Verletzter Klose optimistisch: «Zur EM in Top-Form»
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Berlin (dpa) - Miroslav Klose rechnet trotz seiner Muskelverletzung mit einem erfolgreichen EM-Einsatz für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.
«Es läuft sehr gut. Und ich gehe fest davon aus, dass ich zur EM in Top-Form sein werde», sagte der Stürmer der «Bild»-Zeitung. Eine Rückkehr ins Team von Lazio Rom im italienischen Liga-Endspurt ist ungewiss. «Ob ich bei Lazio in dieser Saison noch mal zum Einsatz komme, kann man aber noch nicht sagen», betonte Klose.
Fehlende Spielpraxis als EM-Manko fürchtet der 33-Jährige nicht. «Natürlich ist die Spielpraxis wichtig. Aber es könnte ein noch größerer Vorteil sein, wenn man mit vollem Akku zur EM fährt», sagte Klose. Bundestrainer Joachim Löw müsse um seinen Top-Angreifer nicht bange sein. «Ich glaube, er braucht sich keine Sorgen zu machen», versicherte der 114-fache Nationalspieler.
Löw hatte sich bei einem Sponsorentermin zu seinen verletzten Stammkräften Klose und Per Mertesacker geäußert. «Beide sind etwas mehr gehandicapt wegen der schweren Verletzungen. Jetzt drei, vier, fünf Wochen keine Spiele zu machen bedeutet natürlich auch, sich nachher richtig herankämpfen zu müssen.» Den beiden arrivierten Spielern traut der Bundestrainer das aber zu.
Klose befindet sich derzeit zur Behandlung bei DFB-Physiotherapeut Klaus Eder. Alle drei Tage reist er zu einem Check bei Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. «Seit drei Tagen darf ich den Muskel wieder mehr belasten und habe die Erlaubnis, Fahrrad zu fahren», berichtete Klose in einem DFB-Interview. Langsam wolle er nun die Intensität steigern.
Auch zur WM 2010 war Klose praktisch ohne Wettkampfpraxis gereist und hatte in Südafrika dann mit vier Toren überzeugt. Das DFB-Team startet am 11. Mai in die Vorbereitung auf die EM in Polen und der Ukraine. Das erste Spiel steht an Kloses 34. Geburtstag am 9. Juni in Lwiw gegen Portugal an.
Das EM-Turnier ist für den in Polen geborenen Klose ein Karriere-Höhepunkt. «Ich habe noch enge Verbindungen nach Polen. Mein Onkel und meine Tante leben dort, meine Familie spricht die Sprache. Ich freue mich riesig auf diese Europameisterschaft, auch wenn es aus meiner ganz speziellen Sicht ein wenig schade ist, dass wir die ersten drei Spiele in der Ukraine bestreiten», sagte er.



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