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Frankfurt/Karlsruhe Neuer KSC-Trainer: Wer ist eigentlich Tomas Oral?

Die Trainerfrage beim Karlsruher SC ist seit kurzer Zeit geklärt, doch für Tomas Oral begann mit seiner Verkündung zugleich ein Spagat-Akt. Denn aktuell ist er noch Übungsleiter bei Ligakonkurrent - der "großen Liebe" in der Karriere des 42-Jährigen.

Als aktiver Spieler kam Oral im Jahr 2000 zum "kleinen" Frankfurter Verein und spielte mit diesem in der Oberliga. Im Sommer 2006 beendete der Mittelfeldspieler beim FSV auch seine aktive Karriere. Für den Profibereich hatte es als Spieler damals nicht gereicht, dafür machte sich der 1,68 Meter große Oral anschließend schnell einen Namen als Trainer. Zunächst noch im Amateurbereich, wo er die Reserve des FSV von der Kreisliga in die Landesliga führte, ab der Saison 2006/07 dann in der ersten Mannschaft, die er von der Oberliga bis zur zweiten Bundesliga führte. Doch im Oktober 2009 endete die "Ehe", als Oral nach einer Sieglos-Serie zurücktrat.

"Waschanlagenaktion" sorgte für bundesweite Schlagzeilen

Im Sommer 2010 fand der ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufmann eine neue Anstellung bei RB Leipzig. Nach nur einem Jahr war aber schon wieder Schluss, Platz vier in der Regionalliga und der verpasste Aufstieg sorgten beim ambitionierten Club für das Aus. Es folgten einige aufregende Monate beim Zweitligisten FC Ingolstadt vom November 2011 bis zum Ende der Saison 2012/13, ehe Oral zwischen Februar und September 2014 als Co-Trainer unter Felix Magath beim FC Fulham in England internationale Erfahrungen sammelte. 

Am 18. Mai 2015 schloss sich schließlich der Kreis und Oral kehrte zum FSV zurück. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit sorgte er für Schlagzeilen beim abstiegsbedrohten Zweitligisten, als er die Spieler durch eine Waschanlage schickte. Sinn der Aktion sei es damals gewesen, die Spieler von allen negativen Gedanken in der sportlich schweren Zeit "reinzuwaschen". Da hatte der FSV elf Spiele nacheinander nicht gewonnen, doch unter Oral mit einem 3:2-Erfolg in Düsseldorf am letzten Spieltag tatsächlich noch die Klasse gehalten. 

In dieser Saison sorgte Oral zu Beginn mit dem FSV für Aufsehen, inzwischen ist man als Tabellen-14. aber wieder im Abstiegskampf angekommen. Diesen will Oral vermeiden, um sich dann im Sommer mit einem positiven Gefühl von seinem "Herzensverein" in Richtung Karlsruhe zu verabschieden.

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Kommentare (32)
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  •   Wildpark85
    (197 Beiträge)

    29.03.2016 18:15
    Wer eigentlich...nein! Was eigentlich erhoffe und wünsche ich mir von ihm?
    Ich wünsche mir von Tomas Oral, dass er den eingeschlagenen Weg von MK nicht verlässt und weiter auf die Jugend baut und jedes Jahr zusammen mit Jens Todt neue, junge, hungrige Spieler in unser Team einbaut. Ich wünsche mir, dass er mutig genug ist, die Spieler auszusortieren, die uns in den letzten beiden Jahren nicht nach vorne gebracht haben (Peitz, Nazarov, Traut, Yamada z.B.) und dass er einen kreativen Mittelfeldspieler entdeckt, der Überraschungsmomente in unser Spiel einbauen kann. Ich wünsche mir, dass wir in der nächsten Saison ein paar Tore nach Ecken und Freistößen schießen oder köpfen und dass unsere Abwehr weiter stabil steht. Dass er es schafft, dass Spieler wie Barry, Mehlem, Torres und Sallahi besser werden. Ja, und dass wir von Anfang an im oberen Drittel mitspielen und immer die Chance auf einen der drei ersten Plätze besteht.
    Ich weiß...es ist noch lange nicht Weihnachten, aber ist das Wirklich zu viel gewünscht?
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  •   master-of-comment
    (3580 Beiträge)

    29.03.2016 18:25
    Das sagtest Du bereits ...
    gestern um 11:10 Uhr.

