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Karlsruhe Nicht im KSC-Tor: Kornetzky räumt seinen Platz für Miller

Bei seiner ersten Bewährungsprobe greift KSC-Cheftrainer Markus Schupp auf Altbewährtes, wie auch auf Neues zurück. So wird am Montagabend gegen Energie Cottbus entweder Kristian Nicht oder Markus Miller zwischen den Pfosten stehen. Jeff Kornetzky, der bisher das Tor der Blau-Weißen gehütet hat, wird dagegen nicht mit nach Cottbus reisen.

Miller hatte sich für die Position unter anderem durch eine gute Leistung beim Spiel am vergangenen Freitag im Regionalligateam des KSC empfohlen. Er könnte nun wieder die Nummer eins auf dem Platz werden, Nicht sein Ersatzmann. Ob diese Entscheidung aber auch in den kommenden Spielen so bleibt, lässt Schupp noch offen. Jeder Spieler muss um seinen Platz in der Elf kämpfen. So legt sich Schupp auch noch nicht fest, wer letztendlich in seiner Startelf im Cottbuser Stadion der Freundschaft stehen wird. "Ich habe eine bestimmte Vorstellung, wie die Startformation aussehen wird, aber ich möchte das zuerst mit meiner Mannschaft besprechen."

Auf die verletzten Michael Mutzel, Macauley Chrisantus, Massimilian Porcello und Gaetan Krebs muss der Trainer dagegen auch weiterhin verzichten. Dafür fahren mit Michael Blum, Sebastian Rutz und Ole Schröder drei Alternativen aus der zweiten Mannschaft mit an die Spree. Und auch Dino Drpic wird mit im Kader nach Cottbus reisen und eventuell in der Startelf auflaufen. Nach dessen verspäteter Rückkehr vom Spiel der kroatischen Nationalmannschaft, hatte der 43-Jährige Schupp mittlerweile auch Gelegenheit, den Innenverteidiger im Training zu begutachten und sich von seinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Ganz gleich in welcher Aufstellung gespielt wird, das Wichtigste für den Cheftrainer ist, dass die Mannschaft sich als Einheit präsentiert. Aber genau das ist es, was ihm bei seinen Jungs derzeit noch fehlt. "Wir müssen als allererstes einmal eine Mannschaft werden, eine richtige Einheit. Der Integrationsprozess der Neuen ist noch nicht wirklich abgeschlossen. Wir müssen miteinander arbeiten, uns gut organisieren und gemeinsam verteidigen", fordert Schupp mehr Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch die Kommunikation im Team ist für den Trainer noch immer zu wenig vorhanden. Nicht nur während des Spiels oder Trainings, auch davor und danach sollen sich die Spieler austauschen und sich unterstützen.

Dass er seine Regeln konsequent umzusetzen versucht, merkt man auch auf dem Trainingsplatz. Nicht nur Spaß am Fußball und Kommunikation, sondern auch Disziplin erwartet er von seiner Mannschaft. Um das zu erreichen, nimmt der Coach das gesamte Team auch weiterhin verstärkt in die Verantwortung. Nach jedem Training erfolgt die gemeinsame Auswertung und die "Strafen" für Regelverstöße werden umgehend umgesetzt. Und nicht nur der "Täter", die ganze Mannschaft und auch der Trainer absolvieren die zusätzlichen Kraftübungen gemeinsam.

Zu seinen Erwartungen an die Partie in Cottbus gefragt, betont Schupp: "Ich freue mich auf das Spiel am Montag. Wenn wir unsere Stärken auf dem Platz ausspielen und als Einheit auftreten, können wir auch gewinnen."

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