Geiseldrama in Karlsruhe
Bei einer Geiselnahme in Karlsruhe am Mittwoch, 4. Juli, wurden im Karlsruher Kanalweg fünf Menschen getötet.
Ein 53-jähriger Franzose war bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Lebensgefärhtin ausgerastet. Der Geiselnehmer erschoss einen Gerichtsvollzieher, einen Schlosser und den neuen Wohnungsinhaber. Auch seine Lebensgefährtin ist unter den Opfern. Danach richtete sich der Täter selbst.
Die Stadt Karlsruher steht nach der grausamen Bluttat unter Schock.
30.01.2013 - Karlsruhe
Der Hauptausschuss der Stadt Karlsruhe hat unter der Leitung von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen am Dienstag über die Spendengelder für die Hinterbliebenen des Geiseldramas vom 4. Juli entschieden. Mergen vertrat dabei den erkrankten Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Demnach wurden von September bis Mitte Januar weitere 17.000 Euro gespendet. Damit kamen durch die Spendenaktion "Karlsruhe hilft" bisher insgesamt über 180.000 Euro zusammen. Der Betrag wird zu gleichen Teilen an die Familien der Opfer ausbezahlt.
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11.09.2012 - Karlsruhe
Der Hauptausschuss der Stadt Karlsruhe unter der Leitung von Oberbürgermeister Heinz Fenrich hat über die Spendengelder für die Hinterbliebenen des Geiseldramas vom 4. Juli entschieden. Der Betrag von über 165.000 Euro wird zu gleichen Teilen an die Familien der Opfer ausbezahlt. Auch mit der Rechtsaufsicht sei alles geklärt, so Fenrich auf der Sitzung am Dienstag.
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22.08.2012 - Karlsruhe
Das Geiseldrama in Karlsruhe liegt noch keine zwei Monate zurück: Am 4. Juli tötete ein Geiselnehmer in der Nordstadt vier Menschen und anschließend sich selbst. Eine Welle der Solidarität mit den Angehörigen der Opfer brach schnell los - die Stadtverwaltung richtete ein Spendenkonto ein. Bis Mitte August gingen hier über 160.000 Euro ein. Und auch eine Sammelaktion für die Familie des getöteten Schlossers an der Pestalozzischule sorgte für eine hohe Spendensumme.
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19.07.2012 - Karlsruhe
Die Polizei Karlsruhe hat heute einen abschließenden Untersuchungsbericht zur blutigen Geiselnahme am 4. Juli veröffentlicht, bei der ein Geiselnehmer vier Menschen und anschließend sich selbst tötete. Demnach könnte die Spielsucht des 53 Jahre alten Täters ein Motiv für seine Tat gewesen sein.
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18.07.2012 - Karlsruhe
Auf das Spendenkonto der Stadt Karlsruhe sind bereits 108.000 Euro für die Hinterbliebenen des Geiseldramas eingegangen. Nachdem ein Geiselnehmer am 4. Juli vier Menschen und sich selbst getötet hat, ist die Hilfsbereitschaft für die Opfer der Angehörigen groß: Nach Angaben der Stadtverwaltung spenden sowohl Privatleute wie auch Firmen - von Kleinstbeträgen bis hin zu stattlichen Summen.
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16.07.2012 - Karlsruhe
Am 4. Juli tötete ein Geiselnehmer im Karlsruher Kanalweg vier Menschen und richtete sich danach selbst. Wie die Ermittlungen ergeben haben, war der 53-jährige Franzose Sportschütze. Roman Grafe (43) ist Sprecher der Initiative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen!". Er setzt sich für ein Verbot aller tödlichen Sportwaffen in Deutschland ein. ka-news sprach nach der Gedenkfeier für die Opfer mit Grafe über Sportwaffen und seine Forderungen an die deutsche Politik.
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13.07.2012 - Karlsruhe
Am 4. Juli tötete ein Geiselnehmer im Karlsruher Kanalweg vier Menschen und richtete sich danach selbst. Der Bluttat war eine Zwangsräumung vorausgegangen. ka-news sprach mit Patrick Rohrer, Spezialist für Wohnungauflösungen und Zwangsräumungen - über Gefahren, Backsteinwürfe und Angriffe mit Messern.
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11.07.2012 - Karlsruhe
Die Welle der Solidarität und Hilfe für die Opfer der Geiselnahme am 4. Juli wird größer. Die Stadt Karlsruhe hat das Hilfsprogramm "Karlsruhe hilft" wiederbelebt. Aber auch bei "Das Fest" und über den Freundeskreis der Pestalozzi-Schule kann den Familien der Opfern geholfen werden.
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11.07.2012 - Karlsruhe
"Worte allein sind manchmal hilflos. Stille gibt Halt." Sichtlich bewegt eröffnete Oberbürgermeister Heinz Fenrich die Gedenkveranstaltung für die vier Opfer des Geiseldramas am 4. Juli in der evangelischen Stadtkirche am Karlsruher Marktplatz. Die vollbesetzte Stadtkirche verharrte still während der Schweigeminute und bot einen würdigen Rahmen für die Trauergäste. Vier Kerzen wurden vorher für die Opfer der Bluttat entzündet. Im Namen der Landesregierung sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Familien und Freunden der Opfer sein Mitgefühl und Beleid aus.
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11.07.2012 - Karlsruhe
Mit einer öffentlichen Feier wird in Karlsruhe heute der Opfer des Karlsruher Geiseldramas gedacht. Um 9 Uhr beginnt in der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt, zu dieser Zeit werden auch in anderen Kirchen Karlsruhes die Glocken läuten. Auch Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann hat seine Teilnahme zugesagt.
