KSC-Gegner unter der Lupe: Hamburger SV
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Karlsruhe (cde) - Nach dem 2:0-Pflichtsieg im Badischen Pokal beim Oberligisten SpVgg Neckarelz folgt nun die Kür: In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gastiert am kommenden Sonntag der Bundesligist Hamburger SV im Wildpark (Anpfiff 14.30 Uhr).
In der heimischen Imtech Arena tickt die Uhr und zeigt mittlerweile fast 49 Jahre an. Genau so lange nämlich ist der HSV bereits Mitglied der Fußball-Bundesliga. Als einziger Verein in Deutschland gehört der Traditionsclub, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, seit der ersten Spielzeit 1963/64 dem Oberhaus ununterbrochen an. In dieser Zeit konnte man in der Elbmetropole drei Meistertitel feiern.
Der letzte große Titel liegt bereits 25 Jahre zurück
Auch im DFB-Pokal konnten sich die Rothosen bereits drei Mal in die Siegerliste eintragen. Eben in diesem Wettbewerb gab es - abgesehen vom Ligapokalsieg 2003 - den letzten großen Titel. 1987 schlug das Team von Trainerlegende Ernst Happel im Finale die Stuttgarter Kickers mit 3:1. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte liegt noch vier Jahre weiter zurück und ist der Sieg im Europacup der Landesmeister.
Der HSV befindet sich im Umbruch
Die Gegenwart sieht weniger rosig aus. Seit einigen Jahren wechselt man beinahe im Jahrestakt die Cheftrainer, auch in der Führungsetage herrscht kaum Ruhe. Zudem sind die Hamburger finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet, was in den letzten beiden Jahren zu einem radikalen Umbruch im Kader führte.
Um diesen Umbruch möglichst erfolgreich zu gestalten, holte man im letzten Jahr Frank Arnesen als neuen Sportchef vom FC Chelsea zum HSV. Die Aufbruchsstimmung, die mit dieser Verpflichtung ausgelöst wurde ebbte allerdings sehr schnell wieder ab, nachdem nach sechs Spieltagen nur ein Zähler und Platz 18 zu Buche stand. Der Club zog die Reißleine und trennte sich von Trainer Michael Oenning.
Ex-KSC-Profi Fink verhinderte zumindest den Totalschaden
Als Nachfolger wurde Thorsten Fink präsentiert. Der Ex-KSC-Profi kam vom FC Basel und sollte den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte verhindern. Mit einiger Mühe konnte erst am vorletzten Spieltag der Sturz in die Zweitklassigkeit endgültig abgewendet werden. Am Ende stand die schlechteste Bundesligasaison aller Zeiten und Platz 15.
Der Umbau im Kader setzte sich auch in diesem Sommer fort. Weitere Stars wie zum Beispiel Mladen Petric, David Jarolim oder Paolo Guerrero wurden aus Kostengründen abgegeben. Neu im HSV-Dress sind unter anderem Torhüter René Adler, Mittelfeldakteur Maximilian Beister, sowie Angreifer Artjoms Rudnevs. Große Hoffnungen setzt man vor allem in Adler als neue Nummer eins und als Führungsspieler.
Calhanoglu unterschreibt beim HSV – und bleibt beim KSC
Ein weiterer Neuzugang wurde unter der Woche bekanntgegeben. Nachdem lange Zeit Nordrivale Werder Bremen als aussichtsreichster Kandidat auf eine Verpflichtung von KSC-Talent Hakan Calhanoglu galt, unterschrieb der 18-Jährige an der Elbe einen Vertrag bis 2016. Verstärken wird er die Hanseaten allerdings zunächst nicht, da er mit sofortiger Wirkung an den KSC zurück ausgeliehen wird.
Einer der wenigen Spieler mit großer Erfahrung ist Kapitän Heiko Westermann. Der Ex-Nationalspieler wechselte 2010 vom FC Schalke 04 in den hohen Norden. Damals hatte er sicherlich andere Ziele als den Abstiegskampf.
Genau diesen mussten die Rothosen allerdings in der letzten Saison überstehen. Nicht wenige sagen für die neue Spielzeit voraus, dass rund um die Imtech Arena erneut um den Verbleib in der Bundesliga gezittert werden muss, auch wenn die Parole an der Elbe "Nie wieder Abstiegskampf!" lautet.
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze
Trotz allem ist der KSC natürlich der grobe Außenseiter im Duell mit dem Bundesliga-Dino. Allerdings erweist sich die Floskel, der Pokal habe seine eigenen Gesetze, immer wieder als wahr.
Zudem macht die Bilanz zwischen diesen beiden Clubs den Badenern durchaus Hoffnung. Bisher gab es nämlich ein einziges Aufeinandertreffen im Rahmen des DFB-Pokals. In der Saison 2000/01 empfing der damalige Regionalligist KSC in der zweiten Runde den Champions League-Teilnehmer HSV und triumphierte am Ende sensationell mit 1:0. Vielleicht wiederholt sich ja die Geschichte...
