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Aspach Niederlage in Großaspach: KSC im Latten-Pech und dann bestraft

Bitterer Rückschlag für den Karlsruher SC: Am Dienstagabend unterlagen die Badener bei der SG Sonnenhof Großaspach mit 0:1 (0:0). Allerdings investierten die Gäste nach dem Seitenwechsel auch deutlich zu wenig in die Partie.

Im Vergleich zum erlösenden 1:0-Heimsieg gegen Lotte musste KSC-Cheftrainer Alois Schwartz an diesem neunten Spieltag einmal wechseln. Für den verletzten Kai Bülow rückte Marcel Mehlem in die erste Elf.

Die erste gute Gelegenheit der Gäste gab es in der 19. Spielminute Jonas Föhrenbach, dessen Kopfball knapp über die Latte flog. In der Anfangsphase hatte bereits Florent Muslija einen Schuss in Richtung Tor abgegeben, der Ball war aber leichte Beute für Kevin Bröll (7.). Auch in der 26. Minute verhinderte Aluminium einen Treffer der Karlsruher. Dieses Mal scheiterte Marc Lorenz per Direktem Freistoß an der Latte (26.).

Die letzte Großchance der Karlsruher, die Defensiv an diesem Spieltag erneut mit Kompaktheit punkteten, hatte Dominik Stroh-Engel, der im Strafraum frei ans Leder kam, aus der Drehung heraus aber drüber schoss (45.). In der Nachspielzeit prüfte er Broll dann noch aus der Distanz. Die erste Halbzeit ging klar an die Gäste, nur das Tor fehlte dem KSC noch.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Badener an ihre Leistung anzuknüpfen. Allerdings wurden die nun von Großaspach in der Defensive deutlich mehr gefordert. Nach rund einer Stunde brachte Schwartz daher mit Burak Camoglu eine frische Offensivkraft, um hier neue Akzente zu setzen. Doch irgendwie fehlten nun die durchschlagkräftigen Ideen vor den 5.094 Zuschauern in der mechatronik-Arena.

Nach 65. Minuten dann der erste wirkliche Torschuss der Badener, allerdings war der Versuch von Lorenz zu ungefährlich. Diese Trägheit nach vorne wurde zehn Minuten vor dem Ende bestraft. Daniel Hägele schlug für Großaspach zur 1:0-Führung zu. Kurz vor Schluss hätten die Hausherren noch einen zweiten Treffer nachlegen können, doch Shqiprim Binakaj verschoss einen Elfmeter (89.). Dazu parierte Uphoff in der Nachspielzeit gleich doppelt. Doch die Mini-Serie des KSC ist gerissen, der zuletzt dreimal in Serie nicht verloren hatte.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Bader (84. Schleusener), Pisot, Gordon, Föhrenbach - Mehlem - Muslija (59. Camoglu), Wanitzek, Lorenz - Fink, Stroh-Engel (77. Zawada).

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Kommentare (65)
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  •   brosi13
    (205 Beiträge)

    Im Vergeleich...
    ...zu den vorher gegangenen Spielen hat der KSC in Großaspach wirklich deutlich besser gespielt. Allen voran Pisot und Gordon. Aber eines ist doch klar und das haben die Vereinsoberen noch nicht begriffen (vor allem OK):
    in dieser Saison geht es nur noch gegen den Abstieg aus der 3. Liga, sonst um nichts. Wenn die Führungsriege das nicht wahrhaben will, ergeht es dem KSC wie schon im letzten Jahr in der 2. Liga. Man holt eine Mirko Slomka und glaubt jetzt wird AUTOMATISCH alles besser. Man muss doch endlich einmal Realitätssinn beweisen...
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  •   hansfranz12
    (257 Beiträge)

    ksc
    sind dominant gewesen und stehen trotzdem mit leeren händen da ist sehr bedenklich.verfallen schon in selbstmitleid was beim ksc sich öfters wiederholt.
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  •   Hardy62
    (41 Beiträge)

    Mit Stefan Kunz,
    als Trainer in der Drittligasaison 2000/01, war der KSC noch dominant und hat überragend die Drittligameisterschaft geholt, mit Kauczinski 2012/13 lief es schon nicht mehr so gut, auch wenn am Ende der Aufstieg in Liga 2 gelang. Und bis zur Winterpause wird sich zeigen, wo der „FC Bayern der 3.Liga" wirklich steht! Kein anderer Traditionsverein, hat sich in den letzten Jahren seinem Publikum so blamabel präsentiert, wie der KSC...der verpatzte Aufstieg von 2015 lässt grüssen...! Ich bin mir ziemlich sicher, auf dem Platz wird weiter „herumgestolpert" und Löcher in den Rasen getreten, als das Tor zu treffen...Und OHNE Ingo Wellenreuther, wäre der KSC ohnehin schon längst in der Versenkung verschwunden! Trotzdem hoffe ich, dass ich mich gewaltig täusche, und die Mannschaft eine Siegesserie startet...Man leidet eben mit... traurig
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  •   brosi13
    (205 Beiträge)

