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04.01.2016 11:18
 
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Neuer KSC-Trainer gesucht: "Sorgfalt geht vor Schnelligkeit" [25]

Bild:fu-fotografie

Karlsruhe (Peter Putzing) - Die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel verbrachte KSC-Sportdirektor Jens Todt mit seiner Familie. Doch das Handy war zu keinem Zeitpunkt aus. Denn: Der Karlsruher SC ist auf Trainersuche und zudem ist das Transferfenster geöffnet. Von Anfang bis Ende Januar. Und da könnte sich ja etwas ergeben. Mit Jens Todt sprach Peter Putzing.
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Herr Todt, zunächst: Ihrer Familie und Ihnen: Alles Gute im neuen Jahr. Das Transferfenster ist offen. Werden in dieser Zeit vom KSC neue Akteure verpflichtet?

Danke, allen ka-news-Usern auch alles Gute. Neuverpflichtungen sind unwahrscheinlich. Wir vertrauen unserem jetzigen Kader, halten aber natürlich trotzdem immer die Augen offen und beobachten den Markt.

Werden eventuell einige KSC-Akteure ausgeliehen? Kandidaten dazu wären die unzufriedenen Mohammed Gouaida oder auch Angreifer Pascal Köpke?

Es sieht derzeit alles danach aus als würden alle Spieler des Kaders an Bord bleiben.

Der KSC zeigte vor der Winterpause aufsteigende Form, holte etliche Punkte. Wie wichtig, vor allem für die Ruhe im Verein, und den weiteren Saisonverlauf waren diese Erfolge?

Wir hatten und haben Ruhe im Verein. Die Siege waren in erster Linie für die Mannschaft wichtig. Sie ist in den Wochen davor - trotz teilweise sehr guter Leistung – oft leer ausgegangen. Diese Erfolgstendenz ist eine Bestärkung dafür, dass die Mannschaft sich weiterhin positiv entwickelt und schwierige Situationen als Team meistern kann.

Sie haben sich mit dem Präsidium auf einen neuen Zeitplan bei der Suche nach einem Kauczinski-Nachfolger verständigt. Präsident Wellenreuther erklärte, man habe keine Eile. Im Frühjahr soll Klarheit herrschen. Geplant war Weihnachten. Warum diese Kehrtwende?

Wir haben uns bewusst von Anfang an keine klare Deadline gesetzt. Die Trainerfrage ist die wichtigste Personalentscheidung eines Vereins, und Sorgfalt geht hier vor Schnelligkeit.

Wer stellt denn nun den Kader zusammen? Sie? Das Präsidium? Kauczinski?

An unserer Herangehensweise hat sich seit der Ankündigung, dass Markus den Verein verlassen wird nichts geändert. Unser Scout Lothar Strehlau, das Trainerteam und ich diskutieren die künftige Zusammenstellung der Mannschaft. Seit einigen Monaten bekommen wir beim Scouting Unterstützung von einer Projektgruppe des Karlsruher Instituts für Technologie, die wir ins Leben gerufen haben. Die daraus resultierenden Vorschläge diskutiere ich mit dem Präsidium, und anschließend entscheiden wir gemeinsam. Also alles wie gehabt. Aber sobald feststeht wer neuer Trainer wird, wird dieser natürlich sofort in die Planungen eingebunden.

Was ist, wenn sie zwei Spielmacher holen, der neue Trainer aber auf solche Spielertypen gar nicht setzt?

Auch der neue Trainer des KSC wird bemüht sein, das Maximale aus den vorhandenen Möglichkeiten herauszuholen. Dabei ist Pragmatismus angesagt und nicht das sture Beharren auf einem bestimmten Spielsystem. Wir werden aber auch in der kommenden Saison einen Kader haben, der Variationen zulässt.

13 Verträge laufen aus. Auch der von Dennis Kempe. Einem deutschen Linksverteidiger, der gute Leistungen zeigt. Und der bei anderen Clubs begehrt ist. Auch andere Akteure sind für Clubs interessant. Haben Sie keine Angst, dass der eine oder andere ein Angebot annimmt, weil er weiß, wer dort Trainer ist?

