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Karlsruhe/Berliin KSC-Gegner unter der Lupe: 1. FC Union Berlin

Für den Karlsruher SC geht es in den kommenden TagenSchlag auf Schlag. Drei Spiele heißt es innerhalb von einer Woche zu absolvieren. Den Auftakt der Englischen Woche macht am Freitagabend (18.30 Uhr) die Auswärtspartie beim 1. FC Union Berlin. ka-news hat den Gegner unter die Lupe genommen.

Die meiste Aufmerksamkeit bei den Gastgebern wird sicherlich die Situation auf der Trainerbank ernten. Denn hier kommt es zu einer ungewohnten Änderung: Nicht Cheftrainer Sascha Lewandowski sondern sein Assistent Andre Hofschneider wird hier das Kommando haben. Der 44-Jährige ist für drei Wochen krankgeschrieben. "Ich muss die Empfehlung meiner Ärzte akzeptieren und mich rausnehmen. Jetzt werde ich alles daran setzen, möglichst schnell wieder bei der Mannschaft zu sein", wurde Lewandowski in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Was genau den Trainer außer Gefecht setzt wurde nicht bekannt.

Die Berliner stehen vor dem 23. Spieltag mit 27 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und damit drei Zähler hinter dem KSC. In Sachen Abstiegskampf müssen die Köpenicker aktuell aber nichts fürchten: Zum Relegationsrang sind es neun Punkte Vorsprung. Mit dem dritten Heimsieg in Folge würde Union den Abstand weiter vergrößern und die 30 Punkte-Marke knacken. Dass man gegen den KSC etwas holt, ist durchaus möglich: die letzten drei Spiele wurden in diesem Duell nicht verloren, die vergangenen beiden Vergleiche sogar gewonnen. Im ersten Aufeinandertreffen der Saison am 6. Spieltag hatten die Hauptstädter mit 3:0 die Oberhand. 

Im Winter wurden die Berliner noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt tätig, vor allem die Leihe von Mittelfeldspieler Felix Kroos (Werder Bremen) sorgte für zusätzlichen Schwung. Emanuel Pogatetz soll zudem die Löcher in der Abwehr stopfen. Er kam aus der US-amerikanischen Major League Soccer von Columbus Crewdavon spielte der 33-Jährigeunter anderem für den 1. FC Nürnberg, West Ham United, den VfL Wolfsburg und Hannover 96.

Mit 36 Treffern zählen die Eisernen zur besten Offensive der Liga und traf genauso häufig wie Spitzenreiter Leipzig in die gegnerischen Maschen. Lediglich Freiburg (46) und Nürnberg (41) markierten mehr Tore. Allerdings ist Berlin in der Abwehr nicht sehr sattelfest. 35 Mal musste man das Spielgerät aus den eigenen Maschen fischen - das bedeutet die viertmeisten Gegentreffer der Liga. 

Dazu muss Union vor dem Heimspiel am Freitag einige Ausfälle verzeichnen. So sind vermutlich Benjamin Köhler (Adduktorenbeschwerden), Fabian Schönheim (Blessur), Adrian Nikci (Leistenprobleme), Toni Leistner (Oberschenkelverletzung), Raffael Korte (Kreuzbandriss), Maximilian Thiel (Muskelfaserriss) und Steven Skrzybski (Schulterverletzung) nicht einsatzfähig. Alles in allem erwartet Markus Kauczinski einen offenen Schlagabtausch: "Es wird rauf und runter gehen", so der KSC-Cheftrainer.  

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