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01.08.2012 10:05
 
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Krimi-Komödie «Who Killed Marilyn?» [0]

Berlin Von Iris Auding, dpa - Marilyn Monroe ist unsterblich. In dem Film «Who Killed Marilyn?» geht es um ein Starlet, einen Krimi-Autor, Käse und die französische Provinz. Wer hat die Blondine umgebracht?
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'Who Killed Marilyn?'
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Rousseau (Jean-Paul Rouve, oben) und Leloup (Guillaume Gouix) ermitteln auf eigene Faust. Foto: Koch Media
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Lasziv räkelt sich eine blonde junge Frau auf einem Flecken Gras und nascht ein Stück Käse. Ein Werbespot wird gedreht. Hauptfigur ist Candice Lecoeur aus dem französischen Provinzkaff Mouthe. Sie sieht aus wie Marilyn Monroe und hält sich für eine Wiedergeburt der amerikanischen Ikone. Eines Tages findet ein Skiläufer die Leiche von Candice im Schnee. «Who Killed Marilyn?» fragt sich das Dorf aufgeregt. Der Schriftsteller David Rousseau, dem die Ideen ausgegangen sind, fängt an zu recherchieren. Der Film, als Krimi-Komödie angekündigt, kommt passend zum 50. Todestag des US-Superstars in die Kinos. Monroe starb am 5. August 1962.

Rousseau (Jean-Paul Rouve) wundert sich darüber, dass die Polizei so schnell aufhört zu ermitteln. Er glaubt nicht an einen Selbstmord - trotz der Schlaftabletten in Candices Hand. Immer mehr Ungereimtheiten fallen ihm auf. Auch der Polizist Bruno Leloup (Guillaume Gouix), der von einer Karriere in Kanada träumt und sich daher mit den neuesten kriminalistischen Methoden beschäftigt, hat Zweifel. Im Leichenschauhaus entdeckt Rousseau Blutergüsse und Einstiche von einer Spritze auf der Haut des Starlets.

In Rückblenden kommt Candice (Sophie Quinton) selbst zu Wort. Ihr Leben und das der Monroe haben einige Parallelen: Beide werden von ihren Fans vergöttert, heiraten ein Sportstar, trennen sich, begegnen einem Intellektuellen, haben Affären mit Politikern, können sich ihren Text nicht merken. Und beide sind zutiefst verunsichert.

«(Marilyn Monroe) war berühmt, wunderschön und die Männer lagen ihr zu Füßen, aber sie hatte keinerlei Selbstbewusstsein. Sie verkörpert das Thema, das ich in diesem Film adressieren wollte, mehr als jede andere Person», sagte Regisseur Gérald Hustache-Mathieu im Presseheft. «Es war die Idee, einen Thriller in Mouthe zu drehen und die Geschichte einer unmöglichen Begegnung zu erzählen: Ein Detektiv und ein Opfer, das schon tot ist.»

Rousseau und Leloup setzen das tödliche Puzzle nach und nach zusammen. Dabei spielen auch der Präsident des Départements, sein Bruder, der Polizeichef, eine Psychiaterin und jugendliche Fans eine verhängnisvolle Rolle. Jeder hat seinen Anteil am Tod von Candice, keiner bleibt ohne Schuld. Wegen der Parallelen zu Monroe ist für den Zuschauer einiges vorherzusehen. In den verschneiten Bergen von Mouthe wirkt die Handlung manchmal etwas zäh und wie eingefroren. Immer wieder sitzt Rousseau im Auto, im Hotelzimmer. Immer wieder schwenkt die Kamera über die Winterlandschaft. Für eine Komödie fehlt die Leichtigkeit, für einen Thriller die Spannung.

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