatstheater
zum Bilddetail
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Foto: (Archiv)

Die heutige Premiere  "Der Sieg von Zeit und Wahrheit/Der Sieg von Schönheit und Täuschung" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe wird durch einen Streik beeinträchtigt. Nach Mitteilung der Gewerkschaft ver.di, Bezirk Mittelbaden Nordschwarzwald, sind die Beschäftigten am Badischen Staatstheater, die unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages der Länder fallen, am Samstag in einen ganztägigen Warnstreik getreten.

Der Streikaufruf, dem seit heute früh um 6 Uhr gefolgt wird, betrifft vor allem das technische Personal. Die Durchführung der Premiere ist dadurch nicht gewährleistet oder wäre starken Einschränkungen unterworfen. Die Verhandlungen waren am Donnerstag, ohne dass ein Angebot der Arbeitgeberseite vorgelegt wurde, auseinander gegangen.

Der sächsische Verhandlungsführer der Länder provozierte die Theaterbeschäftigten mit der Feststellung, für weitere Verhandlungen wegen anderer "wichtiger Termine" keine Zeit zu haben. Also können nur durch die Signale aus den Verwaltungen und Betrieben, die Arbeit niederzulegen, in der nächsten Verhandlungsrunde im März ein Angebot und ernsthafte Verhandlungen erwartet werden, meinte Horst Lehmann, Mitglied der Großen Tarifkommission und Beschäftigter beim Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Aktualisierung 14.30 Uhr:

Die Premiere der Opern-Kombination "Der Sieg von Zeit und Wahrheit" von Händel und "Der Sieg von Schönheit und Täuschung" von Gerald Barry kann am Samstag nur in konzertanter Version aufgeführt werden, teilte das Theater mit. Da die Bühnentechniker die Arbeit niedergelegt hätten, sei die Inszenierung nicht spielbar.

Betroffen von dem 24 Stunden währenden Ausstand seien auch die Kinderoper "Dino und die Arche", das Kinderstück "Kamel ohne Höcker" und die Aufführung von Peter Stamms "Agnes" in den anderen drei Spielstätten des Theaters. Die Folgevorstellungen der Händel-Barry-Opern am 19., 21. und 23. Februar können nach aktuellem Stand allerdings wie geplant über die Bühne gehen.

 

Mehr zu: Ticker Streik "Badisches Staatstheater" Verdi

Heute Abend noch nichts vor? Wissen was los ist mit dem neuen
ka-news-Veranstaltungskalender!

Kultur-Newsletter: Kulturnews und Veranstaltungstipps frisch in Ihre Mailbox.



Kommentare [20]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (328 Beiträge) | 16.02.2013 13:43
    Bewerten: (0)
    von mir aus..
    können die das ganze Jahr streiken.Kostet dann keine Steuergelder und Verdi soll sie dann bezahlen.Brauchen hier eh die wenigsten.
    Ich weiss "KULTURBANAUSE" heist es jetzt wieder aber mal ehrlich:
    Wer von uns benutzt dies, ausser den möchtegern ,ach so wichtigen
    Krawattenträgern.Der normalo Malocher hat dafür keine Zeit und ist abends müde wenn er zu Hause ist..
  • (821 Beiträge) | 16.02.2013 14:38
    Bewerten: (0)
    Dann...
    ..zieh mal schön den Jogginganzug an und mach es dir auf der Couch bequem, damit du Montag wieder fit bist.
  • (4159 Beiträge) | 16.02.2013 14:52
    Bewerten: (0)
    Banause
  • (2331 Beiträge) | 16.02.2013 15:07
    Bewerten: (0)
    Genau!
    Kinos, Kneipen, Sportvereine - alles unnötig. Nach 10 Stunden im Steinbruch ist der Durchschnittsarbeiter nur noch für seine Couch zu gebrauchen. Dein richtiger Name ist wohl Barney Geröllheimer.
  • (11013 Beiträge) | 16.02.2013 15:46
    Bewerten: (0)
    Faul
    auf dem Sofa rumlümmeln? Sowas geht aber gar nicht. Zustände wie bei den Südländer sind das. Da sind ja sogar die Studenten noch fleißiger.

