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München KSC unterliegt unglücklich in München

Mit leeren Händen kehrt der Karlsruher SC vom ersten Auswärtsspiel der Saison zurück. Beim TSV 1860 München unterlagen die Badener mit 2:1 (1:1).

Beide Mannschaften benötigten einige Minuten um ins Spiel zu finden. Timo Staffeldt war es schließlich nach acht Minuten, der per Freistoß einen ersten Schuss in Richtung "Löwen"-Tor abgab. Kurze Zeit später versuchte es KSC-Kapitän Alexander Iashvili mit einem Schuss aus 18 Meter, den Keeper Gabor Kiraly im Nachfassen aber sicher hatte (12. Minute).

Die beste Karlsruher Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Klemen Lavric nach rund 18 Minuten. Eine Flanke von Florian Lechner verlängerte Marco Terrazzino per Kopf genau vor die Füße seines Teamkollegen. Lavric kam aus 13 Meter frei zum Schuss, Kiraly war aber erneut zur Stelle.

Nur 60 Sekunden später dann eine gute Chance für die "Löwen", als Lavric einen Freistoß von Daniel Halfar unglücklich abfälscht. Dirk Orlishausen war blitzschnell unten und fischte den Ball aus dem linken Eck (19.).

Die Münchner kamen nun immer besser in die Partie und erkämpften sich ein kleines Übergewicht. Etwas glücklich nach 34 Minuten die Führung der Gastgeber: Nach einer Ecke von rechts köpfte Kai Bülow  aufs linke Eck. Orlishausen parierte, konnte gegen den Abstauber von Christopher Schindler dann aber nichts mehr ausrichten.

Wie schon am vergangenen Sonntag ließ sich der KSC von diesem Rückschlag nicht entmutigen und spielte munter weiter. Nach Pass von Lavric setzte sich Terrazziono im Strafraum der "Löwen" gegen zwei Gegenspieler durch und wurde schließlich von Dominik Stahl unsanft von den Beinen geholt.

Schiedsrichter Babak Rafati entschied auf Elfmeter. Iashvili schnappte sich die Kugel und netzte sicher zum verdienten 1:1-Ausgleich ein (37.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

1860 trifft erneut nach Eckball

Nach Wiederanpfiff schien der KSC das Geschehen gut unter Kontrolle zu haben. Terrazzino hatte sogar die Chance zur Führung. Frei auf das Tor der Münchner zulaufend wurde er von Arne Feik gefoult, die Pfeife von Schiedsrichter Rafati blieb aber stumm.

Fast schien es so, als wären die Karlsruher noch gedanklich bei dieser Szene, als die "Löwen" kurze Zeit später einen Eckball bekamen. Denn die Zuordnung stimmte nach dem von Halfar hereingebrachten Standard überhaupt nicht. Stefan Aigner kam vollkommen frei zum Kopfball, Orlishausen hatte keine Abwehrchance (2:1, 56.).

Nur drei Minuten später hatte der KSC durch einen Freistoß von Delron Buckley eine gute Chance, doch ging der Ball deutlich über die Querlatte. Kurz darauf war Kiraly gegen Lavric zur Stelle (59.), ehe der Slowene in der 67. Spielminute frei am Tor vorbeischoss.

Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga - 2. Spieltag

Aufregung auf der Karlsruher Trainerbank in der 69. Minute: Erneut kam es im Strafraum zum Duell zwischen Stahl und Terrazzino, erneut agierte der "Löwen"-Akteur recht ungeschickt im Abwehrverhalten. Doch diesmal entschied Rafati nicht auf Elfmeter, zeigte stattdessen dem Karlsruher sogar die Gelbe Karte wegen angeblicher Schwalbe.

Zehn Minuten hatte der KSC fast keine gute Offensivaktion mehr, dafür konnte sich Orlishausen in dieser Phase gegen Daniel Bierofka (74.) und  Benjamin Lauth (79.) auszeichnen.

