Ein Hoch auf den Jubilar!: Trigon und ihr 25. Klangwerk "Continuum"
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Da das Trigon-Trio aber einem mehr oder minder geregelten Berufsalltag nachgeht ist es erst die dritte Scheibe - nach "Nova" (1990) und "Beschränkte Haftung" (2000) - die Rainer Lange (Gitarre), sein Bruder Stefan (Bass) und Drummer-Zugang Tihomir Lozanovski im Studio produziert haben. Einfache Riffs dienen dem Trigon-Frontmann einmal mehr als Ausgangspunkt für hochkomplexere Sound-Strukturen, fein verwoben durch exzessive Gitarrensoli.
Bass und Drums werden da beinahe zur Nebensache, sind dennoch unverzichtbar, aber es ist sonnenklar, wer den Ton angibt: Rainer Lange lässt sein Saiteninstrument auf den zwölf neuen Trigon-Stücken (zwei knackig-kurze Bonustracks inklusive) in gewohnter Manier quietschen, fiepsen, jaulen und jubilieren, dass ihn wohl manch Mister Ladylove ob dieser Fingerfertigkeit beneiden wird. Abeer so kennt man das ja seit 24 Scheiben.
"Continuum" heißt Abwechslung!
Es ist vielmehr vornehmlich die Abwechslung, die "Continuum" zu einem der bislang hörenswertesten Trigon-Alben macht. Alles da, was guten Heavy-Zen-Jazz seit anno 1989 auszeichnet: Hart ("Zentrifugal", "Ein Ton schrägt durch den Raum", "Explicit Lyrics"), psychedelisch ("Coitus Trigonus Continuum", "Aural-Verkehr mit Frickelposition" oder der 15-Minüter "Trigonometrie") - und improvisiert wird bekanntlich sowieso ohne Unterlass. Weiter geht's!
Im Gegensatz zu den Live-Mitschnitten von der großen Bühne und den inzwischen legendären Public-Jams gibt's "Continuum" nicht zum kostenlosen Download, sondern für faire zehn Euro und eine E-Mail an bestellung@heavyzenjazz.de.



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