Fakt ist, dass wir in dieser Saison mit der Kaderplanung nicht so weit sind wie in den vergangenen beiden Jahren zum selben Zeitpunkt. Das hat natürlich erstens mit dem schwierigen Saisonstart und zweitens mit der ungeklärten Trainerfrage zu tun. Wir kennen aber den Markt und die Konkurrenzsituation und führen bereits Vertragsgespräche. Wir reden allerdings erst über Abschlüsse, wenn sie auch in trockenen Tüchern sind.

Es war zu hören, dass potenzielle Neuzugänge wissen wollen, wer KSC Coach ist, wenn sie in den Wildpark kommen. Befürchten Sie nicht, dass unter den momentanen Umständen und Planungen etliche absagen werden?

Natürlich erschwert die ungeklärte Trainerfrage die Kaderplanung, das bestreite ich gar nicht. Aber es ist immer noch besser, sich in aller Ruhe um die beste Lösung zu bemühen als unter Zeitdruck und in einer sportlichen Krise Entscheidungen treffen zu müssen. Diese Zeiten hat es beim KSC ja durchaus auch gegeben.

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Kommentare [25]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (101 Beiträge) | 04.01.2016 12:14
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    Changen für einen Aufstieg in Liga 1 sind längst vorbei
    Todt ist auch einer auf dem Absprung, wenn ein gutes Angebot kommt ist er weg.
    Wer will den schon mit selbstherrlichen Wellengott zusammenarbeiten?
    Kauczinski hat schon wegen diesem "Fußballexperten" gekündigt.
  • (8616 Beiträge) | 04.01.2016 12:52
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    gell, Hauptsache
  • (920 Beiträge) | 04.01.2016 13:24
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    un de
    Bäpper irgendwo druff gmacht.
  • (2110 Beiträge) | 04.01.2016 19:27
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    Da liegst aber ganz schön schlecht, unterhalte dich mal mit ihm
    Dann wirst zwischen den Zeilen hören das es um Absicherung und Geld geht und sonst um nichts.
    Die Ehre ist schon lange Weg im Fußball....
  • (920 Beiträge) | 04.01.2016 12:44
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    Wenig Neues
    ist hier zu erfahren. Todti läßt sich nichts entlocken was nicht schon
    lange bekannt ist.
  • (2126 Beiträge) | 05.01.2016 07:00
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    vermutlich auch
    weil er keinen entscheidenden Schritt weiter ist.

    Mit zunemender Arglosigkeit wird sich die Situation mit Vertragsverlängerungen, Neuverpflochtungen und strategischer Kaderplanung keinesfalls verbessern. Die
    Geheimnistuerei und gespielte Sorglosigkeit schaden mehr als sie nutzen.
  • (2119 Beiträge) | 05.01.2016 07:49
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    Ich denke eher dass
    der Fußball -Tod(t) nichts Neues zu sagen hat, weil er bisher Nichts gebacken bekommen hat.
    Der KSC täte gut daran, ihn zum Saisonende zusammen mit dem fürs Gewicht untergroßen Trainer gehen zu lassen. Wenn schon ein Neuanfang gemacht wird , dann aber bitte richtig.
    Und wenn man so liest, wie die gegangenen "Superstars" bei den neuen Klubs untergehen, dann wirds einem MK und JT nicht viel besser ergehen- weils einfach bei Beiden an der fachlichen Qualität mangelt . Die 3te Liga ist da für Beide noch ok - alles was mehr fordert, wird nicht erfüllt.
  • (88 Beiträge) | 04.01.2016 13:40
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    Der KSC täte besser daran sich einen neuen Vereinsvorsitzenden zu
    suchen.

