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Karlsruhe Bittere Heimpleite: KSC unterliegt Braunschweig

Der Karlsruher SC hat am Freitagabend im Wildparkstadion eine bittere 1:3 (1:2)-Niederlage gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig kassiert.

Bereits nach neun Minuten hatten die KSC-Fans erstmals Grund zur Freude. Timo Staffeldt knallte einen Freistoß aus 22 Metern unhaltbar für Eintracht-Keeper Daniel Davari ins rechte obere Toreck zur 1:0-Führung der Gastgeber.

Eine frühe, aber nicht unverdiente Führung, denn der KSC setzte Braunschweig von Beginn an unter Druck, hatte durch Klemen Lavric bereits in der vierten Spielminute eine gute Einschussmöglichkeit.

Kumbela gleicht aus, Vrancic erzielt Führung

Auch nach dem Führungstreffer ließ der KSC nicht nach. Ein Kopfball von Niklas Hohenender wurde jedoch auf der Linie geklärt (12. Minute). Erst nach gut 20 Minuten kam Braunschweig besser in die Partie, hatte durch Dennis Kruppke die erste Möglichkeit (21.).

Beim KSC hingegen klappte nur noch recht wenig, was die Eintracht auch prompt mit dem Ausgleichstreffer bestrafte. Nach einem Ballverlust der Karlsruher im Mittelfeld tauchte Dominik Kumbela nach Zuspiel von Nico Zimmermann allein vor KSC-Keeper Dirk Orlishausen auf und schob ohne Probleme am Torwart vorbei zum 1:1 (27.).

Noch dicker kam es für den KSC in der 35. Minute: Damir Vrancic traf per Freistoß durch die KSC-Mauer aus 17 Metern zum 1:2.

KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger setzte bereits in der Halbzeitpause ein Zeichen, brachte Thomas Konrad für den recht unsicher wirkenden Stefan Müller auf der rechten Abwehrseite. Damit wollte er der Abwehr mehr Sicherheit verleihen, im Angriff taten sich die Blau-Weißen zunächst aber weiterhin recht schwer.

Erstmals Gefahr im Braunschweiger Strafraum gab es nach einem Freistoß von Staffeldt (55.), als der Ball vor den Füßen von KSC-Kapitän Alexander Iashvili landet. Dessen Schuss aus neun Metern konnte Eintracht-Keeper Davari aber mit den Füßen klären.

Drei Minuten später ein Ball von Delron Buckley auf Lavric, der jedoch nur das Außennetz traf. Nun ging es hin und her im Wildparkstadion. Erst setzte Dennis Kruppke einen Ball aus kurzer Distanz neben das KSC-Tor (59.), auf der Gegenseite ging der Versuch von Iashvili knapp rechts am Pfosten vorbei (60.). Einen direkt geschossenen Freistoß von Buckley aus 22 Metern konnte Davari gerade noch aus oberen Toreck fischen (65.).

Den zweiten Wechsel auf Karlsruher Seite gab es eine Viertelstunde vor Spielende. Scharinger nahm Abwehrspieler Patrick Milchraum vom Feld, brachte dafür mit Simon Zoller einen frischen Stürmer. Die nächste Chance hatte aber Braunschweig, als Kruppke nach einem Freistoß von Vrancic vollkommen frei zum Kopfball kam (76.).

In der 78. Minute kam Gaetan Krebs für Buckley ins Spiel. Doch auch der quirlige Franzose konnte das Ergebnis nicht mehr positiv für den KSC verändern. Stattdessen traf Kruppke gar noch zum 3:1-Endstand.

So mussten die Karlsruher am vierten Spieltag die erste Pleite vor heimischem Publikum hinnehmen. Braunschweig hat damit zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der 2. Liga zurückerobert.

Aufstellung KSC: Orlishausen - St. Müller (46. Konrad), Hoheneder, Kempe, Milchraum - Haas, Staffeldt - Terrazzino, Iashvili, Buckley - Lavric.
Eintracht Braunschweig: Davari - Kessel, Correia, Reichel, Boland - Pfitzner, Vrancic - Kruppke, Zimmermann (76. Unger), G. Korte (67. Fetsch) - Kumbela (87. Turan).

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