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10.07.2012 - Karlsruhe
Karlsruhe steht am Mittwoch, 11. Juli, im Zeichen der Trauer um die Opfer des 4. Juli in der Nordstadt. Um 9 Uhr beginnt in der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt, zu dieser Zeit werden auch in anderen Kirchen Karlsruhes die Glocken läuten. Zeitgleich hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich für die gesamte Stadtverwaltung eine Gedenkminute angeordnet, in der die Arbeit aus Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen ruhen soll. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seine Teilnahme zugesagt. Das teilt die Stadt in einer Presseinformation mit.
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09.07.2012 - Karlsruhe
Nur wenige Tage nach dem Geiseldrama in der Karlsruher Nordstadt mit fünf Toten am 4. Juli, wurde der 33-jährige, türkischstämmige Schlosser in der Türkei beerdigt. Bereits am Freitag, unmittelbar nach der Obduktion in Heidelberg, nahmen bis zu 300 Menschen bei der Fatih Moschee in Durlach an einem Trauer-Gebet für Mustafa G. teil. Am Sonntag wurde er in der Türkei im Kreise der Familie beigesetzt.
06.07.2012 - Karlsruhe
Zwei Tage nach dem Geiseldrama in der Karlsruher Nordstadt hängen nun auch schwarze Flaggen an den Karlsruher Landesbehören. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl hat die Trauerbeflaggung im Gedenken an die Opfer der Geiselnahme angeordnet, teilt das Regierungspräsidium in einer Pressemeldung mit.
06.07.2012 - Karlsruhe/Heidelberg
Die vorläufigen Ergebnisse der Obduktion der fünf toten Personen nach dem Geiseldrama im Karlsruher Kanalweg sind nun bekannt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe haben am Freitagnachmittag eine gemeinsame Stellungnahme herausgegeben. Demnach wurde die Lebensgefährtin des Täters ebenfalls am Mittwochmorgen erschossen. Finanzielle Probleme schließt die Polizei als Tatmotiv aus.
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06.07.2012 - Karlsruhe
Für die Opfer der Karlsruher Bluttat wird es kommenden Mittwoch um 9 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der evangelischen Stadtkirche geben. Die Stadt gedenkt mit einer Trauerbeflaggung der Opfer und hat im Rathaus ein Kondolenzbuch ausgelegt.
05.07.2012 - Karlsruhe
Mit einer Trauerbeflaggung gedenkt die Stadt Karlsruhe seit Donnerstag der Opfer der Geiselnahme im Kanalweg. Am Mittwochmorgen hatte ein 53-jähriger Mann im Verlauf einer Zwangsräumung in der Nordstadt drei Geiseln, seine Lebensgefährtin und schließlich sich selbst getötet. Nun legt die Stadt im Rathaus ein Kondolenzbuch aus, in das sich die Karlsruher Bürger eintragen können. Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.
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05.07.2012 - Karlsruhe
Am Mittwoch starben in der Karlsruher Nordstadt fünf Menschen durch Schüsse: Ein 53-Jähriger tötete dabei vier Geiseln und anschließend sich selbst. Zu der Eskalation war es wegen einer Zwangsräumung gekommen. Neben der Lebensgefährtin, dem neuen Wohnungsbesitzer und einem Schlosser war auch der Gerichtsvollzieher unter den Opfern. ka-news hat mit dem Landesvorsitzenden vom Bund Deutscher Gerichtsvollzieher (DGVB), Rüdiger Majewski, gesprochen - über Polizeischutz, Bewaffnung und mulmige Gefühle.
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05.07.2012 - Karlsruhe
An den Tag des Geiseldramas werden sich die Bewohner des Kanalwegs noch lange erinnern. Denn was sich in ihrer Straße abgespielt hat, sorgte nicht nur in Karlsruhe für Entsetzen: Ein 53-jähriger Mann tötete bei der Zwangsräumung einer Dachgeschosswohnung vier Menschen und sich selbst. Die Obduktion wurde inzwischen auf Freitag verschoben, sie soll weitere Erkenntnisse über das Verbrechen bringen. Die Polizei geht zudem Zeugenaussagen nach, nachdem bereits am Dienstagabend Schüsse aus der Wohnung vernommen wurden.
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04.07.2012 - Karlsruhe
"Es ist eine schreckliche Tragödie, die sich heute in Karlsruhe abgespielt hat", zeigte sich der leitende Staatsanwalt Gunter Spitz schockiert. Auf einer Pressekonferenz der Polizei Karlsruhe informierten die Beamten und die Staatsanwaltschaft über die grauenhafte Tat, die ganz Deutschland erschüttert hat: Bei einer Zwangsräumung in der Karlsruher Nordstadt tötete ein Geiselnehmer vier Menschen und danach sich selbst. Oberbürgermeister Heinz Fenrich sprach den Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus.
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04.07.2012 - Karlsruhe
Wie die Polizei soeben auf ka-news-Anfrage bestätigt, kommt es derzeit im Kanalweg zu einer Geiselnahme. Gegen kurz vor 9 Uhr habe ein Mann in einer Wohnung Geiseln genommen. Ursache war offenbar eine Zwangsräumung. Auch sind bereits Schüsse gefallen, wie die Polizei berichtet. Der Tatort ist laut Polizei weiträumig abgesperrt. Spezialkräfte sind auf der Anfahrt. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt.
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Fotogalerien Geiselnahme Karlsruhe
Am 11.07.2012 in Karlsruhe von ErS mit 21 Bildern
Am 04.07.2012 in Kanalweg von (feb) mit 23 Bildern
Am 04.07.2012 in Karlsruhe von feb mit 18 Bildern