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Karlsruhe Vor Spiel gegen Union Berlin: KSC glaubt an Aufstiegschance

Der Karlsruher SC hat sich nach Ansicht von Trainer Markus Kauczinski noch nicht aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze der zweiten Fußball-Bundesliga verabschiedet. "Ausgeschlossen ist das nicht. Schwer ist es aber auch", sagte der Coach des Tabellenneunten am Tag vor der Partie bei Union Berlin am Freitag.

Dimitris Diamantakos (links) und Enrico Valentini
Dimitris Diamantakos (links) und Enrico Valentini bei der Analyse nach dem Spiel. Foto: A. Hilse |
"Wir sind in der Rückrunde ungeschlagen. Warum sollen wir nicht dahin schauen?" Den KSC trennen acht Punkte von Relegationsrang drei. Verzichten muss Kauczinski in Berlin auf die Verteidiger Martin Stoll (Oberschenkelzerrung) und Ylli Sallahi (Gelb-Rot-Sperre). 

Mit einem blauen Auge kam der Spanier Manuel Torres davon, der - obwohl gar nicht eingeteilt - den Strafstoss zum 2:2 gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende geschossen und letzlich nur glücklich verwandelt hatte. "Ich halte nichts von Geldstrafen. Man redet darüber unter Männern. Dann ist das okay", befand Kauczinski, der den eingeteilten Mitspielern eine Mitschuld gab.

Diese hätten sich den Ball gar nicht erst wegnehmen lassen dürfen: "Bei aller Zuversicht und allem Mut, den er hatte, am Ende gibt es zwei Kritierien: einen guten Schuß und gute Nerven. Und da hat er noch Luft nach oben". Bei Union Berlin ist daher für den KSC-Coach eines bereits sicher: "Ich weiß, wer nicht schießt. Auf keinen Fall Manuel Torres."

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