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Karlsruhe KSC-Trainer Becker: "Paderborn wird kein Selbstläufer"

Sein erstes Auswärtsspiel in der neuen Saison bestreitet der Karlsruher SC am Freitag (18 Uhr) beim SC Paderborn 07. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Alemannia Aachen zählt für die Elf von Trainer Edmund Becker gegen den Zweitliga-Aufsteiger nur ein Sieg.

"Leider haben wir im Spiel gegen Aachen nicht die Punktausbeute holen können, die wir uns vorgestellt hatten", stellte Becker vor der Abfahrt nach Ostwestfalen fest. Dies wolle man nun in Paderborn nachholen, betont der Karlsruher Cheftrainer. Zugleich warnte er aber davor, die kommende Aufgabe als Selbstläufer zu betrachten und bezeichnete die Partie in der Energieteam Arena als "durchaus richtungsweisend".

"Bei gegnerischen Standardsituationen müssen wir besser stehen und einfach noch präsenter sein", sieht Becker einen Verbesserungsbedarf im Defensivverhalten und verweist auch gleich auf die Offensive: "Die Fehler im eigenen Spielaufbau müssen reduziert werden." Außerdem müsse man versuchen, sich noch mehr Torchancen herauszuarbeiten und diese konsequenter zu nutzen.

Während die Außenverteidiger Michael Mutzel und Andreas Schäfer wohl trotz leichter Blessuren zum Wochenbeginn auflaufen können, fällt Mannschaftskapitän Alexander Iashvili definitiv aus. Seinen Platz in der Startformation wird voraussichtlich Anton Fink einnehmen. Dieser zeigte sich davon "positiv überrascht", wolle in Paderborn aber auf jeden Fall seinen Beitrag dazu leisten, die drei Punkte einzufahren.

Ebenfalls von Beginn an mit dabei sind wohl auch die zuletzt stark in die Kritik geratenen Marco Engelhardt und Christian Timm. Dagegen bleibt für Macauley Chrisantus, Torschütze aus dem Aachen-Spiel, wahrscheinlich erneut nur ein Platz auf der Bank. Dort wird sich, trotz Sonderlob von Becker, auch Gaétan Krebs wiederfinden.

Die beiden U21-Nationalspieler Lars Stindl und Sebastian Langkamp werden am Donnerstagnachmittag direkt in Paderborn erwartet. Dort sollen sie gemeinsam mit Physiotherapeut Steffen Wiemann eine lockere Trainingseinheit absolvieren. Becker rechnet fest mit ihrem Einsatz, wodurch die Innenverteidigung mit Dino Drpic und dem jüngeren der Langkamp-Brüder unverändert bleibt.

Begleitet wird der KSC bei seinem ersten Saisonauftritt in der Fremde von etwa 300 Fans. Schiedsrichter der Partie ist Wolfgang Stark (Ergolding).

 
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