Bevor er nach Karlsruhe kam, war Kristian Nicht in Norwegen bei Viking Stavanger aktiv. Im deutschen Fußball ist er aber kein Unbekannter. Über seinen Jugendverein Carl Zeiss Jena pflastern die Stationen Stuttgarter Kickers, 1. FC Nürnberg und Alemannia Aachen seine Karriere.
Der Elsässer Jean-François "Jeff" Kornetzky ist seit 2005 beim KSC. Zu Beginn dieser Spielzeit wurde er zur Nummer eins zwischen den Pfosten, musste seinen Platz kurze Zeit später aber wieder für Markus Miller räumen. Derzeit sammelt Kornetzky hauptsächlich in der Regionalliga Spielpraxis.
Nach dem Abstieg 2009 rechnete man beim KSC auch mit einem Abschied von Markus Miller. Doch die Angebote für den Keeper blieben aus. Nach einem Gehaltsverzicht gehört der gebürtige Allgäuer wieder zur Profimannschaft und bildet dort einen sicheren Rückhalt im KSC-Tor.
Das Fußballspielen lernte Marvin Matip im Südwesten Bochums, beim SC Weimar 45. Über die Stationen VfL Bochum und 1. FC Köln ist er nun beim KSC gelandet. Der ehemalige U21-Nationalspieler ist bis Saisonende ausgeliehen, kann sich aber auch ein längerfristiges Engagement bei den Blau-Weißen vorstellen.
Dino Drpic kam in der Winterpause 2009 von Dinamo Zagreb in den Wildpark. Nach dem Abstieg entschied er sich mangels Wechselalternativen für einen Verbleib in Karlsruhe. Noch bekannter als das fußballerische Können des Kroaten dürfte seine Frau Nives Celsius sein.
"Der doppelte Langkamp" - so hieß es vor der Saison 2009/10 als Matthias Langkamp einen bis Juni 2011 datierten Vertrag beim KSC unterschrieb. Zuvor war der Innenverteidiger bei Panionios Athen in Griechenland aktiv.
Andreas Schäfer ist beim KSC für die linke Abwehrseite zuständig. Der Neuzugang aus Osnabrück hatte zunächst allerdings einen schweren Stand und konnte nicht immer überzeugen. Gegen Ende der Hinrunde scheint Schäfer aber endlich zu seiner Form gefunden zu haben.
In der Saison 2008/09 brachte es Christian Demirtas lediglich auf sieben Spielminuten für seinen Ex-Verein Mainz 05. Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Im Sommer 2009 wechselte er nach Karlsruhe und möchte im Wildpark den Neustart wagen.
Sebastian Langkamp rutschte im März 2009 in die Startelf und ist seitdem kaum noch aus dem KSC-Kader wegzudenken. Im April 2009 markierte der Innenverteidiger per Befreiungsschlag aus 46,5 Metern sein erstes Bundesligator.
Der nur 1,65 Meter große Gaetan Krebs wurde für die Kreativabteilung im KSC-Mittelfeld verpflichtet. Seine Profikarriere begann er 2005 bei Racing Straßburg, ehe er nach Deutschland kam und bei den Sportfreunden Siegen und Hannover 96 aktiv war.
Nachdem sich Lars Stindl beim KSC einen Stammplatz erkämpft hat und mit sehr guten Leistungen überzeugt, melden einige Erstligisten ihr Interesse an. Der U21-Nationalspieler wird den Verein wohl im Sommer 2010 in Richtung Bundesliga verlassen.
Rückkehrer Marco Engelhardt findet langsam zu seiner alten Form zurück, die man bei seinem ersten Engagement beim KSC so geschätzt hat. Der dreimalige deutsche Nationalspieler hat einen Vertrag bis 2012.
Michael Mutzel fand über die Stationen Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart 2004 den Weg nach Karlsruhe. Nach und nach etablierte sich der gebürtige Bayer im Kader der Blau-Weißen und wurde Führungsspieler.
Timo Staffeldt stammt aus der KSC-Jugend und schaffte 2005 den Sprung in die erste Mannschaft. Nachdem sein Vertrag im Sommer 2009 ursprünglich auslief, schaffte es der Heidelberger durch gute Leistungen, die Verantwortlichen doch noch einmal von seinen Qualitäten zu überzeugen.
Sein letztes Pflichtspiel bestritt Massimilian Porcello im Februar 2009 beim KSC-Heimspiel gegen den Hamburger SV. Seitdem verhindern Verletzungen immer wieder eine Rückkehr in den Profikader. Porcello besitzt noch einen Vertrag bis 2011.
Trotz des Abstiegs in die zweite Liga hielt Godfried Aduobe dem KSC die Treue und verlängerte seinen Vertrag bis 2011. Der 1,78 Meter große Mittelfeldspieler lief bislang dreimal für die Nationalmannschaft Ghanas auf.
Serhat Akin schloss sich dem KSC Mitte September an. Zunächst trainierte er bei den Badenern lediglich, im November unterschrieb er dann einen Vertrag bis Juni 2010. Über gute Leistungen in der Regionalliga-Mannschaft empfahl sich der gebürtige Brettener für die Profis, die er nach der Winterpause verstärkte.
Niklas Tarvajärvi schloss sich dem KSC ebenfalls nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga an. Nachdem er zunächst probeweise in Karlsruhe trainiert hatte, sprach sich die Mannschaft geschlossen für eine Verpflichtung aus. Tarvajärvi hat einen bis 2011 datierten Kontakt.
Mit der Verpflichtung von Anton Fink investierte der KSC in die sportliche Zukunft. Rund 600.000 Euro investierte der Zweitligist, um den Torschützenkönig der Dritten Liga aus Unterhaching loszueisen. Fink hat einen Vertrag bis 2012 im Badischen.
Macauley Chrisantus kam auf Leihbasis zur Saison 2009/10 zum KSC. Der nigerianische Stürmer wurde 2007 U17-Weltmeister und war mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze des Turniers. Dazu wurde er hinter Toni Kroos zum zweitbesten Spieler gewählt.
Trainer Markus Schupp beschreibt Alexander Iashvili als den wohl besten Spieler in seinem Kader. Und tatsächlich steht und fällt mit dem Kapitän die Leistung beim KSC. Dabei agiert der georgische Nationalspieler eher als Vorbereiter denn als wahrer Goalgetter.
Den absoluten Karrierehöhepunkt erlebte Christian Timm bereits im Jahr 1997. Damals stand er im Kader des Champions-League-Sieger Borussia Dortmund. Zehn Jahre später schloss er sich dem KSC an. Trotz des Abstiegs verlängerte Timm seinen Vertrag bis 2012.