24  

Karlsruhe KSC-Sportdirektor Todt zur Kaderplanung: "Es wird eine Blutauffrischung geben"

Langsam aber sicher biegt die Saison auf die Zielgerade ein. Während auf dem Platz noch um Punkte gekämpft wird, laufen hinter den Kulissen bereits seit einigen Wochen die Planungen für die kommende Spielzeit - auch beim Karlsruher SC. Wie er aktuelle Entwicklungsstand ist, erklärt Sportdirektor Jens Todt im Gespräch mit Peter Putzing.

Herr Todt, was hat denn Tomas Oral, der kommende KSC-Trainer, zur Niederlage im Baden-Derby gesagt?
Er weiß, dass die Trauben in Freiburg hoch hängen und kann es somit einordnen. Wie viele andere Beobachter hat er unsere Leistung allerdings als gut bewertet.

Präsident Ingo Wellenreuther erklärte, dass Sie täglich mit Oral in Kontakt stehen würden. Ist das so?
Wir respektieren Tomas Orals Wunsch, sich mit voller Kraft bis zum Saisonende seiner Aufgabe beim FSV Frankfurt zu widmen. Wir reduzieren unseren Kontakt also auf das Notwendigste - auch aus Respekt vor den Frankfurter Kollegen. Fakt ist aber auch, dass Tomas Oral bei wesentlichen sportlichen Entscheidungen involviert ist.

Welche personellen Wünsche hat Oral?
Wir werden auch in diesem Sommer ein funktionierendes und gewachsenes Mannschaftsgerüst präsentieren - aber natürlich wird es darüber hinaus eine angemessene Blutauffrischung geben. Was Details betrifft, so bitte ich noch um ein wenig Geduld.

Es war zu lesen, dass der KSC weder Sascha Traut, noch Dominic Peitz und Dimitrij Nazarov ein Vertragsangebot unterbreitet wird. Ist das korrekt?
Wir kommentieren keine öffentlichen Spekulationen über einzelne Spieler. Einige Dinge sind naturgemäß noch offen. Aber grundsätzlich gilt: Wir reden immer erst mit unseren Spielern - und erst anschließend mit der Presse.

Mit Martin Stoll, Daniel Gordon und Dennis Kempe gibt es noch keine Einigung. Woran hakt es denn?
Es gibt einige Gespräche, zum Teil sind sie auch bereits sehr fortgeschritten. Wir haben unseren Fokus in den letzten Wochen auf die Trainerverpflichtung gelegt. Das ist in unserer Lage und zu diesem Zeitpunkt legitim und normal. 

Ist es richtig, dass es bei Dennis Kempe, der nicht zu den Topverdienern des KSC gehört, an einem Tausender brutto monatlich scheitern könnte?
Sie wissen, dass wir solche Dinge niemals kommentiert haben und auch niemals kommentieren werden.

Wird bald etwas zu vermelden sein in Sachen Neuzugänge?
Davon können Sie fest ausgehen. Aber es ist ja auch nicht so, dass wir derzeit blank dastehen: Stand heute haben wir 20 Lizenzspielerverträge, die auch in der kommenden Saison Gültigkeit haben.

Angeblich sollen sowohl Manuel Gulde, wie Jonas Meffert und Grischa Prömel Ausstiegsklauseln im Vertrag haben. Ist damit zu rechnen, dass dieses Trio im Sommer den Wildpark verlässt?
Es ist nicht ungewöhnlich, dass in einem Kader von 28 Spielern im Einzelfall auch mal Ausstiegsmöglichkeiten zu definierten Konditionen bestehen. Davon kann sich kein Verein hundertprozentig freimachen. Manchmal bekommt man Spieler einer bestimmten Qualität nur, wenn man in der Vertragsgestaltung kompromissbereit ist. Wichtig ist nur, dass der KSC im Fall der Fälle auch profitiert. Selbstverständlich gilt aber auch hier: zu konkreten Vertragsinhalten einzelner Spieler sagen wir öffentlich nichts.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (24)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!