    Arsch hoch, duschen, schick anziehen und ab ins Theater. Schlafen kann man später noch genug. Mann, das Leben ist zu kurz für Lethargie. zwinkern
  • (3686 Beiträge) | 16.02.2013 23:44
    Bewerten: (0)
    Ganz falsch runsiter,
    das heißt Arsch hoch, duschen, warm anziehen und ab ins Stadion
    zum KSC. Dort streikt keiner und die Post geht ab.
  • (11013 Beiträge) | 16.02.2013 23:54
    Bewerten: (0)
    Okay,
    erst zum KSC, und Abends ins Theater. Passt schon. zwinkern
  • (1483 Beiträge) | 18.02.2013 10:04
    Bewerten: (0)
    beim KSC streikt keiner ?
    also ich kann mich noch an genügend Spielzeiten des KSC erinnern, bei denen die Spieler zwar auf dem Platz standen, die Arbeit aber trotzdem verweigert haben zwinkern

    Letzte Saison nur als Beispiel
  • (324 Beiträge) | 20.02.2013 21:23
    Bewerten: (0)
    Naja,
    die Leute von der Wurstbude scheinen ja permanent im Streik...
  • (1556 Beiträge) | 16.02.2013 18:31
    Bewerten: (0)
    Aber nicht müde genug ...
    ... um sich nicht im www zum Depp zu machen, Chapeau grinsen
  • (1165 Beiträge) | 17.02.2013 00:40
    Bewerten: (0)
    Arbeitsplätze
    Wieviele % der Arbeitsplätze gibts es denn in den Bereichen, die man meiden muss, weil man nach harter Arbeit keine Kraft mehr hat abends auch mal was zu unternehmen?
  • (71 Beiträge) | 17.02.2013 11:33
    Bewerten: (0)
    Komischerweise....
    ...sind viele dieser "Malocher" nicht zu müde, sich wochenends in der Disse oder der Kneipe umme Ecke, das mannigfaltige Angebot der Spirituosenindustrie in die Rübe zu gießen...
  • (231 Beiträge) | 17.02.2013 16:33
    Bewerten: (0)
    Streik am Badischen Staatstheater
    Das wurde aber auch Zeit. Wenn man bedenkt, zu was für Bedingungen ein Kulissenschieber beim Bad. Staatstheater arbeiten muss, dann frage ich mich, warum nicht jeden Abend gestreikt wird. Und betrachten wird mal die Schauspieler. Da arbeiten teilweise Künstler für einen Apfel und ein Ei zu einer unmöglichen Arbeitszeit und verdienen nicht. Ausserdem sitzen sie auf einem Schleudersitz. Wenn es der Intendanz gefällt, müssen sie gehen. Von den Tänzern gar nicht zu sprechen. Gut geht es nur den Sängern am Opernhaus, wenn sie eine Stimmlage haben die gebraucht wird, wie ein lyrischer Tenor für den Tamino in der Zauberflöte.
  • (195 Beiträge) | 16.02.2013 15:20
    Bewerten: (0)
    @Motzmann
    Du hast definitiv den falschen Job ! Ich persönlich nutze gern die Angebote vom Staatstheater. Gehört zu einer Stadt dazu, bei man lebt und arbeitet.
  • (101 Beiträge) | 16.02.2013 19:14
    Bewerten: (0)
    Badisches Statstheater
    Die Bühnenarbeiter wissen gar nicht, was sie mit ihrem Streik aufs Spiel setzen. Erstens haben sie einen sicheren Arbeitsplatz. Aber wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Wenn die geplante Streichung des Kulturetats der Rot- Grünen Regierung durchgesetzt wird,hat mancher Bühnenarbeiter nach seiner Entlassung genügend Zeit zum streiken und über sein ach so arges Schicksal zur jetzigen Zeit nachzudenken. Ich bin überzeugt, dass dem Sparetat so mancher Arbeitsplatz zum Opfer fällt. Wenn das Publikum vergrätzt wird und wegbleibt, dann hat die Regierung jede Menge Argumente, um Arbeitsplätze zu streichen. Wetten?
  • (1 Beiträge) | 17.02.2013 14:19
    Bewerten: (0)
    Publikumsreaktionen
    Warnstreiks gefährden die Zuschauerzahlen nicht, so selten, wie sie passieren.