    Ohne IW...
    ...wäre der KSC heute eine Spitzenmannschaft in der 2. Liga!!!! Ohne WENN und ABER!
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  •   Badentom
    (3 Beiträge)

    OHNE Ingo Wellenreuther...
    wäre der KSC nicht da, wo er jetzt ist... Richtig...Er wäre noch in der 2.Liga!
    Dieser Präsident ist der ultimative Totengräber des KSC, der die Schuld immer bei anderen sucht und für NICHTS die Verantwortung trägt. Es war eine glückliche Fügung für Wellenreuher, dass Kauczinski sowieso schon im Verein war und dermaßen Erfolg hatte. Und das neue Stadion ist in erster Linie ein Verdienst des
    OBs Mentrup. Und ohne die Nibelungentreue Pilarskys, dessen Zuwendungen übrigens zum weiten Teilen als Darlehen gewährt wurden, wäre der Verein jetzt schon insolvent.
    Bei anderen Vereine wäre so eine NULL schon längst vom Hof gejagt worden. Aber der gemeine Karlsruher ist ein treudoofer Verharmlosen der prekären Situation unseres Vereins! Abwarten, abwarten, abwarten und dann aufwachen, wenn es definitiv zu spät ist! Gute Nacht KSC!!!
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  •   Hardy62
    (41 Beiträge)

    Man darf aber nicht vergessen,
    wenn Kauczinski im Aufstiegsspiel zuhause offensiver hätte spielen lassen, würde der KSC vermutlich jetzt Bundesliga spielen...! Diesen Fehler muß er sich ankreiden lassen, da war der Schiedsrichter damals, der FALSCHE Sündenbock!
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  •   Kopfschüttler
    (55 Beiträge)

    Kann nur den Kopf schütteln
    Niederlage beim Dorfclub vor den Toren der verbotenen Stadt. 6 Mio. Etat und nichts aber auch gar nichts. Nicht jedesmal gewinnt die schlechtere MANNSCHAFT. Möchte hiermit nur an Lotte erinnern.
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  •   Markymark
    (49 Beiträge)

    sollte dir nicht entgangen sein
    Der KSC ist 3. Ligist und kam als 12. zum anderen 3.Ligisten, der 7. war.
    Normalerweise gewinnt eben der 7., vor allem wenn es ein Heimspiel ist. Das hat mit Dorfverein recht wenig zu tun, wer in der 3. Liga spielt, ist ein Profiverein und in der 3. Liga kann jeder jeden schlagen.
    Für mich war es klar, dass man evtl. nichts holen wird, aber man halt mal als bessere Mannschaft verloren, lässt für die Zukunft hoffen. Jedensfall wenn man auswärts verliert muss man daheim gewinnen, aber dass wird sehr schwer. Der Abstiegskampf ist schwierig.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    Der KSC hat...
    ..........kein Geld, schlechte Spieler, schlechte Trainer, ein schlechtes Management. Und ein schlechtes Catering grinsen

    Kein Geld - klar.
    Schlechte Spieler - nun, das hängt auch mit dem Geld zusammen
    Schlechte Trainer - zumindest unpassende: die Letzten - beim jetzigen weiß mans noch nicht.
    Schlechtes Management - da sehe ich als den am ärgsten zu kritisierenden Punkt den völligen Realitätsverlust, was Mannschaft, mögliche Leistung und Tabellenplatz und Saisonziel angeht. Mal abgesehen von völliger Unbelecktheit bzgl. Selbstkritik und Verantwortungsübernahme.

    Da nützt es aber auch nix, wenn jetzt noch "schlechte Fans" dazukommen. Die dem "großen KSC" nachträumen. Es ist jetzt nunmal so. Wens garnicht interessiert oder zu weh tut , der bleibt eben zuhause und sieht sich das im TV an - was in der BL nicht möglich wäre.

    Als Besucher macht man doch eh das selbe: Mit Freunden hingehen, zugucken, fachsimpeln und ein Bier trinken. Wenn man eines kriegen kann - vom völlig überraschten Caterer.
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  •   haustier
    (1252 Beiträge)

    hmmm ...
    ... eigentlich kann ich Dir nur bei dem Punkt "finanzielle Mittel" beipflichten ... Geld ist wirklich nicht gerade im Überfluss vorhanden !

    Bei Trainer und Spieler muss ich Dir ein kontra geben. Ich denke schon, dass wir von den Leuten her sehr gut besetzt sind und mit dieser Mannschaft ins obere drittel gehören. Leider bringt die Mannschaft in keinster Weise das Potential auf den Platz ... und nun kommt's ... ich denke, Trainer und Spieler müssen zusammen passen ! Philosophie bzw. Marschrichtung, das System, die Taktik, also alles das, was der Trainer vorgibt müssen die Spieler mit ihren vorhandenen Fähigkeiten auch auf dem Platz umsetzen können ... und ich meine, genau hieran hat es in der Vergangenheit gehapert. Ich glaube, der jetzige Trainer weiß was er tut und ich würde wetten, dass seine Methoden in Kürze auch Früchte tragen werden, da bin ich mir relativ sicher.
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