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Karlsruhe KSC-Stadionneubau: Entscheidet der Gemeinderat im Oktober?

Nachdem der Wildpark als Standort für die Spielstätte des Karlsruher SC feststeht, geht es langsam an konkretere Planungen. Kürzliche trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung und des KSC zur Fortführung der Gespräche in Sachen Stadionneubau. Der KSC und die Stadt zeigen sich in Pressemitteilungen beide zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche. Der Verein lobt die offene und konstruktive Atmosphäre, die Stadt geht von einer Entscheidung des Gemeinderats noch in diesem Jahr aus.

Auf Wunsch des KSC waren daneben auch Themen wie die konkrete Zielformulierung, das Nutzungskonzept, das bauliche Anforderungsprofil, das Betreiber- und Finanzierungskonzept sowie der Realisierungsweg Gegenstand der Gespräche.

Gespräche über Business-Bereich und Fantrennung

"Erfreulicherweise konnte sowohl bei der angestrebten Gesamtlösung als auch bei vielen Sachthemen eine gemeinsame Interessenlage festgestellt werden", so Präsident Ingo Wellenreuther. Gleichwohl gab es auch einige Themen, die auf Arbeitsebene weiter erörtert werden müssen, um eine gute Gesamtlösung für den Neubau eines Stadions zu finden. "Dazu gehört die sinnvolle und notwendige Aufteilung des Business-Bereiches in Logen und Business-Seats unter der Maßgabe eines möglichst hohen Ertrages und die ausreichende Anzahl und Platzierung entsprechender Pkw-Stellplätze."

Außerdem ist das Verkehrskonzept im Hinblick auf die Sicherheit bei der Fantrennung zu optimieren. Dabei favorisiert der KSC in Zukunft zwei gleichwertige Hauptzugänge vom Adenauerring östlich und westlich des Stadionbaukörpers und die Beibehaltung der traditionellen Fanzuordnungen. Letztlich sollten aus Sicht des KSC die Wälle abgetragen werden, um Investitions- und Betriebskosten zu sparen und entscheidend wichtige räumliche Vorteile zu gewinnen.

Für den Karlsruher SC stehen bei den nächsten Gesprächen der Betrieb des neuen Stadions sowie alle weiteren wirtschaftlichen Fragen im Vordergrund betont Wellenreuther: "Wir dürfen bei aller Freude über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt nicht vergessen, dass der Verein unverändert vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen steht, die nur mit einem guten Gesamtkonzept für das neue Stadion im Sinne aller gemeistert werden können."

Ergänzung, 22. März, 13 Uhr:

Stadt Karlsruhe: In vielen Punkten mit dem KSC einig

Auch die Stadt Karlsruhe äußerte sich in einer Pressemeldung über die Stadionpläne. "Bis jetzt läuft alles nach Plan", konnte demnach Oberbürgermeister Frank Mentrup am Freitag, 21. März, der "Kleinen Kommission Wildparkstadion" vermelden. Die gemeinderätlichen Mitglieder des Gremiums wurden laut städtischer Pressemitteilung umfassend über den Stand der Vorbereitungsarbeiten, das weitere Verfahren und die Abstimmungsprozesse zwischen Stadt und KSC zum Bau des neuen Fußballstadions im Wildpark informiert.

Das Stadtoberhaupt berichtete über den Verlauf der ersten Gesprächsrunde mit dem KSC, in der es zunächst um das Anforderungsprofil und das Raumprogramm des neuen Stadions ging. In vielen Punkten sei man sich bereits einig - etwa beim angestrebten Fassungsvermögen, der Raumkonzeption und vor allem den weiteren Verfahrensschritten. Unterschiedliche Bewertungen bestehen derzeit noch unter anderem in der Frage der Größe des Business- und Logenbereichs sowie des Erhalts der Wälle und beim Sicherheitskonzept. In den kommenden Gesprächsrunden wird es aber auch um Verantwortlichkeiten beim Betrieb der Spielstätte gehen und um Fragen zur Miete und Finanzierung. Noch zu klären sei dabei, ob für die Finanzierung des Gesamtprojekts ein sogenanntes Notifizierungsverfahren der EU-Kommission durchgeführt werden müsse. Fakt ist, dass seit 2012 für die Finanzierung von Infrastruktureinrichtungen - dazu gehören Flughäfen, aber auch Stadien - durch öffentliche Gelder eine Genehmigung der EU eingeholt werden muss. Die Kommission bewertet dabei Faktoren wie Bedarf, Pachthöhe und Nutzungsmöglichkeiten durch Dritte. Für das Verfahren müssen sechs bis zwölf Monate angesetzt werden, es kann allerdings parallel zur jetzigen Planung laufen und lässt deshalb keine Zeitverzögerung erwarten.

Besucherströme werden untersucht

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt sei derzeit die Aufstellung der Konzepte für den Verkehr rund um das Stadion und die Flächennutzung im Wildpark. Nach Zuschauerbefragungen beim Heimspiel des KSC gegen den TSV 1860 München im Oktober und einer ersten Untersuchung der Fußgängerbewegungen nach dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen im Februar, werden beim nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nochmals die Besucherströme zum Stadion unter die Lupe genommen und danach ausgewertet.