    Der derzeit amtierende Dr. Ingo Wellenreuther, CDU Mitglied, Jurist und MDB, hat wenn ich die KA-News so verfolge, augenscheinlich nur das Ziel den Verein für die Zwecke seiner "Willkommens" CDU zu benutzen.
  • (8616 Beiträge) | 04.01.2016 13:53
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    Pruuuuuuuuuuuuuuuuuuusssssssssssssssssstttttttttttt!
    das glaubst Du doch selbst nicht!
  • (7199 Beiträge) | 04.01.2016 15:24
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    Dann sollten sich die KSC-Mitglieder
    mal in einer Vereinssitzung zusammen setzen und dessen Abwahl beantragen.
    Schliesslich wurde Wellenreuter von der Mehrheit der Mitglieder gewählt und hat sich nicht selbst ernannt
  • (2110 Beiträge) | 04.01.2016 19:23
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    Und zu dieser Wahl stehen auch heute die Mitglieder !
    Alles andere ist ein dummes Geschwätz....
  • (1098 Beiträge) | 04.01.2016 20:13
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    Soweit
    ich die Kommentare auf Ka-News in letzter Zeit verfolgt habe, geht es einigen Kommentatoren nur noch darum, die regierenden Parteien, insbesondere die CDU zu diffamieren und niederzumachen. Meistens werden dafür wie in diesem Fall irgendwelche nicht belegten Behauptungen in den Raum gestellt und mit politisch neutralen Themen (wie hier dem Fußball) verbunden.
    Das ist für mich viel schlimmer, als dass ein CDU-Politiker Präsident des KSC ist. Es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, dass er den KSC für politische Zwecke missbraucht und es ist Fakt, dass er schon weit vor seiner Wahl dem KSC sehr verbunden war.

    Ich werde im März trotzdem keine AfD wählen zwinkern
  • (88 Beiträge) | 04.01.2016 20:22
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    Falsch. Ingo Wellenreuther missbraucht seine Stellung als
    Vorsitzender des KSC laut KA-News und einiger Wählervereingung auch anderer Parteien.

    Aus den KA-News ist klar ersichtlich, dass dass er durch Einflußnahme auf den Pächter des KSV Vereinslokal versucht haben soll, dass dieser die bereits vermieteten Räume an eine andere Partei, die für eine deutliche alternative Politik zur CDU steht, wieder stornierte.
  • (1098 Beiträge) | 04.01.2016 20:35
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    Ich
    mache mir jetzt nicht die Mühe und recherchiere das jetzt; es interessiert mich schlichtweg nicht.

    Ich sehe nur dass Ihr Kommentar nichts mit der Trainersuche des KSC, bzw. mit dem Interview des Sportdirektors zu tun hat und somit schlichtweg unpassend ist.
  • (88 Beiträge) | 04.01.2016 20:49
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    Es interssiert sicherlich einge auch nicht ob sie das interessiert
    http://www.ka-news.de/ksc/AfD-Veranstaltung-Sagt-jetzt-auch-die-dritte-Location-ab;art7581,1755048
  • (8616 Beiträge) | 04.01.2016 20:56
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    und warum schreibst Du weiter oben
    etwas vom Pächter vom KSV?

    Klassisches Eigentor, oder geht es Dir tatsächlich hier nicht um den Sport???
  • (88 Beiträge) | 04.01.2016 21:16
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    Da habe ich, auf meiner Tatstatur wohlgemerkt, nach rechts gegriffen und das v statt das c erwischt
    Das hat im Übrigen auch schon ein andere User richtig gestellt.

    Dann zur Frage ob es um Sport geht. Etwa genauso wie es Wellenreuther oder irgend einem anderen Politiker um Sport geht, wenn er sich als Vereinsvorsitzender wählen lassen will.
  • (8616 Beiträge) | 05.01.2016 07:26
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    er ist nicht der erste Politiker, der beim KSC Präsi ist:
    ich denke da z.B. an Prof. Dr. Gerhard Seiler oder Roland Schmider.

    Und denen ging es auch nur um Politik???
  • (54 Beiträge) | 04.01.2016 20:46
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    Alles Quatsch
    Ist mir Scheißegal ob der Wellenreuther Politiker ist. Er stellt sich Nie in den Vordergrund als Präsident des KSC.
    Kennt ihr den Dietrich noch ? Oder den Metzger , oh Gott , der war noch schlimmer. Nein Leute , auch der Todt macht einen guten Job. Das der Kauce geht , ist gut. Aber bitte nicht den Co zum Chef machen. Holt den Rüdiger Rehm vom Sonnenhof.
  • (2126 Beiträge) | 05.01.2016 00:47
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    Die Entscheidunng ist längst überfällig
    peinlich wenn er am Ende dann den Assi als zukunftsgerichtete Trainerlösung vorstellt. Herr Todt steigert die Erwartungshaltung auf eine " grosse" Lösung. Jetzt muss er nur noch erfüllen.

    Auch in diesem Jahr gilt: Stillstand ist Rückschritt.

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