Karlsruhes unendliche Geschichte (II): Die KSC-Stadionfrage
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Karlsruhe (feb) - Wenn es um den Umbau oder den Neubau eines Fußballstadions für den Karlsruher SC geht, winken viele Fans bereits ab. Zu leidig erscheint ihnen die Diskussion, die seit Jahren in der Fächerstadt anhält, in den letzten Jahren aber abgeebbt ist. Doch mit dem OB-Wahlkampf rückt die Stadionfrage wieder ins Blickfeld der öffentlichen Diskussion. Lesen Sie im zweiten Teil der unendlichen Geschichte Karlsruhes die Entwicklung der Stadionfrage von September 2006 bis ins aktuelle Jahr 2012.
Im September 2006 entschloss sich die Stadt für einen Umbau und eine Finanzierung in Eigenregie. Auch hier standen weiterhin Gelder aus Landesmitteln bereit. Ein möglicher Baustart verschob sich aber damals schon auf 2008. Ein weiterer Beschluss aus dem Gemeinderat sollte 2007 den Umbau besiegeln. Kosten: 58 Millionen Euro.
VIP-Parkplätze sorgen für Ärger
Nach und nach fuhr sich die Situation zwischen Stadt und KSC fest. Die Parteien konnte keine Regelung für die Mietkosten finden, trotz mehrmaligem Entgegenkommen der Stadt. Inzwischen verschob sich ein möglicher Baustart bereits weit in das Jahr 2009 hinein. Paul Metzger, OB in Bretten und später KSC-Präsident, kritisierte damals schon einen Umbau.
Nach einem Hin und Her zwischen Umbau, Neubau und Nichtstun warfen die Verantwortlichen im April 2008 ihren Plan schon wieder über den Haufen. Die Kosten sollten über 17 Millionen Euro teuerer werden, weil der KSC einen VIP-Parkplatz und andere Infrastrukturmaßnahmen forderte, sagte OB Fenrich damals. Deshalb müsse er den Gemeinderat wieder miteinbeziehen. Der Streit zwischen Stadt und KSC war nun unvermeidbar. Von einem "notwendigen Übel" für die Stadt sprachen die KSC-Funktionäre.
Die nächste Runde im Kampf um ein zukunftsfähiges Stadion läutete Ingo Wellenreuther selbst ein, als er sich für einen Neubau stark machte. Somit hätte die Universität Karlsruhe (heute KIT) das Gelände um das Fußballrund nutzen können. Ein parteiinterner Streit zwischen Fenrich, Wellenreuther und anderen CDU-Mitgliedern entfachte, der in einem lautstarken Streit zwischen den beiden Hauptprotagonisten in den Katakomben des Rathauses gipfelte. Neue Standorte sollten gesucht und bewertet werden, beschloss daraufhin im Juli 2008 der Gemeinderat.
Stadionfrage eine "Luftnummer"
Ein Vorschlag Paul Metzgers, der bis heute im Raum steht, sollte nun etliche Kleingärtner auf den Plan rufen. Denn ein möglicher neuer Standort waren die Gärten des Vereins "Mastweide" am Gleisdreieck an der Autobahnausfahrt Durlach. Fenrich beharrte auf einen Umbau des Wildparks mit Hilfe der Stadt oder auf einen Neubau ohne logistische Unterstützung der Stadt. In diesem Fall hätte der KSC noch immer mit 50 Millionen Euro städtischen Geldern rechnen können. Inzwischen beliefen sich die Kosten für einen Umbau auf 107 Millionen Euro, der Vorschlag des Hamburger Unternehmens Newport im Falle eines Neubaus am Gleisdreieck lag noch darüber.
Zwischenzeitlich wurden die Rufe nach einem Volksentscheid laut, der jedoch nie wirklich in Betracht gezogen wurde und somit im Sande verlief, wie die restlichen Erwägungen in dieser Frage. So zögerte sich die Entscheidung immer weiter hinaus. Fenrich gab der Firma Newport die Schuld. Diese beklagte sich über zu kurze Fristen. Und eine eigene Finanzierung konnte der KSC nicht stemmen. Nach und nach entflammte ein Ärger am anderen, bis die Frage Um- oder Neubau stillgelegt wurde. Eine "Luftnummer" folgte der nächsten. Das Thema führte zu Verdrossenheit bei Bürgern und KSC-Fans.
Braucht der KSC ein neues Stadion?