Neben der Fortführung der laufenden Gespräche mit den Supporters und dem KSC steht als nächstes eine Besichtigungsfahrt der "Kleinen Wildparkkommission" am 22. April zur Coface-Arena in Mainz auf dem Terminplan. OB Mentrup geht davon aus, dass in der ersten Jahreshälfte 2014 die Objekt- und Standortkonzeption abgeschlossen sein wird, und diese dann noch vor der Sommerpause in einer öffentlichen Veranstaltung den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden kann. Nach wie vor soll der Gemeinderat noch in diesem Jahr - geplant ist dafür die Oktobersitzung - über die Vertragsinhalte mit dem KSC beschließen. Im nächsten Jahr werde dann das Bebauungsplanverfahren durchgeführt und das Vergabeverfahren vorbereitet, damit noch 2016 die Aufträge vergeben und mit dem Bau 2017 begonnen werden könne.

Alle Fakten zum Stadionneubau sind auf der Informationsplattform unter www.karlsruhe.de/fussballstadion nachzulesen - von den ersten Standortuntersuchungen in den Jahren 2005 und 2006 bis hin zu den öffentlichen Forumsveranstaltungen im letzten Jahr. Für Anregungen und Fragen an die städtischen Verantwortlichen gibt es eigens die Mailadresse fussballstadion@karlsruhe.de.

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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    23.03.2014 17:39
    ...
    Wenn die Stadt zu doof ist um das auf die Reihe zu kriegen bauen wir eben ohne die Stadt! Fans und Sponsoren stünden sicher genügend dahinter. Hoffentlich beißen die Herren Politiker sich dann in den Arsch. Wir brauchen keinen Gemeinderat. WIr sind der KSC! Und viele werden sich wundern, was aus KA wird, wenn es den KSC nicht mehr gäbe...das kann sich dann die Politik auf die Fahnen schreiben und auf ewig zahlreiche Protestwähler haben.
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  •   stefko
    (1765 Beiträge)

    23.03.2014 21:26
    na dann ...
    ... hopp hopp, Karten auf den Tisch und Hosen runter!
    Ich lese hier immer nur "wahrscheinlich", "bestimmt", "sicherlich", "vermutlich", ...
    Das ist alles nur eines, ein riesen Haufen SCHEISSE, aber nichts Konkretes. Auf solchen BlaBla lässt sich doch niemand ein, der auch nur für fünf Cent Hirn in der Birne hat.

    "Wir brauchen keinen Gemeinderat."
    rofl, na auf, dann leg mal los, Taten nicht nur große Sprüche!
    Sorry, aber wie alt bist Du eigentlich, 11?
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  •   till
    (928 Beiträge)

    23.03.2014 16:09
    Endlich
    geht es mal etwas voran und die schwarzbraune Brut hier schimpft auf rot. Sehr lustig.
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  •   olafb
    (179 Beiträge)

    23.03.2014 09:58
    fester Zeitplan ?
    Vergabe Aufträge 2016. Baubeginn 2017.
    "Und täglich grüßt das Murmeltier."
    Aber 2016 kommt man auf irgend einen anderen wichtigen Verzögerungsgrund (wie bisher auch), und das ganze wird wieder mal verschoben.
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  •   Caipichris
    (698 Beiträge)

    23.03.2014 09:16
    Die meisten Probleme resultieren aus der Lage...
    ...im grünen Wald. Bei der weiteren Planung wird sich zeigen warum Städte wie München die Stadien auf Brachflächen ausserhalb der Städte mit direktem Autobahn- und Bahnanschluss umgesetzt haben. Für mich ein Grund auf Vernunft zu hoffen und mit F.M. einen Verantwortlichen zu wissen der so ehrlich ist Irrtümer einzusehen und zu revidieren!
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  •   DonHasi
    (750 Beiträge)

    23.03.2014 16:31
    Autobahnanschluß und Bahnanschluß
    Beides hätte man ohne weiteres und ohne großen Kostenaufwand für das Wildparkstadion schon haben können. Das eine Zauberwort heisst "Nordtangente" und das andere "Kombilösung" am Durlacher Tor.
    Oder glaubt wirklich jemand es ist ein großes Problem die Straba in den Wildpark zu legen....Bei der derzeitigen Bautätigkeit am D-Tor.
    Metrup selbst hat ja schon gesagt, das es dafür schon sehr lange "Überlegungen" gibt. Allein an der "Wirtschaftlichkeit" einer Bahn die dann hauptsächlich zu KSC Spielen genutzt wird , scheiden sich die Geister.
    Alles machbar, also bitte keine Nachteile und Probleme für den Wildpark "konstruieren", wo es keine gibt.
    Das entscheidende ist nur, das die Infrastruktur möglichst vorher fertig sein muß, bevor mit dem Stadionkörper begonnen wird. Damit auch der, möglichst rasch, was vom "Wildpark" hat, der sich für Fussball garnicht interessiert.
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  •   haymaug4
    (584 Beiträge)

    22.03.2014 22:04
    Den Griechen...
    ...mit seinen Linken , und die Grünen müßen wir aber noch aus dem Stadtrat wählen, sonst wird das nichts mit dem Stadion !!!
    BITTE DENKT ALLE DRAN !!!
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  •   spital8katz
    (1178 Beiträge)

    22.03.2014 18:48
    Entscheidet der Gemeinderat im Oktober?
    In WELCHEM Oktober?

    Obwohl, für die Gurkentruppe...
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9299 Beiträge)

    22.03.2014 19:40
    jeder Gurke
    seine Truppe, oder was hättest Du gerne?
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  •   friend60
    (2492 Beiträge)

    22.03.2014 18:07
    Bei einer öffentlichen Sitzung
    war man auch gegen ein Stadion außerhalb, weil es erst 2017 fertig geworen wäre. Jetzt sind wir im Wildpark und es wird vorrausichtlich 2017 mit dem Bau begonnen.Was ist denn das für eine Verarsche? traurig
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