    Und es ist immer noch nicht Weihnachten ... zwinkern
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  •   Bannimender
    (87 Beiträge)

    29.03.2016 15:33
    MK hat 0,0 erreicht
    MK hat seit 2012 nix erreicht das ist Fakt, Stillstand, todlangweiliges Gekicke,
    keine Aufbruchstimmung, Versagen in den wichtigen Matches siehe Spiel in Aue, oder gegen Darmstadt usw. Relegation, Pokal...
    will hier nur stellvertretend Aufstiegstrainer benennen werden oft vergessen und kleingeredet: Rühl, Schäfer, Kraft, Becker, (keiner war "Trainer des Jahres" aber die Mannschaften hatten Herz und konnten kicken)
    auch wenn hier Kreuzer auch kleingeredet wird, er hat das Gerüst der Mannschaft neu zusammengestellt, nach dem Abstieg unter Kotzinski...
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  •   master-of-comment
    (3580 Beiträge)

    29.03.2016 16:31
    Becker war immerhin ...
    "Karlsruher des Jahres", und das zählt ja wohl viel mehr als eine DFB-Auszeichnung! zwinkern

    Von den genannten Trainern (zzgl. Olk) hat im Übrigen nur einer wirklich nachhaltigen Erfolg gehabt, und das war Schäfer. Wenn man Kauczinski fair bewerten will, muss man ihn daher vor allem an seinen 10 Vorgängern (Berger, Ulrich, Löw, Kunz, Köstner, Becker, Schupp, Rapolder, Andersen, Scharinger) messen, und da hat er nun mal nicht gerade schlecht abgeschnitten.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9407 Beiträge)

    30.03.2016 09:41
    Ede Becker
    war sogar "Badener des Jahres" 2007.

    Ehre wem Ehre gebührt!

    grinsen
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  •   andi-b7
    (2371 Beiträge)

    29.03.2016 17:26
    Gebe dir zu 50 % Zustimmung, Kauze ist leider nicht lernfähig
    Was Ulrich,Köstner,Becker und Anderson waren.

    wenn ich 3 Jahre den gleichen Stiefel spielen lasse ohne zu kapieren das man ab und zu echtes Risiko gehen muss um aufzusteigen oder in 3 Jahren 2 Liga keine Tore aus Ecken und Freistöße erziele obwohl das sehr wohl trainierbar ist dann ist man eben nicht lernfähig.
    Wo ist der Kauze der bei den Amateuren 3 Systeme in einem Spiel gleichzeitig spielen konnte ? Der ist leider nach dem Aufstieg aus der 3. in Angst gestorben.
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  •   master-of-comment
    (3580 Beiträge)

    29.03.2016 17:55
    Das nennt man dann ...
    das "Becker-Syndrom".

    Auch er hat nach dem Aufstieg (manche sagen sogar schon nach dem 4:4 gegen Rostock) das Risiko gescheut und vorwiegend defensiv spielen lassen. Und da war leider auch keine Lernkurve mehr festzustellen.

    Und was half die Lernfähigkeit bei Köstner und Andersen, wenn uns die beiden letztlich auch nur an den Rand des Abgrunds (von Liga 2!) gebracht haben?

    Davon sind wir jetzt sportlich wie wirtschaftlich weit entfernt. Frischer Wind ist inzwischen gut und richtig, die Standard- und Kreativprobleme sind offensichtlich, aber Kauczinski war einer von unseren Besseren, dabei bleibe ich.
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  •   andi-b7
    (2371 Beiträge)

    29.03.2016 18:59
    Da gibt es einige Unterschiede,
    Becker hat in der 1. Liga sich probiert einzumauern was als Aufsteiger absolut legitim ist. Im 2. Jahr hatte er Pech das für schlagkräftige Verstärkungen die Kohle fehlte und die Rückkehrer All samt Schrott waren.
    Mit Köstner hatte man zu wenig Geduld er legte aber den Grundstein für Becker.
    Anderson hatte Spielsystem und leider gingen viele Spiele doof verloren, aber er ist immerhin der Förderer von Hakan ohne ihn wäre er nicht da wo er ist.
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  •   kallsruher
    (9 Beiträge)

    29.03.2016 13:59
    neuer Trainer
    Saison groß und sollte natürlich vom oral zum rectal heißen, sorry
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  •   kallsruher
    (9 Beiträge)

    29.03.2016 13:58
    neuer Trainer
    Hoffentlich wird der neue Trainer mit dieser G....truppe nicht am Ende der saison, vom oral zum tectal, das hätte er nämlich nicht verdient, das rumgebolze ist ja nicht mehr anzusehen, vielleicht fängt die Truppe unter Trainer Oral mal an Fußball im Sinne desselben zu spielen, die Fan`s hätten es allemal nach dieser Durststrecke verdient. Viel Glück KSC!!!
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