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22.04.2012 17:41
 
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Fortuna neuer Dritter - Frankfurt vor Aufstiegsparty [0]

Düsseldorfs Sascha Rösler schreit seine Freude nach dem 2:1 heraus. Foto: Rolf Vennenbernd

Die Pauli-Spieler jubeln mit Torschütze Marius Ebbers (r) über das 1:0. Foto: Angelika Warmuth
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Die Karlsruher Spieler feiern den Erfolg gegen Paderborn vor der Fankurve. Foto: Ralf Stockhoff
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Vor den Augen von Rostocks Michael Blum kämpft Fin Bartels (l) mit Tom Weilandt um den Ball. Foto: Angelika Warmuth
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Ingolstadts Manuel Schäffler (r) kommt beim Kampf um den Ball gegen den Münchner Vallori ins Straucheln. Foto: Sven Hoppe
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Die Spieler von 1860 München bejubeln ein weiteres Tor gegen den FC Ingolstadt. Foto: Sven Hoppe
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Die Fürther Spieler feiern nach dem Spiel mit den Fans. Foto: Arne Dedert
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München Von Christian Kunz, dpa - Fortuna Düsseldorf hat in der 2. Fußball-Bundesliga wieder den dritten Tabellenrang übernommen. Die Rheinländer gewannen zu Hause gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:1 (2:1) und hoffen weiter auf den Aufstieg.
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Der bisherige Tabellendritte Paderborn verlor dagegen beim Karlsruher SC mit 0:2 (0:1). Die Badener machten durch diesen Sieg einen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Dagegen stehen die Zeichen für Hansa Rostock auf Abstieg in die 3. Liga. Beim FC St. Pauli gab es eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Die Kiezkicker rückten auf Rang vier vor und wollen das Fotofinish um den Relegationsrang für sich entscheiden.

Während die künftigen Bundesliga-Kicker der SpVgg Greuther Fürth schon in ihre Aufstiegsjerseys schlüpften, will Eintracht Frankfurt am Montag seinen Aufstieg feiern. Mit einem Sieg bei Schlusslicht Alemannia Aachen könnten die Hessen die Rückkehr in der Fußball-Bundesliga perfekt machen.

Vor 33 637 Zuschauern in Düsseldorf brachte Ken Ilsø (15. Minute) die Gastgeber früh in Führung, aber Berlin schlug durch Simon Terodde (18.) postwendend zurück. Noch vor dem Seitenwechsel steuerte Sascha Rösler (22./Foulelfmeter) das 2:1 für die Fortunen bei. «Wer mit der Situation am besten umgehen kann, wird sich am Ende durchsetzen», sagte Trainer Norbert Meier mit Blick auf das packende Rennen um Rang drei. Bleibt der Tabellenstand in 1. und 2. Liga, dann kommt es zum brisanten Relegations-Gipfel zwischen Düsseldorf und dem 1. FC Köln.

Dem würden die Kiezkicker vom FC St. Pauli gerne einen Strich durch die Rechnung machen. Marius Ebbers (13./49.) führte die Hanseaten mit zwei Treffern auf Kurs. Fin Bartels (79.) machte nach Zuspiel von Ebbers dann alles klar. «Wir sind noch mitten drin und die Düsseldorfer spüren unseren Atem», sagte Ebbers.

Der KSC machte unter seinem zum Retter erkorenen Coach Markus Kauczinski mit dem dritten Sieg im dritten Heimspiel einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf - und darf nach dem 1:1 des FC Erzgebirge Aue gegen Dynamo Dresden sogar wieder auf den direkten Klassenverbleib hoffen. Nur zwei Zähler beträgt der Rückstand der Karlsruher auf die Sachsen, auch Energie Cottbus ist nach dem 1:1 am Freitag gegen den VfL Bochum nicht weiter weg.

Durch ihren Erfolg dank Treffern von Gaetan Krebs (43.) und Pascal Groß (88.) versetzten die Badener zudem den Paderborner Aufstiegsträumen eine kräftigen Dämpfer vor 14 112 Zuschauern. «Wir hoffen immer noch, dass es noch mit dem dritten Platz klappt», sagte Gäste-Torjäger Nick Proschwitz.

Gefeiert wurde in Fürth schon unter der Woche, durch das 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt wurden am Freitag auch die letzten theoretischen Zweifel beseitigt. «Wir alle, ganz Fürth, wir können stolz sein auf diese Mannschaft», meinte Trainer Mike Büskens, der humorvoll einschränkte: «Der eine oder andere hat am Montag mehr Einsatz gezeigt.» Den Führungstreffer von Björn Schlicke (17. Minute) glich Bernd Nehrig (75.) per Foulelfmeter aus. Nun kann ganz sicher für die Bundesliga geplant werde, in der der Spieleretat auf rund zwölf Millionen Euro ansteigen soll.

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