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Karlsruhe KSC-Angreifer "Toni" Fink: "In fünf Spielen kann einiges passieren"

Anton Fink trifft wieder. Nach Monaten der Torlosigkeit gelang ihm endlich wieder ein Treffer für den KSC. Bei Union Berlin erzielte der Offensivallrounder das Tor zum 1:1-Endstand.

Es war Finks fünfter Saisontreffer. Nachdem er zuvor vier Tore im heimischen Wildpark markieren konnte, "netzte" er erstmals bei einem Auswärtsspiel ein. Zudem hat er bisher vier Tore vorbereitet. Der gebürtige Bayer ist der Spieler im KSC-Kader, der die meisten Einsätze in der laufenden Saison vorweisen kann. 27 Mal griff er ins Spielgeschehen ein.

Mit Fink, für den der KSC bei seiner Verpflichtung rund 600.000 Euro an Ablöse investierte als der vom Drittligisten Unterhaching in den Wildpark kam, sprach Peter Putzing.

ka-news: Herr Fink, am Sonntag ein Sieg gegen Rostock und es ist alles klar. Mit einem Dreier gegen die Mannen von der Ostsee ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern, oder?
Fink: Natürlich werden wir uns darauf vorbereiten, gegen Rostock drei Punkte mitzunehmen. Aber auch wenn das gelingt, ist die Runde nicht gelaufen. Ein Sieg gegen Rostock wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

"Ein Sieg gegen Rostock wäre ein wichtiger Schritt"

ka-news: Alle reden von der 40-Punkte-Marke, die man erreichen muss, um den Klassenerhalt zu sichern. Meinen Sie nicht, dass auch ein paar Zähler weniger reichen, um weiterhin in der zweiten Liga antreten zu können?
Fink: Ich will nicht spekulieren. Wir müssen ganz einfach noch punkten, punkten und nochmals punkten.

ka-news: In den Medien war zu lesen: Gewinnt der KSC gegen Rostock, kann man eine verkorkste Saison gemütlich auslaufen lassen. Stimmt das?
Fink: Wie schon gesagt, ein Sieg gegen Rostock wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber auch dann ist die Runde nicht gelaufen. 

ka-news: Auf die Partie gegen Rostock muss man sich mehr freuen, als Druck zu empfinden. Jeder weiß: Wenn wir das gewinnen, ist alles geregelt. Wenn nicht, haben wir noch weitere Chancen. Der Druck liegt mehr beiden Gästen von der Ostsee, oder?
Fink: Wir haben auf den FSV Frankfurt und damit auf den Relegationsplatz sechs Punkte Vorsprung. Das ist gut - aber nicht zu absolut beruhigend. Wir haben jetzt zwei Spiele ohne Niederlage gestalten können und somit genug Selbstvertrauen getankt, um mit breiter Brust in das Spiel gegen Rostock gehen zu können.

"Jedes Tor ist eine Erleichterung"

ka-news: Sie spielen im Moment auf der ungewohnten Position im rechten offensiven Mittelfeld. Ist das ein Problem?
Fink: Diese Position kenne ich, das habe ich schon einige Male in meiner Karriere gespielt. Das ist kein Problem.

ka-news: Als Sie den Treffer in Berlin erzielten, konnte man Ihnen eine riesige Erleichterung ansehen.
Fink: Richtig, das war eine Erleichterung. Ich habe zuvor lange nicht getroffen. Zudem ist jedes Tor eine Erleichterung. Nicht nur für mich, auch für die Mannschaft. Vor allem wenn man, wie in Berlin, schon nach rund zehn Minuten in Rückstand gerät und dann ziemlich schnell so ausgleichen kann.

ka-news: Denkt man da: Gott sei Dank - ich kann es noch.
Fink: Nein, ich wusste schon, dass ich es noch kann. Aber ich hatte eben lange nicht getroffen und daher ist man eben richtig froh.

ka-news: Wissen Sie noch, wann Sie zuletzt ein Tor erzielt haben?
Fink: Ich glaube gegen Koblenz - das war lange her.

"Wir müssen den Blick noch immer etwas nach hinten richten"

ka-news: Lars Stindl hat seine Sperre abgesessen und drängt gegen Rostock wieder in die Startelf. Zudem könnte auch Godfried Aduobe seine Zerrung überwunden haben und wieder zum Einsatz kommen. Machen Sie sich Gedanken ob Sie auf die Bank müssen? Oder sehen Sie es als selbstverständlich an, nach dem Treffer wieder beim Anpfiff auf dem Rasen zu stehen?
Fink: Ich mache mir keine Gedanken, muss ganz einfach im Training so eine Leistung bringen, dass ich spielen werde.

ka-news: Es sind nur noch fünf Spiele zu absolvieren, da kann man schon ein kleines Fazit ziehen.
Fink: Jetzt ein Fazit zu ziehen ist zu früh. Man muss abwarten, was am Ende dabei herausspringt. Wir müssen den Blick noch immer etwas nach hinten richten - in fünf Spielen kann einiges passieren.

ka-news: Eines wäre auf alle Fälle gut: Siege, um in die nächste Saison mit Euphorie zu gehen.
Fink: Natürlich. Es sind fünf Spiele - wir wollen 15 Punkte machen. Wenn wir Erfolg haben gehen wir mit Selbstvertrauen in die neue Saison. Da wird der Kader sicher etwas anders aussehen. Es ist schon ein herber Verlust, dass Lars Stindl nach Hannover geht.

