Der Elsässer Jean-François "Jeff" Kornetzky ist seit 2004 beim KSC. Er galt stets als ruhige "Nummer 2" auf der Bank. In der vergangenen Spielzeit musste Kornetzky diesen Platz für Kristian Nicht räumen und sammelte hauptsächlich Spielpraxis in der Regionalliga.
Bevor er nach Karlsruhe kam, war Kristian Nicht in Norwegen bei Viking Stavanger aktiv. Im deutschen Fußball ist er aber kein Unbekannter. Über seinen Jugendverein Carl Zeiss Jena pflastern die Stationen Stuttgarter Kickers, 1. FC Nürnberg und Alemannia Aachen seine Karriere.
Vor Matthias Zimmermann liegt eine große Zukunft im Profifußballer. Das Talent des U17-Europameisters von 2009 hat auch Trainer Markus Schupp erkannt. Mit 17 Jahren sicherte sich Zimmermann einen Stammplatz beim KSC und wurde von den Fans zum Spieler der Saison 2009/2010 gewählt.
Stefan Müller schnürt bereits seit der D-Jugend die Kickschuhe für den KSC. Durch gute Leistungen in der Regionalliga empfahl sich der Innenverteidiger für die Profimannschaft. Am 3. April 2010 feierte Müller sein Debüt in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin.
In der Saison 2008/09 brachte es Christian Demirtas lediglich auf sieben Spielminuten für seinen Ex-Verein Mainz 05. Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Im Sommer 2009 wechselte er nach Karlsruhe und wagte im Wildpark den Neustart.
Andreas Schäfer ist beim KSC für die linke Seite zuständig. Der ehemalige Osnabrücker hatte während seiner Anfangszeit in Karlsruhe allerdings einen schweren Stand und konnte nicht immer überzeugen. Ein halbes Jahr dauerte es, dann hatte er Fans und Trainer gleichermaßen von seinem Können überzeugt.
"Der doppelte Langkamp" - so hieß es vor der Saison 2009/10 als Matthias Langkamp einen bis Juni 2011 datierten Vertrag beim KSC unterschrieb. Zuvor war der Innenverteidiger bei Panionios Athen in Griechenland aktiv.
Sebastian Langkamp rutschte im März 2009 in die Startelf und ist seitdem kaum noch aus dem KSC-Kader wegzudenken. Im April 2009 markierte der Innenverteidiger per Befreiungsschlag aus 46,5 Metern sein erstes Bundesligator.
Thomas Konrad ist ein weiteres Talent aus der KSC-Nachwuchsabteilung, das behutsam an die Profis herangeführt werden soll. Er zählte schon häufiger zum Zweitliga-Kader, wo er am 24. Januar 2010 sein Profidebüt gab.
Trotz des Abstiegs in die zweite Liga hielt Godfried Aduobe dem KSC die Treue und verlängerte seinen Vertrag bis 2011. Der 1,78 Meter große Mittelfeldspieler lief bislang dreimal für die Nationalmannschaft Ghanas auf.
Stefan Rieß kam von den Amateuren des FC Bayern München nach Karlsruhe. Beim KSC möchte er den nächsten Schritt in Richtung Profifußball machen. Rieß besitzt einen Vertrag bis 2011, der Verein hält jedoch eine einseitige Option auf Verlängerung.
Michael Mutzel fand über die Stationen Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart 2004 den Weg nach Karlsruhe. Nach und nach etablierte sich der gebürtige Bayer im Kader der Blau-Weißen und wurde Führungsspieler.
Die Fans atmen auf, Massimilian Porcello ist zurück auf dem Fußballplatz. Nachdem ihn Verletzungen seit Februar 2009 außer Gefecht gesetzt haben und fast das Karriereende bedeutet hätten, darf man sich im Wildpark in dieser Saison wieder auf seine genialen Freistöße freuen.
