Dylan LeBlanc hat früh gelernt
[0]
Hamburg (dpa) - Wie hat der Junge das denn gemacht? Legt ein Debütalbum vor, das so klingt, als wäre da ein ganz versierter, erfahrener Singer/Songwriter ans Werk gegangen, um das weite Feld der Americana neu zu beackern.
Aber weit gefehlt, Dylan LeBlanc ist gerade mal zwanzig, nur als Anfänger geht der Junge nun wirklich nicht durch, die zwölf ausgefeilten Songs auf «Paupers Field» lassen wirklich aufhorchen. Und sein Vorname verpflichtet ja auch schon.
Im Grunde ist Dylan LeBlanc auch schon ein ganz alter Hase im Musikgeschäft. Sein Vater arbeitete als Musiker in den Muscle Shoals Studios in Alabama, wo Leute wie Aretha Franklin oder Willie Nelson ihr Platten aufnahmen. Der junge Dylan schaute schon als Elfjähriger nachmittags regelmäßig vorbei, und lernte so sein Handwerk: «For me it was like going to music college», sagt er über diese Zeit. Mit fünfzehn stellte er seine eigenen Sachen dann dem Publikum vor, tourte von einem winzigen Club zum nächsten, der oft hunderte Kilometer entfernt war - wichtige Lehrjahre on the road, die man ihm anhört. Ein Jungspund klingt anders.
Und so staunt man sofort beim Opener «Low», der mit wehender Steel Guitar einsetzt, und die schön relaxte Stimmung des Albums vorgibt, die sich mit dem stimmungsvollen «If Time Was For Wasting» fortsetzt. Ein erstes Highlight des Album ist dann die tolle Ballade «If The Creek Don't Rise», bei der die Alternative-Country-Diva Emmylou Harris ihren jungen Kollegen gesanglich dezent unterstützt. Und so geht das weiter, Respekt, LeBlanc hat ein unglaublich ausgereiftes Album aufgenommen, eine echte Entdeckung.




twittern
facebook melden
StudiVZ melden
Google melden
Webnews melden
del.icio.us empfehlen
Mister Wong empfehlen
Linkarena melden
Windows live melden
Yahoo melden
Yigg melden
Kledy melden










Social Bookmarks
Tweet