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Karlsruhe KSC sichert sich in Unterzahl Remis gegen Braunschweig

Die positive Serie hat weiter Bestand, der Karlsruher SC bleibt im fünften Rückrundenspiel weiter ungeschlagen und sicherte sich trotz einer halben Stunde mit einem Mann weniger auf den Feld gegen Eintracht Braunschweig ein 2:2 (1:1)-Unentschieden.

Mit Erwin Hoffer als einzige Sturmspitze gingen die Hausherren in die Begegnung. Er ersetzte Dimitris Diamantakos, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Dem Angreifer fehlte jedoch so ein bisschen die Bindung zum Spiel und die Abstimmung mit den Kollegen. Die erste nennenswerte Chance für den KSC in durchaus munteren Anfangsminuten verzeichnete so Manuel Torres, der schon in Duisburg den entscheidenden Treffer lieferte. Sein Schuss in der zweiten Spielminute war allerdings harmlos. Die beste Möglichkeit zur Führung hatte dann Hiroki Yamada auf dem Fuß. Bei einem Konter der Hausherren brachte Enrico Valentini den Ball von der rechten Seite flach in den Strafraum, der Japaner brachte aus kurzer Distanz keinen Druck hinter den Ball, der so über das Tor ging.

In der Defensive hatte der KSC dagegen immer wieder einige brenzlige Situationen zu überstehen, auch weil man selbst nicht ganz sattelfest auftrat. Fast schon die Folge war der 0:1-Rückstand in der 23. Spielminute: Mirko Boland konnte 18 Meter vor dem Tor frei zum Abschluss kommen und hatte so keine Probleme. Immerhin dauerte es nur wenige Minuten, bis die Karlsruher wieder den Ausgleich herstellten: Torres verwandelte einen Strafstoß, nachdem Phil Ofosu-Ayeh im eigenen Strafraum die Hand zur Hilfe genommen hatte (29. Spielminute).

Kurz nach dem Seitenwechsel der zweite Rückschlag für den KSC. Erneut wirkte die Hintermannschaft unsortiert. Saulo Decarli bekam im Strafraum viel zu viel Platz, konnte das Spielgerät in aller Ruhe mit dem Rücken zum Tor annehmen, sich drehen und den Ball schließlich ins rechte Toreck verwerten (47.). Die letzte halbe Stunde mussten die Gastgeber dann auch noch in Unterzahl agieren. Ylli Sallahi, der in der 35. Spielminute bereits verwarnt wurde, hielt seinen Gegenspieler Ofosu-Ayeh bei einem Laufduell fest und sah dafür die Ampelkarte (60.).

Gut, dass der KSC noch seinen griechischen Stürmer hat: Joker Dimitris Diamantakos sorgte keine zehn Minuten nach seiner Einwechslung für großen Jubel im Wildparkstadion, als er nach Vorlage von Valentini am langen Pfosten lauerte und aus kurzer Distanz zum 2:2 einschob (65.). Trotz Unterzahl hatten die Karlsruher in der Schlussphase der Partie sogar noch weitere Möglichkeiten die Partie mit einem "Dreier" zu beenden. Die beste davon vergab Torres in der 86. Minute, als sein Schuss von der rechten Seite knapp am langen Pfosten vorbeiging.

Aufstellung Karlsruher SC: Vollath - Valentini, Stoll, Gulde, Sallahi – Krebs (64. Prömel), Meffert - Torres, Yamada (56. Diamantakos), Gouaida – Hoffer (69. Traut).
Eintracht Braunschweig: Gikiewicz - Ofosu-Ayeh, Baffo, Decarli, Reichel – Matuschyk (67. Schönfeld), Boland - Khelifi, Hochscheidt (68. Pfitzner), Holtmann - Ademi.

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