Matthias Cuntz lernte das Fußballspielen bei der SpVgg Durlach-Aue. Mit neun Jahren wechselte er zum KSC, bei dem er anschließend alle Jugendmannschaften durchlief. Gute Leistungen in der Regionalliga empfahl er sich für die Profis. Cuntz besitzt einen Vertrag bis 2012.
Timo Staffeldt stammt aus der KSC-Jugend und schaffte 2005 den Sprung in die erste Mannschaft. Nachdem sein Vertrag im Sommer 2009 ursprünglich auslief, schaffte es der Heidelberger durch gute Leistungen, die Verantwortlichen doch noch einmal von seinen Qualitäten zu überzeugen.
Der nur 1,65 Meter große Gaetan Krebs wurde für die Kreativabteilung im KSC-Mittelfeld verpflichtet. Seine Profikarriere begann er 2005 bei Racing Straßburg, ehe er nach Deutschland kam und bei den Sportfreunden Siegen und Hannover 96 aktiv war.
Rückkehrer Marco Engelhardt findet langsam zu seiner alten Form zurück, die man bei seinem ersten Engagement beim KSC so geschätzt hat. Der dreimalige deutsche Nationalspieler hat einen Vertrag bis 2012.
Ebenfalls aus der Talentschmiede U23 stammt Lukas Rupp. Der Mittelfeldspieler zählte bereits in der vergangenen Spielzeit zum erweiterten Kader der Profimannschaft und absolvierte am 21. März 2010 sein erstes Pflichtspiel in der zweiten Liga.
Den absoluten Karrierehöhepunkt erlebte Christian Timm bereits im Jahr 1997. Damals stand er im Kader des Champions-League-Sieger Borussia Dortmund. Zehn Jahre später schloss er sich dem KSC an. Trotz des Abstiegs verlängerte Timm seinen Vertrag bis 2012.
Trainer Markus Schupp beschreibt Alexander Iashvili als den wohl besten Spieler in seinem Kader. Und tatsächlich steht und fällt mit dem Kapitän die Leistung beim KSC. Dabei agiert der georgische Nationalspieler eher als Vorbereiter denn als wahrer Goalgetter.
Mit der Verpflichtung von Anton Fink investierte der KSC in die sportliche Zukunft. Rund 600.000 Euro zahlte der Zweitligist, um den Torschützenkönig der Dritten Liga aus Unterhaching loszueisen. Fink hat einen Vertrag bis 2012 im Badischen.
Seit 2006 ist Christopher Bieber beim KSC und wird seit der Saison 2009/10 an den Kader der ersten Mannschaft herangeführt. Sein Profidebüt gab der Stürmer am 5. Februar 2010 beim FC St. Pauli.Bieber hat einen Vertrag bis 2011.
Macauley Chrisantus kam auf Leihbasis zur Saison 2009/10 zum KSC. Der nigerianische Stürmer wurde 2007 U17-Weltmeister und war mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze des Turniers. Dazu wurde er hinter Toni Kroos zum zweitbesten Spieler gewählt.
Serhat Akin schloss sich dem KSC Mitte September 2009 an. Zunächst trainierte er bei den Badenern lediglich, im November unterschrieb er dann einen Vertrag. Über gute Leistungen in der Regionalliga-Mannschaft empfahl sich der gebürtige Brettener für die Profis, die er nach der Winterpause verstärkte.
Auch Patrick Dulleck ging durch die Schule von Markus Kauczinski bei der U23 des KSC. In der Saison 2009/10 hatte sich der Stürmer bereits an die Profimannschaft herangearbeitet, riss sich im Januar allerdings das Kreuzband. Die Saison war gelaufen. Nun nimmt Dulleck also einen zweiten Anlauf im Zweitliga-Team der Badener.
Niklas Tarvajärvi schloss sich dem KSC ebenfalls nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga an. Nachdem er zunächst probeweise in Karlsruhe trainiert hatte, sprach sich die Mannschaft geschlossen für eine Verpflichtung aus. Tarvajärvi hat einen bis 2011 datierten Kontakt.