Amy Macdonald: Ein ganz normales Mädchen
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Berlin Von Franz X.A. Zipperer, dpa - Amy Macdonald mag es einfach und geerdet. Trotz millionenfacher Plattenverkäufe und einem wahren Preisregen, darunter zwei Echos, braucht der Star aus Schottland weder schrille Kostümierungen, noch überhebliche Auftritte.
Die 24-Jährige verzichtet schlicht auf jegliches Stargehabe. «Ich will einfach nur ich selber bleiben», sagt sie fast flüsternd im dpa-Interview. «Ich brauche das Gefühl, ein ganz normales Mädchen zu sein. Es würde mich doch ziemlich erschrecken, wenn ich plötzlich zur abgehobenen Superdiva werden würde.»
So, wie Amy Macdonald im Privatleben die Bodenhaftung nicht verliert, so hoch hebt sie mit der neuen CD «Life In A Beautiful Light» ab. Über perfekt arrangierten Melodiebögen, die teils durch Streicher, teils durch Bläser unterstrichen werden, strahlen ihre großartig erzählten Geschichten.
Eine hervorragende Geschichtenerzählerin war Amy Macdonald bereits auf ihrer ersten Platte «This Is The Life». Doch diesmal sind die Erlebnisse noch schärfer protokolliert, die Klänge noch präziser. «Das ist so verwunderlich gar nicht. "A Curious Thing", mein letztes Album, habe ich auf meiner nicht enden wollenden Tournee geschrieben», erklärt sie. «Dieses Mal lief die Arbeit viel weniger hektisch ab. Durch die Tatsache, dass ich mir eine kleine Auszeit genommen hatte, war alles weitaus ungezwungener.»
Das ist nicht unwichtig, wenn man weiß, dass Amy Macdonalds Lieder Zeit brauchen. Sie schraubt nicht andauernd daran herum. Vielmehr wartet sie auf Ideen, schnappt sich dann die Gitarre und lässt ihre Musik aus sich heraus fließen. So viel Ruhe schaufelt Kraft und Klarheit in ihre Stücke, die zudem positiver und optimistischer kaum sein könnten. Nicht umsonst trägt die CD den Titel «Life In A Beautiful Light», das Leben in einem schönen Licht.
Um das Leben so zu sehen, muss sie dennoch nicht durch die rosarote Brille schauen. Das Lied «Human Spirit» etwa widmet sich der dramatischen Rettung der chilenischen Bergleute vor zwei Jahren. «Wie kann einen dieses Ereignis nicht berühren und inspirieren?», fragt Amy Macdonald. «In den Gesichtern der Angehörigen standen nun mal sämtliche Gefühle geschrieben, die ein Mensch haben kann. Ist das nicht pures Leben? Und positives?»
Amy Macdonald ist aber nicht nur eine nachdenkliche Künstlerin, sondern auch ein echter Sportfreak. «Ich liebe schnelle Autos», bekennt sie freimütig, «ich habe schon auf der Formel-1-Strecke in Silverstone meine Runden gedreht und ich will unbedingt eine Rennlizenz haben.» Sie kann nicht umhin, diese Leidenschaft in ein Stück zu gießen, «Slow It Down».
Ein anderer wichtiger Teil ihres Lebens ist König Fußball. «Ich liebe die Taktik, die Ästhetik und vor allem auch die Atmosphäre im Stadion schon seit meiner Kindheit», gesteht sie. Das konnte auch privat nicht ohne Folgen bleiben, sie ist mit dem britischen Fußballspieler Steve Lovell verlobt. Auch zwei Lieder haben Fußball zum Thema, «The Green And The Blue» und «Pride». In letzterem legt sie die Hand auf das Herz und schaut auf das Blau und das Weiß der Fahne des schottischen Teams. «Ich habe die EM-Qualifikation begleitet. Stell dir vor, da singen 50 000 Menschen denselben Song und du bist es, der vorsingt, den Ton angibt - das bedeutet Gänsehaut am ganzen Körper.»
Wer über so viel eigene schöpferische Kraft verfügt, wie es bei Amy Macdonald der Fall ist, der benötigt weder Scharen von Gastmusikern oder irgendwelchen Firlefanz. Da reichen lediglich zwei Leute, wie ihren langjährigen Produzenten Pete Wilkinson oder den legendären Toningenieur Bob Clearmountain, der schon bei Bruce Springsteen seine Finger im Spiel hatte, um ihren seelenstarken Ausdruck auch auf CD zu bannen.
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- unbekannt(181 Beiträge) | 11.06.2012 11:23Musik ist immer geschmackssacheAber Amy Live in Baden-Baden zu erleben war der Hammer.
Eine Sing A Song Writerin. Mit einer Hammerstimme.
Freut mich das Sie wieder ein Album veröffentlicht.
Kritik kann man ansetzten beim neuen Album, es fehlt die Abwechslung ? (Ist aber Typisch Amy-Like, und so muss Amy auch sein eine Stimme eine Gitarre Fertig).
Bestes negativ Beispiel einer Künstlerin "Sich Neu zu erfinden" ist Aura Dione. Die hat meines Erachtens sich dadurch in die Falsche Richtung bewegt, auch wenn die Songs jetzt perfekt Chart Kompatibel sind.
Solchen Chartmist bekommen wir Ja jedes Jahr von Dieter Bohlens DSDS Wegwerf / Einweg - Starts präsentiert. Da muss ein Künstler nicht extra auf den Zug der Kommerz - Musik aufspringen.
Da ist man froh das Amy McDonald mal wieder was hörbares in die Charts wirft und aktuell mit Platz 3 in den CD Charts belohnt wird. - unbekannt(181 Beiträge) | 11.06.2012 11:35Live in Baden Baden New PopDas war 2008 da war Amy noch relativ unbekannt, aber ein Musik Feuerwerk hat die abgebrannt, Weltklasse.
Leider keine Karte für das SWR3 hautnah Exklusiv Konzert 2010 gewonnen




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