Nach 84 Minuten wechselte KSC-Coach Rainer Scharinger dann den defensiven Thorben Stadler aus und brachte Angreifer Anton Fink. Dieser versenkte den Ball mit seiner ersten Aktion im "Löwen"-Tor, stand dabei allerdings im Abseits (84.). So blieb es bei der unglücklichen 2:1-Pleite für den KSC.

Aufstellung TSV 1860 München: Kiraly - Malura, Schindler, Bülow, Feick - Benjamin (60. Bierofka), Stahl - Aigner, Halfar (82. Kaiser) - Lauth, Volland (73. Schäffler).
Aufstellung KSC: Orlishausen - Lechner, Hoheneder, Kempe, Stadler (84. Fink) - Staffeldt (76. Zoller), Haas - Terrazzino, Buckley (89. St. Müller) - Iashvili - Lavric.

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Kommentare (276)
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    28.07.2011 12:29
    ...
    Manche Menschen verstehen immernoch nicht, dass es den Verein KSC ohne Supporters und Ultras nicht mehr geben würde. Ultras sind keine schlechten Menschen und jeder der sich darüber informiert hat, sollte das eigentlich wissen.

    Die Supporters reagieren und das erwarte ich auch als Mitglied dieser Organisation.
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  • 0
    unbekannt
    (5582 Beiträge)

    28.07.2011 13:01
    möchte
    nur festhalten, dass ichnirgends geschrieben habe, dass das schlechte leute sind! jede organiosation hat seine schwarzen schaafe!
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    28.07.2011 13:47
    Da die Ultras ...
    sich aber bewußt nicht von ihren schwarzen Schafen distanzieren, stellen sie sich mit diesen schwarzen Schafen auf eine Stufe.
    So einfach ist das mit unseren lieben, unschuldigen Ultras, ganz einfach.
    Haltet schön die Pappteller vor eure Ultrafressen, am besten noch einen zusätzlich über den Kopf, damit net euer restliches Gehirn noch verdunstet.
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    28.07.2011 12:24
    ...
    Danke Honki...am Freitg geh ich Pappteller kaufen.
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  •   roli
    (2039 Beiträge)

    28.07.2011 11:46
    troy und honky tonk man
    Nur damit ich es vielleicht doch irgendwann einmal verstehe: ihr führt keinen Dialog, sondern einen Krieg, weil ihr keinen Dialog wollt, oder?
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  • 0
    unbekannt
    (5582 Beiträge)

    28.07.2011 12:17
    dialog
    haben wir versucht aber viel zu weit auseinander und mit einem KSC hasser, der das ganze bewusst macht, braucht man keinen dialog führen. ich sage es nochmal, unter metzger wäre all das was er jetzt schlecht redet super! der hirni will dem ksc nichts gutes, sondern nur schaden! de4r hat keinen anderen umgang verdient!
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    28.07.2011 16:42
    Haben wir nie versucht, warum auch.
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  •   roli
    (2039 Beiträge)

    28.07.2011 18:37
    Um sich
    nicht ständig anmachen und beleidigen zu müssen. Dialog wäre da ein probates Mittel, um das zu vermeiden. Aber vielleicht wollt ihr die Auseinandersetzung ja so. Ähnelt dann eher dem Modell, das die Menschen seit X-Tausend Jahren erfolglos ausprobieren, aber wer weiß..
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  •   roli
    (2039 Beiträge)

    28.07.2011 13:30
    Dialog
    braucht genau dann, wenn man weit auseinander ist. Dialog geht immer. Manchmal muss man den Dialog nur wollen. Und dann macht man das, was man in einem Dialog eben so macht: man hört sich zu, greift sich nicht an, argumentiert sachlich, auch wenn man total gegen die Position des anderen ist. So schwer ist das doch nicht - wenn man will
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    28.07.2011 10:43
    Faschisten raus!
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