(Interview: Peter Putzing)

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Kommentare (24)
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  •   tomasino
    (166 Beiträge)

    08.04.2010 11:11
    Thema Schupp
    Eins muss ich mal klarstellen hier kritiesieren kann jeder Esel selber machen ist eine Kunst.Klar hatt auch Schupp Fehler gemacht die macht jeder und sind menschlich,aber mit dem Kader wo er zu verfuegung hatte als er kam finde ich hat er noch das beste daraus gemacht,schliesslich hat nicht er die Manschaft zusammen gestellt,und dann noch viele verletzte hinzu,bin mir aber sicher das sie das schaffen.Also Leute anfeuern wenn ihr wahre KSC Fans seit und nicht niedermachen, naechste Saison wird es besser.
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  •   coyotecarl
    (1496 Beiträge)

    07.04.2010 15:04
    Watt'n Geschwätz!
    Es ist Rostock, das da kommt. Nicht Barca oder sonst was. Haut die Ostsee-Kicker einfach mal weg!
    Das - und nichts anderes haben die Fans, die dieses traurige Jahr bislang durchgestanden haben - verdient.
    Habe fertig!
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  • 0
    unbekannt
    (147 Beiträge)

    07.04.2010 09:46
    Wir müssen un d werden ... Teil 29
    BlaBla. Macht endlich den Klassenerhalt klar!
    Lieber Paule mach Nägel mit Köpfe:
    - Schupp ablösen!
    Übrigens, das Interviewverbot sollt auch für den Schupp gelten. Die Pressekonferenzen sind unerträglich
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  • 0
    unbekannt
    (869 Beiträge)

    06.04.2010 20:57
    :-(
    Am besten wäre es in so einer Situation, dass Schupp ein absolutes Interviewverbot für alle Spieler anordnet, zumindest bis der Klassenerhalt offiziell geschafft ist, ich kann es nämlich auch nicht mehr lesen mit den ganzen Durchhalteparolen und "ALLES WIRD GUT" wir gewinnen und werden kämpfen und und und, es nervt nämlich langsam Woche für Woche immer die gleichen Aussagen zu lesen, die dann hinterher sowieso nicht stimmen. Die Spieler sollten lieber mehr trainieren, anstatt schwaflige Interviews zu geben!!!
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  • 0
    unbekannt
    (3 Beiträge)

    06.04.2010 18:35
    Faszinierend
    wie man ein Interview in die Länge ziehen kann, wenn man die Einstiegsfrage einfach 4 mal stellt grinsen
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  •   KA78
    (1074 Beiträge)

    06.04.2010 14:09
    Da
    muss ich dem querkopf echt recht geben, bei sowas kann einem der Kragen platzen. Wenn man ein Interview führt, kann man nicht voller pessimismus heulen ach sind wir schlecht und das werden wir sicherlich nie schaffen. Ach sind wir so mies. Und wir haben jetzt 3 mal unentschieden gespielt das werden wir nie wieder gewinnen. Hallo mir sind tausendmal Spieler lieber die optimistisch rangehen als 1 der rumheult wie schlecht man ist. Aber wenn euch hier das lieber wäre oder nur noch interviews nach gewonnenen Spielen bitte. Dann lest das hier doch nicht mehr wenn es euch ey annervt. Und der "armselige" Trainer macht halt das beste draus. Aber irgendwie hat die Häflte der Leute hier nach 29 Spielen noch immer nicht begriffen das mit der Mannschaft diese Saison kein Bluementopf zu holen ist. Und wir froh sein können, wenn (das) wir nicht absteigen. Ein Glück das wir alle soviel von Fußball verstehen das wir selber alle super Trainer wären!!!!
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  •   wildpark
    (1103 Beiträge)

    06.04.2010 17:40
    der trainer könnte..
    der mannschaft mal zeigen wie man kämpfen sollte. da die mannschaft es selbst im abstiegskampf nicht versteht zu kämpfen. mannschaften wie der fsv und rwo haben das begriffen. aber unser trainer gibt selbst im abstiegskampf eine defensive taktik vor. dann ist es klar das unsere mannschaft keinen blumentopf holt. zu dem interview kann man eigentlich nichts schlechtes sagen. fink ist optimistisch und das ist auch gut so.
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  •   traxdata1
    (486 Beiträge)

    06.04.2010 14:50
    ...mit der Mannschaft diese Saison kein...
    ja, aber ist es nicht genau das, was die Leute hier sagen?
    Man fragt sich dann aber nur, warum die Verantwortlichen nicht mal "Tacheles reden", immer hört man die gleichen Flosekeln vor und nach dem Spiel... Positiv denken fängt damit an, dass man eine PK nicht mit der immer wiederkehrenden Liste der Verletzten beginnt (die kennen wir mittlerweile zu Genüge), sondern einfach mal deutlich sagt, dass es jetzt 5 vor 12 ist, und vielleicht auch mal Maßnahmen ergreift, die der "Öffentlichkeit" zeigen, dass man die verlorenen Punkte noch aufholen möchte, z.B. Training am Ostermontag, was ja wohl nicht stattgefunden hat, wäre mal ein Zeichen gewesen, oder einmal diese Woche keine Interviews geben, weil man sich auf das Spiel konzentrieren möchte, das wären für mich die richtigen Signale, aber nicht den Ausspruch, wie wichtig ein Stindl ist...
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  •   master-of-comment
    (3627 Beiträge)

    06.04.2010 17:13
    Gute Idee, traxdata, ...
    aber bis unsere Schlafmütze Schupp bei der PK endlich den Satz raus hat, dass es 5 vor 12 ist, schlägt´s vermutlich schon halb eins.

    Und wenn´s der Trentl sagt, versteht´s keiner außerhalb der Stadtgrenze.
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  • 0
    unbekannt
    (1061 Beiträge)

    07.04.2010 08:56
    Bass mol uff...
    ...Ich...Ich verschtehs abba!!! Grins

    Alla guud!

    PS. Konnt des letschte Video von de PK net runnerlade!!! Henn die mich geschperrt??? Gins
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