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Málaga Saludo aus Málaga: Der KSC im Trainingslager in Spanien - Tag 6

Seit dem 17. Januar weilt der Karlsruher SC im Wintertrainingslager in Spanien, um sich auf die Restsaison vorzubereiten. Für ka-news begleitet Harald Linder den KSC an die Costa del Sol und berichtet täglich darüber, was sich dort sportlich tut, schaut aber auch hinter die blauweißen Kulissen im "Gran Hotel Benahvis", wo der KSC bis zum 25. Januar untergebracht ist. Heute: Tag 6.

Lockeres Auslaufen stand heute Morgen auf dem Trainingsprogramm des KSC, der gestern Abend in Los Barrios sein erstes Testspiel im Trainingslager bestritten und dieses mit 1:0 gewonnen hat (ka-news berichtete). So ließ Markus Kauczinski seine Spieler auch ausschlafen und bat erst um 10.30 Uhr auf den Trainingsplatz, wo auch Hiroki Yamada und Ylli Sallahi wieder dabei waren.

Während der Japaner, den zuletzt Wadenprobleme plagten, wieder weitgehend schmerzfrei ist, hat Sallahi immer noch Schmerzen an der verletzten Sehne - aber "es ist deutlich besser geworden", meinte Mannschaftsarzt Marcus Schweizer, der darauf hofft, dass Sallahi seine Verletzung in den nächsten Tagen so weit auskuriert, "dass wir ihn als gesunden Spieler wieder mit nach Hause nehmen können". Passen musste dagegen der nachnominierte Philipp Amelung. Der Nachwuchskeeper leidet unter einer allergischen Reaktion und konnte nicht mitwirken.

Wellenreuther sehr zufrieden

Das Trainingslager wieder verlassen hat mittlerweile KSC-Präsident Ingo Wellenreuther, der nach Mallorca weiterreiste, um seinen Sohn Timon, der beim abstiegsgefährdeten spanischen Zweitligisten Real Mallorca das Tor hütet, morgen bei dessen Heimspiel gegen den Tabellensechsten AD Alcorcón zu sehen. Seinen Besuch im Trainingslager wertete der KSC-Präsident positiv. "Was ich von der Mannschaft gesehen habe, hat mir gut gefallen, denn man hat den Eindruck, dass alle mit Eifer und Freude bei der Sache sind", meinte er und nahm auch Bezug zu den anstehenden Vertragsverhandlungen mit Spielern, deren Verträge auslaufen, die der KSC aber über die Saison hinaus gerne weiter beschäftigen möchte.

"Wir haben gute und intensive Gespräche geführt und sind in einigen Punkten ein großes Stück weiter", meinte Wellenreuther dazu. Vollzug allerdings, beispielsweise in Sachen Dirk Orlishausen oder auch Dennis Kempe, bei denen es angeblich nur noch um Details geht, konnte Wellenreuther noch nicht vermelden. Das gilt auch für Dimitris Diamantakos, auf den der KSC zwar eine Kaufoption hat (eine Million Euro an Piräus), "aber es geht ja nicht nur um die Ablöse, es geht auch um die Gehaltsvorstellungen, die Diamantakos hat, wenn er bei uns bleiben möchte", so Wellenreuther, der den Griechen gerne weiter im Wildpark sehen würde.

Auch Luhukay ein Trainerkandidat?

Auch über den zukünftigen Cheftrainer habe er sich mit Sportdirektor Jens Todt weiter ausgetauscht, sagte Wellenreuther. Dass neben dem bisherigen Co-Trainer Argirios Giannikis, der gestern im Trainingslager angekommen ist, auch Tayfun Korkut, Rüdiger Rehm oder Jos Luhukay auf der Kandidatenliste beim KSC stehen, wollte der Präsident weder bestätigen noch dementieren. "Wir sind in Gesprächen mit einigen Kandidaten, aber entschieden ist noch nichts", so Wellenreuther zu ka-news.
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