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Karlsruhe KSC-Akteur Pascal Groß: "Wir halten die zweite Liga"

Wenn ein Spieler beim Karlsruher SC während der gesamten Rückrunde zu überzeugen wusste, dann war dies Pascal Groß. Der Mittelfeld-Allrounder war der "Aufsteiger der Rückrunde". Mit 20 Jahren zeigte der Sohn von Stefan "Steps" Groß (1978 - 1985 beim KSC, 113 Spiele, 30 Tore) eine enorme Leistungskonstanz.

Mit Groß, der nach seiner Gelbsperre am Sonntag wohl gegen Eintracht Frankfurt wieder in die Startelf zurückkehrt, sprach Peter Putzing.

Herr Groß, man könnte Sie als den "Aufsteiger der Rückrunde" bezeichnen...
Die Rückrunde ist für mich gut gelaufen, ich habe da fast immer gespielt. Aber von Aufsteiger will ich nicht reden. Das ist mir doch zu hoch gegriffen.

Sie waren für die Partie in Aachen gesperrt. Haben Sie das Spiel gesehen?
Ja, ich bin mit zwei Freunden nach Aachen gefahren und habe den Jungs vor Ort die Daumen gedrückt.

Und was haben Sie bei dem blutleeren Auftritt Ihrer Kollegen gedacht?
Ich habe mitgefiebert. Auf der Tribüne zu sitzen und zuschauen zu müssen ist generell viel schlimmer, als wenn man unten auf dem Platz steht.

Wenn man an die Partie gegen Paderborn denkt und dann an den schwachen Auftritt in Aachen - da könnte man vermuten, dass da zwei unterschiedliche Mannschaften aufgelaufen sind, oder?
Gegen Paderborn haben wir gut gespielt und in Aachen haben wir uns alle mehr erhofft. Aber: Auch nach der Niederlage in Aachen können wir es aus eigener Kraft schaffen, die Relegation zu sichern, das ist das Wichtigste. Wir müssen positiv denken.

Eines ist nach der 0:1 Niederlage klar: Der Druck im Spiel gegen Eintracht Frankfurt ist riesig...
Druck ist im Profifußball normal. Und der Druck auf Seiten der Aachener ist mindestens genau so groß. Wir haben die letzten drei Heimspiele gewonnen, das macht zuversichtlich. Wenn wir uns gut vorbereiten und das werden wir - dann wird das.

Und wenn es der KSC schaffen sollte, den Klassenerhalt direkt zu sichern, das wird dann wohl aber heftigst gefeiert?
Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Es gilt gut zu trainieren, sich darauf zu konzentrieren, dass wir es gegen Frankfurt aus eigener Kraft schaffen können.

Gehen Sie davon aus in die Startelf zurückzukehren?
Das ist Trainersache. Zuvor habe ich ordentlich gespielt. Ich hänge mich in jeder Trainingseinheit voll rein - dann wird man sehen.

Was macht Hoffnung, das Topteam aus Frankfurt besiegen zu können?
Paderborn war auch ein Topteam, die waren zu der Zeit Dritter. Das ist vergleichbar. Und wir spielen zu Hause, da brauchen wir keine Angst zu haben.

Wenn der Super-Gau wahr würde, wenn der KSC in Liga drei abstiegen würde - ist dann Pascal Groß in Liga drei dabei?
In diese Richtung mache ich mir überhaupt keine Gedanken, denn ich bin davon überzeugt. dass wir es schaffen werden, dass wir die zweite Liga halten.

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