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Karlsruhe KSC: Groß und Terrazzino gehen - kommen Bellaid und Gulde?

Nach dem Super-Gau, dem Abstieg in Liga drei, beginnt der große Kaderumbau beim Karlsruher SC. Das Personalkarussell dreht sich im Wildpark. Klar ist, dass Elias Charalambous, Bakary Soumaré, Klemen Lavric, Ionut Rada und Makthar Thioune ihren Job beim KSC verlieren.

Sportdirektor Oliver Kreuzer wollte eigentlich sowohl Pascal Groß wie auch Marco Terrazzino bei KSC halten. Die Akteure machten ihm aber einen Strich durch die Rechnung: Erst teilte Mittelfeldmann Pascal Groß mit, dass er den Wildpark verlassen wird. Kurz danach kam von Marco Terrazzino, der mit Groß in einer Fußball-WG in Karlsruhe lebte, eine weitere Absage. Der Offensivspieler wird den KSC verlassen und nicht in Liga drei antreten. 

Groß-Berater Ronny Zeller teilte dem KSC mit, dass die Zukunft seines Schützlings nicht im Wildpark liegen wird. "Es liegen für Pascal mehrere Anfragen aus der zweiten, aber auch aus der ersten Liga vor", erklärte der Pforzheimer Zeller. Wer diese Interessenten sind, dazu wollte er "nichts sagen, ehe etwas unterschrieben ist."

Doch auch Positives gibt es zu vermelden. Es scheint, dass es eine neue Innverteidigung beim KSC gibt. Dies wird auch nötig sein, denn Ionut Rada wird den KSC mit Sicherheit verlassen, die Zukunft von Giuseppe Aquaro ist ungewiss. Der Zugang von Habib Bellaid, der bei Eintracht Frankfurt Edelreservist war, ist so gut wie in trockenen Tüchern. Viel Spielpraxis kann er nicht vorweisen, denn in der abgelaufenen Saison kam er einmal zum Einsatz.

Bellaid wurde gegen 1860 München eingewechselt. Da waren die Frankfurter bereits aufgestiegen. Bellaid durfte ganze  neun Minuten mitwirken - eine Art Abschiedsgeschenk für den 26 Jahre alten und 189 Zentimeter großen Spieler, der sowohl die französische wie auch die algerische Staatsbürgerschaft besitzt. 

Kommt Gulde aus Hoffenheim?

Alles klar soll auch mit Innenverteidiger Nummer zwei sein: Manuel Gulde, der zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag stand. Der 21 Jahre alte Gulde war lange schwer verletzt, kam in der abgelaufenen Saison lediglich in der Regionalliga zum Einsatz. Vor seinen vielen Verletzungen bewies er seine Erstligatauglichkeit, absolvierte fast zehn Begegnungen in der ersten Bundesliga für die Kraichgauer. 

Gulde stand schon einmal auf der Einkaufsliste des KSC. Der einstige Manager Arnold Trentl wollte den gebürtige Mannheimer unbedingt verpflichten, doch der ehemalige Trainer  Markus Schupp soll angeblich dagegen gewesen sein.

Optimistisch sind die Verantwortlichen im Wildpark, dass sowohl Kapitän Alexander Iashvili (34) wie auch Gaetan Krebs in Liga drei für die Badener auflaufen werden. Beide sollen signalisiert haben, dem KSC auch in der dritten Liga die Treue zu halten. Die Entscheidung von Krebs könnte durchaus dadurch beeinflusst werden, dass er Bellaid aus Zeiten bei Racing Straßburg kennt - und schätzt. Ein weiterer Akteur aus Straßburg soll auf der Wunschliste stehen: David Ledy, ein Stürmer.

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