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Karlsruhe KSC-Gegner unter der Lupe: FC Ingolstadt

Für den Karlsruher SC ist das rettende Ufer nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen wieder in Reichweite. Um nicht erneut den Anschluss zu verlieren und weiter auf den direkten Klassenerhalt hoffen zu dürfen, muss auch am Sonntag beim FC Ingolstadt (Anstoß 13.30 Uhr) gepunktet werden.

Dass die Oberbayern derzeit auf dem zwölften Platz der zweiten Fußball-Bundesliga stehen, konnte nach der Vorrunde niemand erahnen. Nach 17 Spieltagen standen lediglich zehn Punkte und der letzte Tabellenplatz zu Buche. Dabei sollte in der dritten Spielzeit im Unterhaus ein einstelliger Tabellenplatz her.

Da man bei den "Schanzern" dieses Ziel akut gefährdet sah, ja sogar um den Klassenverbleib zittern musste, war nach gut einem Jahr Amtszeit Schluss für Trainer Benno Möhlmann, der in der vergangenen Saison noch als Retter gefeiert wurde.

Oral: "Das ist eine hammerharte Aufgabe"

Sein Nachfolger ist Tomas Oral. Der 39-jährige war von 2006 bis 2009 Cheftrainer des FSV Frankfurt, wo mittlerweile Möhlmann das Sagen hat. Der Trainerwechsel ging voll auf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten legte das Team unter der Regie von Oral zuletzt eine beeindruckende Serie von 13 Spielen in Folge ohne Niederlage (vier Siege, neun Unentschieden) hin und verabschiedete sich von den Abstiegsrängen.

Allerdings ist man bei nur vier Punkten Vorsprung auf Platz 16 längst nicht gerettet. Schon eine Niederlage gegen den KSC könnte den Verantwortlichen wieder Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Deshalb soll nach dem 1:1 unter der Woche bei Eintracht Frankfurt unbedingt ein Heimsieg her. Dass dies kein Selbstläufer wird ist dem Trainer jedoch bewusst: "Das ist eine hammerharte Aufgabe. Dort können wir uns den bei der Eintracht gewonnenen Punkt versüßen".

Dabei hoffen die Oberbayern in allererster Linie auf Stefan Leitl. Der Kapitän ist Torjäger, Antreiber und Spielgestalter in Personalunion. Auch wenn es mit dem Tore schießen in dieser Spielzeit nicht ganz wie erwünscht klappt (5 Treffer), ist er trotzdem die Schlüsselfigur beim FCI. Dies verdeutlichen unter anderem die acht Torvorlagen, womit er zur Ligaspitze in dieser Kategorie zählt.

Mit der Defensive konnte durch Winterneuzugang Ralph Gunesch (kam vom FC St. Pauli) eine weitere Baustelle behoben werden. Im Jahr 2012 gab es für die drittschlechteste Defensive der Liga (50 Gegentore) nur 11 Gegentreffer. In der Hinrunde waren es gegen die gleichen Kontrahenten deren 31.

KSC mit Hinspielsieg unter Kauczinski

Der FC Ingolstadt ist übrigens das einzige Team der zweiten Liga, gegen das KSC-Trainer Markus Kauczinski in dieser Saison zwei Mal auf der Bank sitzt. Beim  3:2-Heimsieg im Hinspiel  war er nach der Entlassung von Rainer Scharinger Interimscoach, bevor Jörn Andersen übernahm.

Weitere Informationen: www.fcingolstadt.de

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