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Karlsruhe KSC-Coach Kauczinski: "Ein Schnäppchen würden wir noch nehmen"

Am Mittwochvormittag bricht der Karlsruher SC ins Trainingslager nach Österreich auf. Zehn Tage lang will sich der Zweitliga-Absteiger in Fulpmes im tiroler Stubaital auf die neue Saison vorbereiten. Kurz vor der Abfahrt sprach Peter Putzing mit KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski.

Der KSC gewann das Testspiel in Spöck mit 9:1. Wie lauten die Erkenntnisse aus dieser Partie?
Man hat gesehen, dass wir eine Woche weiter sind als beim ersten Test. Die Raumaufteilung war besser und die Jungs haben sich gut bewegt. Aber man hat auch gemerkt, dass da nach den vielen Trainingseinheiten Müdigkeit drin war. Daher gab es auch am vergangenen Sonntag, nach zehn Tagen, den ersten freien Tag.

Der KSC-Kader ist so gut wie komplett. Ist Dominic Peitz aus Augsburg nach der Verpflichtung von Mittelfeldmann Manuel Bölstler dennoch ein Thema?
Nein. Wir sind - nach der Verpflichtung eines linken Verteidigers - komplett, halten aber auch sonst die Augen offen. Ein Schnäppchen würden wir noch nehmen.

In Spöck trug Steffen Haas die Binde. Wer wird der neue Kapitän als Nachfolger von Alexander Iashvili?
Das entscheide ich nach dem Trainingslager. Das warte ich ab.

Schon ein paar Tage sind die zweitligaerfahrenen Neuzugänge Rouwen Hennings und Daniel Gordon im Wildpark. Wie sehen Sie die beiden?
Rouwen Hennings ist schnell, hat Qualität am Ball und ist körperlich sehr stark. Daniel Gordon verkörpert genau das, was wir gesucht haben. Von seiner Kopfballstärke, von seiner Art zu spielen. In Spöck lief er in der Innenverteidigung auf, er kann aber auch im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Dass er beides spielen kann, war für uns auch wichtig.

Sie klingen zuversichtlich und optimistisch...
Klar, warum nicht? Es gibt bisher allen Grund dazu. Alle Spieler ziehen mit, es macht Spaß.

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