    > Wenn das Publikum vergrätzt wird und wegbleibt, [...]

    Das Publikum ist intelligent genug, zwischen einer schlechten Qualität einer Produktion und einer aufgrund von Streik improvisierten Vorstellung zu differenzieren. Entsprechend positiv war auch die Reaktion der Zuschauer bei der Opernpremiere gestern, dort ging es in erster Linie um die Musik.

    Was mich als Zuschauerin in das Theater zieht (oder eben auch nicht), ist die Auswahl der Stücke, die gespielt werden, die Qualität der Inszenierung und die Leistung der Künstler. Das liegt aber in der Verantwortung des Intendanten und seinem Team. Sicher auch Geschmackssache, aber ich finde, dass dort mit manchen Entscheidungen schon viel mehr der Gunst des Publikums aufs Spiel gesetzt worden ist, als durch einen einzelnen Streik (der schnell wieder vergessen ist). Ob der Etat also gekürzt wird oder nicht, ist sicher unabhängig von Streiks.
  • (4072 Beiträge) | 16.02.2013 19:45
    Bewerten: (0)
    Wuerde mich nur interessieren,
    ob alle die hier an Motzmann rumnoergeln das Theater ueberhaupt schon mal von innen gesehen haben?
  • (1165 Beiträge) | 17.02.2013 00:40
    Bewerten: (0)
    Ja.
  • (4159 Beiträge) | 17.02.2013 11:13
    Bewerten: (0)
    Geh doch einfach mal in die Oper
    Maske und Colt kannst du an der Garderobe abgeben.

    Bis dann...
  • (324 Beiträge) | 20.02.2013 21:17
    Bewerten: (0)
    Die meisten Theatervorstellungen
    sind Wochen im Voraus ausverkauft. Es sind also beileibe nicht so wenige Leute, die sich dieses Vergnügen leisten. Und darunter sind mit ziemlicher Sicherheit auch viele "normale Malocher", die aber abends oder am Wochenende trotzdem noch Lust auf Kultur haben.
    Nur weil man persönlich an etwas kein Interesse hat, sollte man nicht dessen generellen Sinn infrage stellen
Titel:
Kommentar:

Kommentare
dürfen 1000 Zeichen lang sein.
Ihnen verbleiben Zeichen.
Für registrierte Nutzer
Für nicht registrierte Nutzer
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken
Benutzername  
Passwort  
     

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Medienhaus intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

Hinweis: Die Registrierung ist ohne Angabe des wahren Vor- und Zunamens nicht zulässig. Pro Mitglied ist nur ein Account zulässig.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:
Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden:
Anrede:
Frau Herr  
Titel:
Vorname:
Nachname:
Straße/Hausnr.:
PLZ/Ort:
Geburtstag:
 
 
Themenbereich HTML-
Newsletter
Nicht
abonnieren
ka-news.de-Newsletter: News aus Karlsruhe
KSC-Newsletter: Montagsausgabe
KSC-Newsletter: Freitagsausgabe
ka-news Newsletter: Baden-Baden und Rastatt
ka-news-Gewinnspiel-Newsletter
ka-news.de-Kultur-Newsletter
ka-news.de-Newsletter: Meistgelesene Nachrichten
ka-news-Tippspiel - Newsletter
 
 


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 43 - 10: 
Anzeige
Suche:
  • «


  • aktueller Monat
  • »
MoDi MiDo FrSa So
 1 2 3 4 5 6 
7 8 9 10 11 12 13 
14 15 16 17 18 19 20 
21 22 23 24 25 26 27 
28 29 30 31    
       
Anzeigen
aktuelle Fotogalerien