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Karlsruhe KSC startet runderneuert in die Vorbereitung

Für die Fans des Zweitliga-Absteigers Karlsruher SC wird die Vorbereitung auf die kommende Saison erst einmal zu einem Kennenlern-Programm. Nach dem Absturz in die 3. Fußball-Liga wird Trainer Markus Kauczinski die kommende Spielzeit mit einem runderneuerten Team in Angriff nehmen.

In Dirk Orlishausen, Mathias Moritz, Sebastian Schiek, Dennis Kempe, Steffen Haas, Gaétan Krebs, Hakan Calhanoglu und Patrick Dulleck wurden beim Trainingsauftakt am Mittwochnachmittag nur noch acht Spieler erwartet, die bereits vor der Sommerpause beim KSC spielten.

Wie viele andere Profis hat auch Kapitän Alexander Iaschwili den badischen Traditionsclub nach dem Abstieg verlassen. Der 34-Jährige Georgier wechselt zum Zweitligisten VfL Bochum, nachdem ihm die Karlsruher den gewünschten Zweijahresvertrag nicht angeboten haben. «Es waren für uns mehrere Dinge abzuwägen. Dazu zählt auch, wie der Kader in seiner Gesamtstruktur aussehen soll und welche Spieler bereits verpflichtet wurden», sagte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. «Hier spielt natürlich auch die Vertragsdauer eine Rolle.»

Um das selbst gesteckte Ziel «direkter Wiederaufstieg» zu erreichen, setzten Kauczinski und Kreuzer bei den Neuverpflichtungen auf eine Mischung aus Jugend und Erfahrung.

Fest stehen als Zugänge bisher Karim Benyamina (FSV Frankfurt), Danny Blum (Ausleihe vom SV Sandhausen), Elia Soriano (Eintracht Frankfurt II), Selcuk Alibaz (Jahn Regensburg), Martin Stoll (Dynamo Dresden), Simon Brandstetter (Ausleihe vom SC Freiburg), Christoph Sauter (1. FC Nürnberg), Philipp Klingmann (1899 Hoffenheim) und Jan Mauersberger (VfL Osnabrück). Außerdem wird Rouwen Hennings vom FC St. Pauli kommen, dessen Verpflichtung nur noch als Formsache gilt.

Nach Informationen der «Badischen Neuesten Nachrichten» hat der KSC auch an Pierre Bouby vom französischen Zweitligisten FC Metz Interesse. Der 28 Jahre alte Franzose soll mit seinem Landsmann Krebs im zentralen Mittelfeld spielen. Dazu will Kauczinski mit Kevin Akpoguma, Alexander Schoch und Silvano Varnhagen drei Talente aus der eigenen Jugend in sein Team einbauen.

Auch im Trainerstab hat der 41-jährigen Kauczinski alte Zöpfe abgeschnitten. Neben Co-Trainer Argirios Giannikis holte er sich in Kai Raabe (Torwarttrainer) und Marc Lorius (Athletiktrainer) zwei Spezialisten aus der KSC-Jugendabteilung an Bord. Mentalcoach Ulf Häflinger soll für die nötige psychische Stabilität im Team sorgen.

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