Heute, 2012, spielt der KSC noch immer im Wildparkstadion, das regelmäßig einer Verjüngungskur unterzogen werden muss, um den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga zu gewährleisten. So werden in der spielfreien Sommerpause 2012 neue Wellenbrecher und neue Stufen in einigen Stehplatzblöcken errichtet. Diese Maßnahme hatte bereits 2011 ihren Anfang und endet 2013. Es bleibt abzuwarten, ob es bis dahin neue Entwicklungen in der Stadionfrage geben wird. Ab dem 1. März 2013 wird sich in jedem Fall ein neuer Oberbürgermeister in Karlsruhe mit der Frage beschäftigen - zumindest kündigen dies bislang fast alle Kandidaten in ihren Wahlkampfreden an.
Teil I der KSC-Stadionfrage lesen Sie hier. Weitere Informationen zur Diskussion um das KSC-Stadion finden in unserem ka-news Dossier zum KSC-Stadion und unter folgenden Links:

Mehr zu: Wildparkstadion KSC "Karlsruher SC" Stadion
- (20148 Beiträge) | 21.03.2012 16:07Warum nichtgleich den KSC, Hoffe und den VfB fusionieren? Da kriegst du bestimmt noch ein paar Fans deiner visionären Ideen hinzu...
Und da die drei Orte in einem schönen Dreieck liegen könnte man den Fusionsverein dann FC Illuminati nennen. - (431 Beiträge) | 21.03.2012 16:23@Hetfield:Gut gedacht. Das wäre aber erst der übernächste Schritt (in ca. 10 Jahren). Der Namen ist doch piepegal. In jeder Stadt ein Bundesligaverein muss nicht sein. Konkurrenzfähig ist der KSC alleine ganz sicher nicht. Mit KSC Hoffenheim würde das schon erheblich besser aussehen. Zusammen ca. 12.000 Mitglieder. Herrn Hopp als Mäzen mit dabei. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Verein auch international mitspielt. Und ehrlch: Von KA nach Sinsheim ist doch wirklich nur ein Katzensprung. Es wäre auch kein Problem, die Stadtbahn bis zum Stadion zu führen.
- (20148 Beiträge) | 21.03.2012 16:50Deine Antwortmacht mir Angst, du hast das doch wohl nicht für ernst genommen?
Ich erklär dir das mal mit der Fusion: Das machen vielleicht Vereine in Liga drei oder vier die geografisch dicht aufeinanderhocken. Die verbinden sich dann auf Augenhöhe und haben damit grössere Chancen aufzusteigen. Gerne praktiziert im Hand- und Basketball. Aber nenn mir einen Grund warum Hoffe oder der VfB (jetzt nur mal rumgesponnen) Interesse am KSC haben sollten. Das wäre dann keine Fusion, die müssten den runtergewirtschafteten Laden kaufen.
Ausserdem kannst du eine Verbindung des KSC mit Hoffe oder VfB nicht einem EINZIGEN KSC Fan vermitteln. Die gucken dann immer noch lieber fünftklassig im schmucken Stadion des SVK Beiertheim. Und das ist auch gut so (um mal einen bekannten Partypolitiker zu zitieren). - (431 Beiträge) | 21.03.2012 17:05Na gut, Hetfield!Ich nenne es Fusion, weil das netter als Übernahme klingt. Hoffenheim würde mit dem KSC und Karlsruhe zu einem Schnäppchenpreis ein bisschen Tradition und ein grösseres Einzugsgebiet kaufen. Die Ultra KSC-Fans würden zurückbleiben, was kein Problem wäre. Sollen die dann doch nach Beiertheim pilgern. Die große Mehrzahl der KSC Fans würde, da ich bin sicher, mitziehen. Der sportliche Erfolg schafft Freunde.
Fusion mit dem VfB war ein bisschen Phantasie
- (5582 Beiträge) | 22.03.2012 07:58duhast doch einen an der klatsche!
- (5320 Beiträge) | 21.03.2012 17:12Du schreibst schon wieder "wir"meinst Du damit Cannstatt?
- (924 Beiträge) | 21.03.2012 14:52oh je...ach sawitzki...geh doch dorthin wo der Pfeffer wächst. Hast du immer noch nicht kapiert, dass du hier maximal nur geduldet bist. Schämst du dich nicht, solche hohlen Phrasen hinauszublubbern...
