Herzenssache: Benefizkick für Ex-KSC-Profi Raimund Krauth
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Karlsruhe (ka-news) - Beste Stimmung und viele Tore bekamen rund 2.200 Zuschauer am Freitagabend beim Benefizspiel für Ex-KSC-Profi Raimund Krauth geboten. Am Ende setzte sich eine Auswahl ehemaliger Profis von Eintracht Frankfurt gegen die KSC-Legenden mit 6:4 durch.
Die Namen auf dem Papier ließen so manchen Fußball-Fan mit der Zunge schnalzen. So schnürten im Stadion des SVK Beiertheim unter anderem Stars wie Bernd Hölzenbein, Bundesliga-Rekordhalter "Charlie" Körbel und Jürgen Gabrowski. Auf Seiten des KSC durften sich die Fans über ein Wiedersehen mit Spielern wie Michael Harforth, Emanuel Günther und Rolf Dohmen freuen. Unterstützung bekamen die Karlsruher vom ehemaligen Skispringer Sven Hannawald sowie Andreas Görlitz, der 2007-2009 die Kickschuhe für den KSC schnürte.
Görlitz sorgte dann auch gleich für ein absolutes Highlight, als er einen Eckball direkt verwandelte. "Es hat riesigen Spaß gemacht und war zudem für den guten Zweck", kommentierte der derzeit vereinslose Profi seinen Auftritt in Karlsruhe. Auch Ex-DFB-Funktionär Manfred Amerell zeigte sich erstmals wieder in der Öffentlichkeit und begleitete die Partie als Schiedsrichter.
Dohmen, der das Benefizspiel mitorganisiert hat, bedankte sich nach dem Spiel noch einmal bei allen Helfern. "Die nächsten Tage habe ich sicher Muskelkater - aber das sind Schmerzen, die ich gerne habe", meinte er augenzwinkernd. Ähnlich sah es Michael Künast: "Es macht uns stolz hier dabei zu sein."
Für Gänsehaut sorgte in der Halbzeitpause Stephanie, die jüngste Tochter von Raimund Krauth. Sie bedankte sich im Namen der Familie bei allen Helfern und Organisatoren: "Wir haben Papa von diesem Spiel heute Abend erzählt."
Im Vorspiel traf Schirmherr FC Unitas auf die Nationalmannschaft der Köche an. Hier gab es am Ende ein deutliches 7:2 für die Traditionsmannschaft aus Karlsruhe.
50 Tore für den KSC
Raimund Krauth begann seine Karriere beim FC Neureut. Von 1971 bis 1973 spielte er bei Eintracht Frankfurt, später beim FK Pirmasens (1974-75) und schließlich von 1975 bis 1983 beim KSC, für den er 168 Punktspiele bestritt und dabei 50 Tore schoss. Zuletzt war er bei Fortuna Kirchfeld Co-Trainer von Gerd Komorowski und trainierte die 2. Mannschaft.
Vor gut einem Jahr hatte sich Raimund Krauth einer Routine-Operation am Knie unterziehen müssen, bei der es Komplikationen gegeben hatte. Krauth ist seitdem voll pflegebedürftig. Er und seine Familie benötigen auf noch nicht absehbare Zeit Hilfe.
Spendenkonto Raimund KrauthEmpfänger: FC Unitas 71 KA e.V.
Betreff: Benefizver. R. Krauth
Bank: Sparkasse Karlsruhe
BLZ: 660 501 01
Kontonummer: 90 48 82 8



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