Götze, Herrmann und Co.: Neue Jungstars für U 21
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Düsseldorf Von Morten Ritter, dpa - Sie sind die neuen Gesichter der U 21-Nationalmannschaft und die Hoffnungsträger der nächsten jungen Generation, die sich für die A-Nationalmannschaft empfehlen möchte.
Nachdem die aktuellen Europameister wie Mats Hummels und Benedikt Höwedes aus Altersgründen nicht mehr für die EM-Endrunde 2013 infrage kommen, drängen nun junge Spieler wie der Dortmunder Mario Götze oder der Mönchengladbacher Patrick Herrmann in den Vordergrund. Sie werden in den nächsten Wochen und Monaten beweisen müssen, ob sie die Klasse ihrer Vorgänger erreichen können.
Patrick Herrmann hat sich bei Borussia Mönchengladbach schon in der abgelaufenen Spielzeit mit 13 Einsätzen empfohlen. Am vergangenen Wochenende gelang ihm bei dem spektakulären 6:3-Erfolg in Leverkusen gleich sein erster Doppelpack. Gemeinsam mit Tony Jantschke, der 2007 mit der U 17-Auswahl WM-Dritter wurde, vertritt er nun die Farben Borussias in der neuen U 21. «Es ist eine tolle Sache, dass bei dem Neuaufbau dieser Mannschaft zwei Spieler von uns dabei sind. Ich habe mit DFB-Coach Rainer Adrion länger gesprochen und habe ihm die beiden ans Herz gelegt. Es sind beides junge Spieler, die viel Potenzial mitbringen», sagte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck.
Als großes Talent gilt auch BVB-Jungprofi Götze. Der 18 Jahre alte Offensivspieler spielt bei Trainer Jürgen Klopp bereits eine wichtige Rolle. In den Junioren-Nationalmannschaften hat er auch schon große Erfolge gefeiert. Die deutsche U 17 führte er 2009 zum EM-Titel. «Er kann ein Spiel alleine entscheiden. Wenn er weiter hart an sich arbeitet, hat er eine große Zukunft vor sich», befand sein damaliger DFB-Trainer Marco Pezzaiouli. In Dortmund wird der Nachwuchsstar behutsam aufgebaut, Interviewanfragen werden noch abgeblockt.
Neben Götze und Herrmann haben in der noch jungen Bundesligasaison auch Spieler wie Konstantin Rausch von Hannover 96 oder der vom FC Bayern München an den 1. FC Nürnberg ausgeliehene Mehmet Ekici für Aufmerksamkeit gesorgt.
Rausch, dem als linker Verteidiger in zuvor 53 Bundesligaspielen kein Treffer gelang, traf in der neuen Saison bereits zweimal. Unter Trainer Mirko Slomka agiert der Youngster weiter vorne. «Natürlich hat man da mehr Offensivaktionen als in der Defensive. Und man kann ab und zu nach innen ziehen und selbst den Abschluss suchen», meinte Rausch, der 2007 mit der U 17 WM-Dritter in Südkorea wurde. Auffälligster Spieler war damals Toni Kroos, der auch für die neue U 21 spielberechtigt ist. Doch der Bayern-Profi hat schon den Sprung nach oben geschafft.




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