Aspach/Karlsruhe KSC-Gegner Großaspach: Premiere gegen bekannte Gesichter

Es geht Schlag auf Schlag für den Karlsruher SC in dieser Englischen Woche. Am Dienstagabend (19 Uhr) steht die Auswärtspartie bei der SG Sonnenhof Großaspach an. ka-news hat den Gegner vorab unter die Lupe genommen.

Nach drei ungeschlagenen Spielen in Folge will der KSC auch beim Tabellensiebten in der Mechatronik-Arena in Großaspach punkten. Die Hausherren haben aktuell zwölf Punkte auf dem Konto, sieben davon wurden zuhause gesammelt. Dabei überzeugt die SG Sonnenhof vor allem in der Defensive. Vor eigenem Publikum mussten in vier Partien nur zwei Gegentreffer hingenommen werden. Allerdings gab es zuletzt eine bittere 0:1-Heimniederlage gegen Osnabrück, davor kam die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann, der im Sommer übernahm, nicht über ein torloses Remis gegen Aalen hinaus.

Am Samstag gelang Großaspach dafür der erste Auswärtssieg – und der war beim 4:1 in Unterhaching durchaus beachtlich. Der KSC dürfte daher gewarnt sein, wenn am Dienstagabend der Anpfiff ertönt. Dann kommt es auch zum Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern. Zumindest neben dem Platz wird man Sebastian Schiek treffen, der nun bereits seit vier Jahren in Aspach ist, davor aber elf Jahre lang das KSC-Trikot trug. Ausgerechnet kurz vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club setzt ihn allerdings eine Knieverletzung außer Gefecht.

Ein bekanntes Gesicht im Wildpark ist auch Michael Vitzthum. Er kickte in der Saison 2013/14 eine Saison lang auf Leihbasis in der Fächerstadt. Im Sommer ist er in Großaspach gelandet. Ebenso Keeper Maximilian Reule, der in der Jugend beim KSC aktiv war und nun über die Stationen Chemnitz und Wehen Wiesbaden sein Glück in Aspach sucht.

Kollegen im Duell

Interessanter Seitenaspekt: Alois Schwartz und Hildmann trafen bereits dreimal als Trainerkollegen aufeinander. Die Bilanz spricht klar für den KSC-Coach: Zwei Siege und ein Unentschieden verbuchte der 50-Jährige. Zwischen Großaspach und den Karlsruhern wird es dagegen das erste Pflichtspiel-Aufeinandertreffen. Als die Badener in der Saison 2012/13 letztmals in der Dritten Liga unterwegs waren, spielte Großaspach noch eine Klasse tiefer. Erst 2013/14 gelang der Sprung in die Drittklassigkeit. Bislang wurden hier die Plätze 15, sieben und zehn erreicht.

Großaspach kann übrigens auch als Trainersprungbrett gesehen werden. Schon einige bekannte Namen waren hier an der Seitenlinie aktiv, unter anderem Markus Gisdol oder Alexander Zorniger. Unweigerlich zusammen genannt wird der Klub auch immer mit Rüdiger Rehm, der aktuelle Trainer des SV Wehen Wiesbaden. Als Ex-Spieler war Rehm 2010, von 2012 bis 2014 und von 2015 bis 2016 hier verantwortlich.

Die Pause 2014 war sogar nur auf eigenen Wunsch, da er sich auf seinen Fußballlehrer konzentrieren wollte. Als es unter seinem Nachfolger Uwe Rapolder aber nicht richtig lief und dieser hinschmiss, war Rehm wieder zur Stelle.

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