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Ingolstadt KSC erlebt bitteren Rückschlag in Ingolstadt

Einen großen Dämpfer haben die Hoffnungen des Karlsruher SC im Kampf gegen den Abstieg erhalten. Durch die 2:1 (1:0)-Pleite beim FC Ingolstadt am 31. Spieltag bleiben die Badener zwar auf dem Relegationsplatz 16 in der zweiten Fußball-Bundesliga, der Abstand auf das rettende Ufer wuchs aber auf vier Punkte an.

Knapp 14 Minuten waren im Audi-Sportpark gespielt, da musste der KSC das erste Gegentor unter Cheftrainer Markus Kauczinski hinnehmen. Dabei hatten die Badener zuvor das Geschehen in Ingolstadt gut im Griff, kamen durch Pascal Groß bereits in der dritten Spielminute eine erste gute Einschussmöglichkeit. Nach Zuspiel von Gaetan Krebs stand der Karlsruher Mittelfeldspieler allein vor FCI-Keeper Ramazan Özcan, vergab aber leichtfertig.

Ingolstadt, mit der Empfehlung von 13 Spielen ohne Niederlage angetreten, beschränkte sich in der Anfangsphase auf Konterspiel. Genau einen solch schnell vorgetragenen Angriff brachte Caiuby von rechts herein auf Ahmed Akaichi. Der FCI-Stürmer tanzte Ionut Rada aus und ließ Dirk Orlsihausen im KSC-Tor keine Abwehrchance bei seinem Schuss ins rechte untere Eck (14.).

Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga – 31. Spieltag

Auch im weiteren Spielverlauf hatte die KSC-Defensive immer wieder Probleme den quirligen Akaichi in Griff zu bekommen. Auffällig, dass ein Großteil der Angriffe aus Ingolstädter Sicht über rechts lief. Auch die nächste gute Gelegenheit der „Schanzer“ wurde auf dieser Seite abgeschlossen, wobei Alex Ikeng frei vor Orlishausen leichtfertig vergab (34.).

Bis zur Halbzeitpause nur noch wenig sehenswerte Aktionen. Vielmehr gestaltete sich ein Spiel, wie es für den Abstiegskampf typisch ist: Viele nervöse Aktionen, Abspielfehler und Probleme bei der Ballkontrolle. So blieb es bei der knappen Halbzeitführung für Ingolstadt.

KSC-Coach Kauczinski wollte in der zweiten Spielhälfte wieder mehr Sicherheit ins Spiel seiner Mannschaft bringen, wechselte daher Makhtar Thioune für Groß ein. Den ersten nennenswerten Torschuss der zweiten Halbzeit hatten dann auch tatsächlich die Blau-Weißen: Hakan Calhanoglu versuchte es aus der Distanz, der Ball senkte sich gefährlich in Richtung Toreck, ging knapp über die Querlatte (52.).

Die Offensivbemühungen der Karlsruher blieben aber weiterhin zu harmlos. Nach einer Stunde dann der nächste Wechsel beim KSC: Marco Terrazzino kam für Krebs und sollte noch offensiver agieren als der kleine Franzose. Der KSC bestimmte das Geschehen auf dem Platz, blieb aber weiterhin im Abschluss zu harmlos.

Biliskov zerstört Hoffnung

Doch einmal mehr hatte Kauczinski das richtige Händchen bei der Einwechslung gezeigt: Nach Zusammenspiel mit Alexander Iashvili tauchte Terrazzino allein vor Özcan auf und machte sich das schönste Geschenk zu seinem 21. Geburtstag: sein zweites Saisontor zum 1:1-Ausgleich (75.).

Eine spannende Schlussphase stand an, zumal Ingolstadt nach dem Gegentreffer in der Defensive bedenklich wackelte. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn für den KSC wurde dann aber in der 86. Minute doch wieder schmerzhaft zerstört. Nach einem Freistoß verlor Klemen Lavric das Kopfballduell gegen Marino Biliskov, der per Kopf zur erneuten Ingolstädter Führung traf. Das 2:1 war übrigens das 31. Standard-Gegentor für den KSC.

Ingolstadt 04: Özcan - Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Ikeng, Matip - Leitl (90. Bambara), Caiuby - Nemec (72. Schäffler), Akaichi (63. Heller).
Karlsruher SC: Orlishausen - Schiek, Aquaro, Rada, Charalambous - Staffeldt, Groß (46. Thioune) - Calhanoglu (88. Buckley), Krebs (60. Terrazzino) - Lavric, Iashvili.

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Kommentare (180)
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    15.04.2012 23:47
    Katastrophe.
    Lavrics Pass ins Leere war das KSC-Sinnbild der letzten Jahre: Egal, welche Spieler in dieser Mannschaft stehen, sie begreifen nicht und kein Trainer scheint es ihnen zu vermitteln, dass sie verdammt nochmal aufrücken sollen bei Ballbesitz und auch mal zur Hölle noch einmal versuchen sollen, eine scheiss Torchance zu erzwingen.

