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Stuttgart KSC-Randale bewegt Stuttgart: Risiko-Spiel gegen Kickers im VfB-Stadion?

Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers wehrt sich gegen eine Verlegung des Derbys gegen den Karlsruher SC aus Sicherheitsgründen. Der Club ist nach Angaben vom Donnerstag von der Forderung, dass die Begegnung am 29. September vom heimischen Gazi-Stadion in die Mercedes-Benz-Arena des VfB Stuttgart verlegt werden soll, "überrascht".

Hintergrund ist eine dringende Empfehlung des Landespolizeipräsidenten Wolf Hammann an die Stadt Stuttgart. Aufgrund der Ausschreitungen von KSC-Fans in den vergangenen Monaten ordnen die Sicherheitsbehörden die Partie als ein sogenanntes High-Risk-Spiel ein.

Zudem finden an diesem Tag mehrere Veranstaltungen in der Landeshauptstadt statt. "Diese Entwicklung ist für uns absolut überraschend und verwundert in Anbetracht der geführten Vorgespräche. Sollte es tatsächlich so sein, dass wir gegen den Karlsruher SC nicht im Gazi-Stadion spielen können, würde das für uns organisatorisch wie auch finanziell einen immensen Kraftakt bedeuten", sagte Kickers-Präsident Rainer Lorz. Er will nun den Deutschen Fußball-Bund (DFB) einbinden, auch mit dem badischen Rivalen KSC sind die Schwaben in Gesprächen.

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