34  

Karlsruhe KSC am Tiefpunkt: "Die Tabelle lügt nicht"

Die Talfahrt des Karlsruher SC hat den Tiefpunkt erreicht. 0:3 im heimischen Wildparkstadion gegen Fortuna Düsseldorf. Tabellenletzter. Entsprechend war die Stimmung bei den Badenern, als sich ka-news nach der Partie umgehört hat.

David Kinsombi: Wenn man die Tabelle betrachtet, kann man das als Tiefpunkt bezeichnen, wenn man ganz unten steht. Wir kannten die Bedeutung des Spieles, dass wir mit drei Punkten oder zumindest einem Punkt den Anschluss an die Plätze davor halten könnten. Da muss definitiv mehr von uns kommen. Es reicht nicht, wenn man sich nur Chancen herausspielt. Wenn wir die nicht verwertet, werden wir kein Spiel gewinnen und fertig.

Dirk Orlishausen: Ich bin eher wütend statt enttäuscht, weil wir uns durch nicht-erledigen unserer Aufgaben, die wir bekommen, durch einfache Szenen immer wieder selbst unter Druck setzen. Dann machen wir den Gegner stark und dadurch bekommen wir dann auch zwei Gegentore. Dann ist es natürlich eine Sache vom Kopf. Dann wird verständlicherweise gepfiffen bei jedem Fehlpass. Man kann noch nicht einmal mehr dagegenreden. Es ist verständlich, dass die Fans uns ausbuhen. Das müssen wir jetzt über uns ergehen lassen, da brauchen wir nicht noch versuchen uns zur Wehr zu setzen. Wir sind Letzter, die Tabelle lügt nicht.

Kevin Akpoguma: Ich drücke dem KSC die Daumen, weil ich hier ja einige Jungs habe, mit denen ich in der Schule und Klasse war. Ich habe ihnen gesagt, dass sie den Kopf nicht hängen lassen sollen. Uns war klar, dass die Karlsruher zuhause etwas anbieten mussten - auch für die Fans. Wir haben darauf gewartet mit Kontern. Das war unser Konzept. 

Rouwen Hennings: Ich möchte nicht tauschen mit dem KSC. Es ist eine ekelhafte Situation. Ich denke aber auch, dass die Mannschaft gut genug ist, um den Abstieg zu vermeiden. Meiner Meinung nach laufen schlechtere Mannschaften in der Liga rum.

Mirko Slomka: Wir haben eine gute Anfangsphase gehabt. Viele Dinge, die wir uns im Training erarbeitet haben, haben wir hier gesehen - nur leider ohne Ertrag. Das war dann schon irgendwie eine schwierige Phase und dann gab es diesen Doppelschlag. So ist der Abstiegskampf. Wir haben heute eine sehr ängstliche Mannschaft von uns gesehen nach dem 0:1 und sind irgendwie ein bisschen zusammengebrochen. Das war unnötig, es war nichts verloren. Das 0:2 hat uns dann richtig weh getan. Trotzdem wir der Mannschaft in der Halbzeit nochmal Mut zugesprochen haben, ist es uns nicht gelungen ein Anschlusstor zu machen. Aber wir kämpfen weiter, da können sich alle sicher sein. 

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (34)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!