    Hosenscheisser, Angsthasen, Absteiger!
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    16.04.2012 08:51
    Sag das net uns, ...
    sondern der Mannschaft, Honktonk. zwinkern
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    16.04.2012 17:53
    Mit den Pennern red ich nich!
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  • 0
    unbekannt
    (5582 Beiträge)

    17.04.2012 08:54
    mit den pennern?
    dann redet mit dir wohl auch keiner im richtigen leben!
    aber was erwartet man von einem ksc hasser, der auch die spieler als penner bezeichnet!? aber ok, dann dürfen wir das ja auch.
    +++gelöscht, Verstoß gegen die Kommentarregeln+++
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  • 0
    unbekannt
    (136 Beiträge)

    16.04.2012 08:25
    honki
    da gehe ich konform. man muss auch einfach mal den ball reinsemmeln siehe rada letze woche. wir spielen immer schön bis zum sechszehner, das wars. keine kopfballtore, keine weitschüsse. ich nehm auch stolpertore...
    frag mich nur woran es liegt...
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  • 0
    unbekannt
    (1446 Beiträge)

    15.04.2012 23:19
    Bitter...
    wie leicht nach der verpatzten Führungstor-Chance und dem Gegentor das Selbstbewußtsein der Mannschaft zerbröselt ist, wie der Zuckerguss auf dem Marmorkuchen. Naja, wen wunderts nach 5 Trainern, haufenweisen Neuen ohne ausreichend Erfahrung und Können und dauerhaft Abstiegszone? Wo soll sie denn herkommen die stabile Selbstsicherheit? Kaucz ist halt Trainer von Beruf und doch nicht Zauberer, wie ich nach Mittwoch schon gemutmaßt hatte.
    Und dafür, daß bis auf wohl 3 alle Spieler die letzten 4 Spiele inklusive heute für unseren Verein machen, haben sich die Jungs noch mal ganz schön angestrengt. Vielleicht ja auch deshalb, siehe Marktchancen... Hoffentlich haben die Berater nicht vor dem letzten Spiel schon alle Schäfchen untergebracht, sonst wäre dieser Motivationspunkt auch passé.

    Und eine Frage noch:
    Wie kommt es eigentlich, daß wir zum zweiten Mal hintereinander im Abstiegskampf sind, trotz daß wir seitdem einen Milliardär im Präsidium haben?
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    16.04.2012 08:37
    Vielleicht ...
    weil Präsident Wellenreuther dem Milliardär verboten hat, zu viel Geld für den KSC lockerzumachen, weil er lieber das Geld für seinen OB-Wahlkampf und für die neue Schmuckkollektion für sein Reh verwenden will?

    Mann, mir wird schlecht!
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  • 0
    unbekannt
    (136 Beiträge)

    16.04.2012 08:45
    genau
    oder aber, weil pilarsky ein hirn hat, schon bei der antrittsrede gesagt hat er sei kein hopp. jeder schreit scheiss hoffenheim, aber immer geld fordern. onkel günni hats ja, da soll er was abgeben der ksc nimmt gerne....

    die mannschaft soll sich endlich mal den arsch aufreissen. wenn man gg fsv gg audi oder bochum gewollt hätte wären wir sieger gewesen...

    die vorrunde war grottig unter einem grottigem trainer mit schlechten einkäufen, deswegen stehen wir da unten. holen wir noch punkte in der rr war diese zumindest ok...

    sowas dämliches nie war audi so schlecht...
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  • 0
    unbekannt
    (136 Beiträge)

    16.04.2012 08:33
    dieser beitrag strotzt wd vor polemik
    und unwissen. sagen sie, wie hat eigentlich der krebs gespielt?

    knackpunkt für mich die groß chance, den muss er machen. das gegentor war wd ksc pur: dumm, pech und unvermögen mit einmal.

    dieses mal hat kauzce wie auch andersen fehler gemacht: staffeldt und lavric unter aller kanone, da muss er eher wechseln. thioune hat gutgetan. wo wir bei den neuen wären: es sind net alle neuen schlecht. vor allem die wintereinkäufe stechen. im sommer mit orle und aquaro als treffer is natürlich eine verheerende bilanz....

    rada letztes mal der beste, dieses mal schlecht. calhanoglu ist zehner, nix anderes. ich hoffe wir schaffen die reli, platz 15 is zu weit weg.

    pilarsky? seien sie froh das der mann da ist. sponsort er den ksc wären sie doch die erste die von abhänghigkeiten spricht. sie sind scheinheilig.
    zu den verträgen: die spieler kommen mit so einer lesitung nirgends unter, lesen sie doch mal das rada interview. der will hier bleiben. und: es hat in der kabine ordentlich gerappelt...
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  •   Grunemer
    (1294 Beiträge)

    16.04.2012 09:03
    gerappelt
    vorher oder nachher? Ich bin immer noch maßlos enttäuscht. Wenn gegen Paderborn nicht gewonnen wird, steigen wir direkt ab. Denn entscheidende Spiele wie gegen Aachen, gewinnen wir seit Jahren grundsätzlich nicht. Groß muß das Ding als Profi machen, jeder Jugendspieler hätte den versenkt. Lavric kann man höchstens Joker bringen, aber bitte niemehr von Anfang an. Calhanoglu muß in die Mitte, auch die Hoffnungsträger Rada und Chara haben kläglich versagt. Unnötige gefährliche Standards wie gehabt. Die meisten Angriffe von Audi über die Seite von Chara. Rada fällt beim ersten Tor hin. Der Freistoß kurz vor Schluß aus aussichtsreicher Position war dann die Krönung.
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