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Karlsruhe Rückkehr zum KSC: Stoll soll aus Dresden kommen

Eine weitere Lücke im Kader des Karlsruher SC wird geschlossen: In der Innenverteidigung soll zukünftig Martin Stoll neben Neuzugang Jan Mauersberger (aus Osnabrück) agieren.

Stoll, der noch bei Dynamo Dresden unter Vertrag steht, ist schon seit längerem im Visier von KSC Sportchef Oliver Kreuzer. Auch Trainer Markus Kauczinski ist für eine Rückkehr des 29-Jährigen, der über zehn Jahre im Karlsruher Wildpark aktiv war.

Der erhoffte Deal ist jedoch noch nicht ganz in trockenen Tüchern. "Es gibt noch letzte Einzelheiten mit Dynamo Dresden zu klären, aber es sieht sehr gut aus, dass Martin Stoll in den Wildpark zurückkehrt", so die Lagebeschreibung seines Beraters Ronny Zeller. Das Problem: Stoll hat noch Vertrag in Dresden. Zeller bastelt derzeit mit Dynamo daran, diesen Kontrakt aufzulösen, damit sein Schützling ablösefrei in den Wildpark wechseln kann.

Stoll selbst würde sich "riesig freuen, wenn das mit dem KSC klappen würde. Es wäre ganz einfach wunderbar, wenn ich in meine Heimat und in den Wildpark zurückkehren könnte", so der Abwehrspieler.

2009 verließ er den Wildpark, weil man ihm keinen Vertrag anbot. Zuvor hatte er 18 Erstligabegegnungen für den KSC absolviert. Dann ging es erst in die Schweiz, nach Aarau. Dort war "Stolli" Stammspieler und einer der besten Innenverteidiger in der ersten Liga der Eidgenossen. Er wurde gar ins "Team der Saison" gewählt. Trotzdem stieg Aarau ab.

"So schnell wie möglich hoch in die zweite Liga"

Danach ging die Reise des gebürtigen Heidelbergers nach Rostock, ehe er vor der vergangenen Saison zum Zweitligisten Dynamo Dresden wechselte. Der Vater eines Sohnes absolvierte hier in der abgelaufenen Spielrunde elf Begegnungen. Kurzzeitig hatte ihn eine Viruserkrankung und eine leichte Knieverletzung außer Gefecht gesetzt. Bei der bitteren 1:5-Niederlage des KSC in Dresden wurde Stoll eingewechselt.

Der Abwehrspieler kann die Erfahrung von insgesamt 104 Einsätzen in der zweiten Bundesliga, bei denen er vier Treffer markierte, vorweisen. Mit dem KSC will er "so schnell wie möglich hoch in die zweite Liga."

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