"Das Fest": Gemeinderat stellt Signale auf grün
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Karlsruhe (tan) - Eigentlich nichts Neues, dafür jedoch einen Beschluss brachte die gestrige Gemeinderatssitzung zugunsten der Rettung von "Das Fest". Das von der Projektgruppe erarbeitete Konzept, das im Gemeinderat bereits vorgestellt worden war, wurde nun abgesegnet und damit auf den Weg gebracht.
Oberbürgermeister Heinz Fenrich bezeichnete den Beschluss als "wichtigen Schritt" und lobte die Arbeit der Projektgruppe, die damit das hohe Tempo bei der Rettung des Festivals ermöglicht habe.
Bekannt war gestern dann auch die Höhe der Gema-Gebühren, über die in der letzten Sitzung nur spekuliert wurde. "Durch die Reservierungsgebühren müssen an die Gema statt bisher 30.000 Euro im nächsten Jahr 60.000 Euro entrichtet werden", erklärte Fenrich. Diese Mehrkosten stünden jedoch in keinem Verhältnis zu den Einnahmen durch die Gebühr.
Martin Wacker als "Zugführer"
Die Verteilung innerhalb der neu zu gründenden "Fest"-GmbH soll wie folgt aussehen: 26 Prozent wird die Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft (KMK) übernehmen, 25 Prozent verbleiben beim Stadtjugendausschuss - der Rest wird von vier privaten Trägern gestellt.
Dabei handelt es sich um die Karlsruher Firmen Hoepfner, Getränke Ball, Rock Shop, und big, die schon lange beim "Fest" dabei sind. Als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft präsentierte Fenrich den Leiter der Projektgruppe, Martin Wacker, mit den Worten: "Herr Wacker, Sie sind der richtige Zugführer."
Nicht nur alkoholfrei
Die Gemeinderatsfraktionen stimmten dem Beschluss mehrheitlich zu. Der Antrag der Linken, der in einer ganzen Liste von Unterpunkten Änderungen am vorgelegten Konzept forderte, wurde bis auf einen Punkt abgelehnt. Dass die Werbung für "Das Fest" zukünftig das Feiern ohne Alkohol ausdrücklich in ein positiveres Licht rücken sollte, darauf konnte man sich einigen.
Andere Ideen, beispielsweise, dass die mobilen Getränkeverkäufer ausschließlich alkoholfreie Getränke anbieten sollten, wurden dagegen eindeutig abgewiesen.
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Mehr zu: Gemeinderat "Das Fest" KMK Stadtjugendausschuss "Das Fest 2010" 2010
- (142 Beiträge) | 16.12.2009 18:23GEMA... ist für Musiker die (fast) einzige Einnahmequelle. Als Berufsmusiker oder Semiprofessioneller Musiker heutzutage, verdienst du weder groß etwas an Konzerten, noch am Merchandise, oder anderen Dingen, alles woran man verdient sind Radio / Konzert / TV Airplays - sprich alles was von der GEMA verwaltet wird. Deshalb gibt es die GEMA, und auch wenn vieles in diesem Verein schief läuft, ist er ein notwendiges Übel.
- (13748 Beiträge) | 16.12.2009 18:05Ich fragmich allerdings warum dm da nicht mitmischt. Dann wär doch alles gschwätzt.
- (2846 Beiträge) | 16.12.2009 17:16Darüber hinaus......die privaten Gesellschafter Firmen Hoepfner, Getränke Ball, Rock Shop, und big sind ja auch keine Dummköpfe. Und die müssen ja dem neuen GF zustimmen. Und gerade bei der Fa b.i.g. glaube ich nun nicht, dass deren Vertreter in der Gesellschafterversammlung bzw. im Aufsichtsrat einer Niete zustimmen wird. Ergo: alles erstmal entspannt sehen.
- (3 Beiträge) | 16.12.2009 14:44Zugführer?Zuruf, nicht Zurif...
- (3 Beiträge) | 16.12.2009 14:44Zugführer?Was genau befähigt den Stadionsprecher des KSC zum Hauptverantwortlichen einer Großveranstaltung? Bei der KMK macht er Pressearbeit, im Sandkorn Theater. Da hat der OB mal wieder auf Zurif einen Chefsessel vergeben. Eine weitere Provinzposse made in Fächerstadt...
- unbekannt(38 Beiträge) | 17.12.2009 14:07häund was befähigte einen Sozialpädagogen des Stadtjugendausschuß die letzten 25 Jahre ein Fest zu organisieren???
- (2846 Beiträge) | 16.12.2009 17:13Jetzt lass......erstmal das Fest 2010 kommen. Wenn es erfolgreich wird, ist mir scheißegal was der so nebenbei noch macht und was für eine Qualifikation er sonst noch hat. Hauptsache ist doch, dass man sich etwas hat einfallen lassen.
- (65 Beiträge) | 16.12.2009 14:38Wiesobeteiligt sich die KMK daran mit 26% ?
Verpspricht sich davon wirklich Einnahmen ?? - unbekannt(869 Beiträge) | 16.12.2009 14:08:-)GEMA und GEZ, wer braucht das? Für was, warum, wieso, weshalb? Ich vergleiche beide mit Krebsgeschüre, wenn man es hat, versuchen zu entfernen und darauf hoffen, dass es nicht mehr wiederkommt!!!




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