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Karlsruhe Erklärung des KSC-Präsidiums: "Jederzeit zahlungsfähig"

Am vergangenen Montagabend hat das Präsidium des Karlsruher SC die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2011/12 vorgelegt. Im Nachgang dieser Versammlung ist aufgrund der Ausführungen des Verwaltungsratsvorsitzenden Munz der falsche Eindruck entstanden, das KSC-Präsidium habe nicht satzungskonform gehandelt und der Verein befinde sich in einer akuten wirtschaftlichen Notlage.

Hierzu nimmt das Präsidium des KSC wie folgt Stellung:
 
"Diese missverständlichen Äußerungen und die darauf beruhende öffentliche Berichterstattung haben gerade bei unseren Sponsoren, Geschäfts- und Werbepartnern zu erheblicher Verunsicherung geführt, weshalb der KSC sich veranlasst sieht, öffentlich Folgendes klarzustellen:
  • Der KSC befindet sich bereits seit längerer Zeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Die Lizenzerteilungen der letzten beiden Jahre waren für das Präsidium jeweils echte Kraftakte, die besonderer Anstrengungen bedurften und erfreulicherweise gelungen sind. Der Verein befindet sich aber nicht in einer akuten wirtschaftlichen Notlage.
  • Der KSC ist jederzeit zahlungsfähig.
  • Die Finanzierung der laufenden Saison 2012/13 ist absolut gewährleistet. Dies wurde dem KSC ja gerade durch die Lizenzerteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Frühjahr dieses Jahres bestätigt, der insbesondere die Liquidität der Vereine prüft und überwacht.
  • Satzungsverstöße durch das Präsidium liegen nicht vor. Dies wurde sowohl durch den Revisor als auch durch den Verwaltungsrat ausdrücklich festgestellt. Allen relevanten Geschäftsvorgängen wurde entweder vorher zugestimmt oder sie wurden nachträglich genehmigt, was in wenigen Einzelfällen erfolgte, weil zeitliche Abläufe dies nicht anders zuließen. Außerdem haben der Revisor und der Verwaltungsrat eindeutig bestätigt, dass alle durch das Präsidium abgeschlossenen Geschäftsvorgänge für den Verein ausschließlich positiv waren.
  • Die vom Verwaltungsrat und der Deutschen Fußball Liga (DFL) genehmigte Prognose des erwarteten Verlustes in Höhe von ca. 1,9 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte um ca. 800.000 Euro auf lediglich 1,1 Millionen Euro reduziert werden. Ein großer Erfolg angesichts des schlechten sportlichen Abschneidens in der abgelaufenen Saison.
Mit dieser Aufklärung wissen unsere Sponsoren, Geschäfts- und Werbepartner, dass der KSC weiterhin eine gute Adresse ist, die Vertrauen und Unterstützung verdient."
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