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Málaga Saludo aus Málaga: Der KSC im Trainingslager in Spanien - Tag 8

Seit dem 17. Januar weilt der Karlsruher SC im Wintertrainingslager in Spanien, um sich auf die Restsaison vorzubereiten. Für ka-news begleitet Harald Linder den KSC an die Costa del Sol und berichtet täglich darüber, was sich dort sportlich tut, schaut aber auch hinter die blauweißen Kulissen im "Gran Hotel Benahvis", wo der KSC bis zum 25. Januar untergebracht ist. Heute: Tag 8.

"Anstrengend, anstrengend, anstrengend", meinte Rene Vollath auf die Frage, wie er das Trainingslager in Benahavis, das der KSC morgen beendet, empfunden habe. "Wir haben alle gut durchgezogen, haben kaum Verletzte und ich freue mich auf die restliche Saison. Ich werde weiter Gas geben und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt", meint Vollath, der wie auch die anderen Spieler aus der Mannschaft davon überzeugt ist, dass "wir noch einiges erreichen können".

Auch Manuel Gulde spricht von einem guten Trainingslager. "Wir haben gut gearbeitet, hatten gutes Wetter, der Platz war auch gut" sagt er und ist davon überzeugt, dass in den restlichen Saisonspielen noch einiges drin sei. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen und den Trend fortsetzen, den wir zuletzt hatten und dann sehen wir, zu was es noch reicht" so Gulde.

Diamantakos möchte beim KSC bleiben

Ähnlich äußert sich auch Dimitris Diamantakos, der ebenfalls sehr angetan von den Tagen in Benahavis war, wo "wir sehr gut gearbeitet haben". Für die Restsaison rechnet sich der griechische Stürner noch einiges aus, um in der Tabelle noch ein Stück höher zu kommen. Er selbst würde übrigens gern beim KSC bleiben. Es gefalle ihm in Karlsruhe und er könne sich vorstellen, nach Ende des Ausleihgeschäftes zum Saisonende, im Wildpark einen Vertrag hier zu unterschrieben, wie er ka-news sagte. Rund 800 000 Euro müsste der KSC dafür an Olympiakos Piräus überweisen und beim KSC ist man offenbar bereit, diese Summe in den 22-jährigen Stürmer zu investieren.

KSC-Sportdirektor Jens Todt bestätigt, "dass wir mit Diamantakos über einen Vertrag beim KSC sprechen". Allerdings sei noch nichts unterschriftsreif, was auch für die Verhandlungen mit Dennis Kempe gilt, mit dem der KSC ebenfalls in Spanien, die schon in Karlsruhe begonnenen Gespräche über einen neuen Vertrag fortgesetzt hat. Weitere Gespräche mit Spielern seien vorgesehen, allerdings werden diese erst nach der Rückkehr aus dem Trainingslager stattfinden. In diesem Zusammenhang spricht Todt von einem "Fahrplan", der mit dem Präsidium so abgesprochen sei.

Das gelte auch für die Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Eine Personalie, die spätestens im Februar entschieden sein soll, wie Todt sagt. Der betätigt, dass der Kandidatenkreis schon "sehr eng eingekreist" sei, es sich dabei aber um eine so wichtige Personalentscheidung handle, die "wohl überlegt sein müsse", wie er die jetzt doch schon eine ganze Zeit andauernde "Findungsphase" innerhalb der KSC-Führung begründet.

Letzter Test gegen Freiburg

Heute Nachmittag absolviert der KSC sein letztes Testspiel in Sotogrande, wo es gegen den Ligarivalen SC Freiburg gehet, der sein Winterquartier ebenfalls in Andalusien aufgeschlagen hat. "Das ist nochmals ein guter Test, bevor wir dann morgen nach Hause fliegen" sagt KSC-Trainer Markus Kauczinski, der in diesem Spiel Torhüter Dirk Orlishausen einsetzen wird, der seine Knöchelverletzung aus dem Bayern-Spiel auskuriert hat und seit einigen Tagen auch wieder mit der Mannschaft trainieren kann.

Gestern schauten sich übrigens beide Mannschaften in Malaga den 2:1-Sieg des FC Barcelona beim CF Malaga im Stadion "La Roselada"an und durften einen Treffer von Lionel Messi bewundern, der mit einem spektakulären Seitfallzieher den Endstand besorgte.

Heute schon abgereist sind KSC-Pressesprecher Jörg Bock, Co-Trainer Argirios Giannikis, der am Montag wieder in der Sportschule in Hennef zum Unterricht antreten muss, wo demnächst seine Abschlussprüfungen zum Fußball-Lehrer anstehen sowie Physiotherapeut Christian Marquardt. Schon morgen Vormittag wird auch Sportdirektor Jens Todt abreisen, ehe die Mannschaft dann am Abend via Mallorca den Heimflug antritt.

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