Teenie-Star Nick Jonas schert aus
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Hamburg (dpa) - Eines hat Nick Jonas gleich klargestellt: Auch wenn er mit seiner Band The Administration eigene Wege geht, wird das auf keinen Fall das Ende der Jonas Brothers sein.
«Wir werden uns bestimmt nicht trennen. Auf uns kommen sowohl einzeln als auch gemeinsam als Jonas Brothers in diesem Jahr eine Menge aufregende Dinge zu», sagte der Teenie-Star, dessen Spitznahme The President ist - und zerstreute damit alle Fan-Zweifel.
«Wir sind äußerst zufrieden damit, eine Band zu sein. Das ist genau das, was wir immer schon machen wollten. Wir trennen uns nicht. Es gibt keinen Grund dafür», bekräftigte auch Joe Jonas (20), der mittlere der drei Brüder, kürzlich.
Viel um die Ohren haben die Disney-Buben auf jeden Fall: Neben ihren eigenen - in schöner Regelmäßigkeit veröffentlichten - Alben, schreiben sie auch ausgiebig für andere Künstler (Demi Lovato), sind im Fernsehen und Kino präsent und reisen für Konzerte um die ganze Welt. Außerdem zeichnen sich alle drei durch ihr wohltätiges Engagement aus: Joe Jonas kümmert sich um die «Special Olympics» und Waisenhäuser in Mexiko und Haiti. Nick Jonas setzt sich für die Diabetes-Forschung ein - seit bei ihm selbst diese Stoffwechselkrankheit diagnostiziert wurde. Der Älteste, Kevin (22), hat ebenfalls mehrere Ehrenämter übernommen.
Aber dennoch scheint Nick Jonas, mit 17 Jahren der jüngste der drei Brüder, damit nicht ausgelastet zu sein. Und so hat er nach seinem Solodebüt «Nicholas Jonas» (2004) jetzt mit der Band The Administration - ehemalige Mitglieder von Prince's The New Power Generation - das knochentrockene Album «Who I Am» mit Anleihen beim Blues, Funk und Soul veröffentlicht, das nichts vom jugendlichen Alter seines Protagonisten verrät.
Mit der Unterstützung altgedienter Recken hat der Jungspund ein Rock-Album aufgenommen, durch das der Teenie-Star gerne auch mit seiner Falsettstimme tanzt und auf dem ordentlich georgelt wird. Es mag zwar noch nicht ganz das Gelbe vom Ei sein, dafür aber scheint «Who I Am» ein gangbarer Weg über die allgemein immer kürzer werdende Halbwertszeit eines Teenie-Stars hinaus zu neuen Ufern zu sein.
Nick Jonas jedenfalls fühlt sich gut: «Guten Morgen schöne Welt. Guten Morgen ihr schönen Menschen. Heute wird ein guter Tag...», twitterte er kürzlich und es gibt keine Anzeichen, dass sich sein sonniges Gemüt inzwischen verfinstert haben könnte.




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