Vorschläge dieser Art können nur von Plastikfans....bzw. retortengezeugten Langweilern kommen. Lass es einfach....macht keinen Sinn! - (1187 Beiträge) | 21.03.2012 15:14DieserBericht ist völlig für die Katz. Altes wieder aufgewärmt und neues gibt es nicht
- (431 Beiträge) | 21.03.2012 15:24GeldverschwendungEs gibt in KA dringendere Dinge zu finanzieren, als ein Fußballstadion für einen Drittligisten. Das ist doch lächerlich. In der 2. Liga hat der KSC einen Zuschauerschnitt von ca. 12.000. Dafür reicht der Wildpark, so wie er ist, vollkommen aus. Die Steuerzahler in KA hätten ganz sicher kein verständnis dafür, wenn die Stadt diesem Verein auch noch ein neues Stadion baut. Wenn die Fans vom KSC so wild darauf sind, sollen sie spenden für einen Neubau. In anderen Städten haben die Fans auch mitgeholfen, dass was passiert. Hier wollen sie, dass die Stadt ihnen alles auf dem Silbertablett serviert. So nicht !
- (1151 Beiträge) | 21.03.2012 18:46Genau...Vielleicht sollte man in Karlsruhe dringend die Psychatrie vergrößern!
- (1151 Beiträge) | 21.03.2012 18:47Ich spende auch:
- (431 Beiträge) | 21.03.2012 19:05Schön Miss Hexendrachen !Dann lerne ich Sie endlich persönlich kennen ? Kommen Sie denn gelegentlich aus Ihrer Gummizelle raus ?
- (1151 Beiträge) | 21.03.2012 19:51Gelegentlich schon!Aber: Nur dann und wirklich nur dann, wenn solche Geschöpfe wie Sie ganz ganz weit weg sind! Persönlich - nein Danke!
:-)
Und Sie mich auch! - (431 Beiträge) | 21.03.2012 20:08Schade.Persönlich wäre mir lieber - ich finde das Morbide anziehend.
- (5582 Beiträge) | 22.03.2012 07:59vorwie viel leuten spielt den der kultclub hoffenheim so?
- (1802 Beiträge) | 21.03.2012 15:25Ahhh Verwechslungsgefahr !!!!unsere Spieler verwechseln unsere Dixiklos mit dem Stadion ..........die spielen schei??e , weil die denken sie wären auf dem Klo und auf dem klo bringen die Leistung....... Mensch jungsin die kleinen blauen Häuschen wird gekackt und im grossen Rund wird Fussball gespielt. ts ts ts ich glaube jetzt wird alles gut.
- (5320 Beiträge) | 21.03.2012 17:15der warauch nix!
- (301 Beiträge) | 21.03.2012 19:00Ich ertrag's nicht mehr!Seit diese Leuchten von der Stadionkomission zu glorreichen UEFA-Cup-Zeiten nach Straßburg ins La Mainau gefahren sind und dann statt einem richtigen Fußballstadion diese Sch...Tribüne gebaut haben ist doch nichts mehr passiert - und es wird auch nichts mehr passieren, so lange solche bei Verein und Stadt solche Athleten unterwegs sind. Viel vor - nix dahinter. Typisch KA eben.
Vorher wird auf dem Mond ein Rummelplatz gebaut...
Meldet Euch wieder, wenn das Stadion gebaut ist - vorher interesseiert dieses Thema kein Aas mehr. - (2587 Beiträge) | 21.03.2012 19:16Fenrich hat diesen Schaumschläger erkannt"Ein parteiinterner Streit zwischen Fenrich, Wellenreuther und anderen CDU-Mitgliedern entfachte, der in einem lautstarken Streit zwischen den beiden Hauptprotagonisten in den Katakomben des Rathauses gipfelte".
- (106 Beiträge) | 21.03.2012 19:52Fenrich ist der Schuldige! Forumsdeppen !Fenrich ist der Bremsklotz. Die Stadt Ka regiert von Provinzdeppen, der KSC bestückt mit Leuten, welche so ein Projekt weder plannen noch vorantreiben können und zudem sich so delitantisch anstellen, dass die letzten Sponsoren noch abwinken und zu guter letzt die Vollpfosten von Fans in diesem Forum, die noch nicht einmal kapieren, dass ein Stadion im Profifusball kein kann sondern eine notwendige Bedingung für Kapital ist.




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