Weitere Informationen: www.hsv.de
Mehr zu: KSC "Karlsruher SC" "Hamburger SV"
- (108 Beiträge) | 16.08.2012 15:53...Vollgas geben!!! Der HSV hat momentan sportlich gesehen genug Sorgen...die kann man schlagen!
- (2391 Beiträge) | 16.08.2012 15:54Neckarelz war kein Problem für den KSC,dann wird das beim HSV erst recht klappen!!!
Außerdem soll's extrem heiß werden am Samstag, da sind wir klar im Vorteil, die Nordlichter kennen solch drückende Hitze ja nicht so!
Solange die Sterne noch so stehen, forever KSC, Liebe kennt keine 2. Liga! - (108 Beiträge) | 16.08.2012 15:56...Das Spiel ist am "Sonntag"...soll aber nicht wesentlich kühler werden
- (1000 Beiträge) | 16.08.2012 16:02"Grober"Außenseiter. Wusste gar nicht, daß wir solche Treter im Team haben.
- (2391 Beiträge) | 16.08.2012 16:21Nicht im Team!Aber im Block!
- (5324 Beiträge) | 16.08.2012 16:36sabbel nicht,welchen Block denn? Wenn Du nicht hingehst kannst Du ja nicht irgendwelche Behauptungen anstellen.
- (2391 Beiträge) | 16.08.2012 16:40im A4 bzw D1 oder so ähnlich,um hier mal eine Behauptung anzustellen....
oder war's auszustellen? aufzustellen? oder lieber Behauptungen abzustellen?
wer was anstellt muß ins Gefängnis! - (5324 Beiträge) | 16.08.2012 16:44ins Gefängnis...
- (122 Beiträge) | 17.08.2012 10:08@WilliEmmsbla bla bla
- (330 Beiträge) | 17.08.2012 13:36Block der VerursacherWenn ich so manche Kommentare lese, könnte mann meinen, dass der KSC noch nie für seine Volldeppen (und nix anderes sind diese sogenannten "Fans") hat bluten müssen. Darunter gelitten haben natürlich auch die anderen "normalen" Zuschauer. Und dies nun seit vielen Jahrzehnten.
- (20148 Beiträge) | 16.08.2012 16:22Der HSVist seit Jahren der gleiche Saustall wie der KSC. Da geht überhaupt nichts vorwärts.
Der einzige Unterschied ist, dass der HSV vom Absturz verschont blieb. - (5324 Beiträge) | 16.08.2012 16:37früher oder später......trifft es alle Traditionsvereine.
- (2391 Beiträge) | 16.08.2012 16:42Hoffentlich nicht!Wenn die alle mal in der Dritten Liga kicken kommt der KSC gar nicht mehr hoch!
- (1151 Beiträge) | 16.08.2012 18:17@hetfieldNein, zwei Unterschiede:
Der HSV hat bzw. spielt in einer modernen Fußball-Arena! - (1151 Beiträge) | 16.08.2012 18:22Und:Weil deshalb mehr Geld vorhanden, ist es ein Saustall auf höherem Niveau!
- (20148 Beiträge) | 16.08.2012 20:01Ich bin zwarauch dafür eine neue Hütte zu bauen und genau JETZT damit anzufangen, aber was das mit den Aktionen auf dem Rasen zu tun hat wird mir Laie weiterhin verborgen bleiben.
Viele Grüsse, auch an den Rehsport...äh...Radsportfreund aus dem Untergrund.
- (5324 Beiträge) | 16.08.2012 16:33steht dort nicht René Adler im Kasten?der hat doch noch schlechte Erinnerungen an den KSC...
...die Sache mit der Grätsche von Langkamp 1.
Noch haben wir ja einen Weitschuß-Spezi in unseren Reihen!
;-) - (472 Beiträge) | 16.08.2012 17:10HSV kann sich nur blamierenDas sollten wir ausnutzen! Wir haben nix zu verlieren. Alles bis 0:3 Niederlage ist absolut im Rahmen. Je länger wir das 0:0 halten, desto mehr wird der HSV anrennen. Das kann sich bei den Temperaturen rächen, erst recht wenn es sogar in die Verlängerung gehen sollte und die unterkühlten Jungs aus dem hohen Norden mal die badische Sonne von der unangenehmen Seite erleben...
Beste Grüße - (301 Beiträge) | 16.08.2012 18:06gegen Schalke haben wirletztes Jahr auch nur 2:0 verloren
und der HSV SO GUT IST DER AUCH NICHT !!!
- (3156 Beiträge) | 16.08.2012 18:16HasenzüchtervereinsduellVitus Nagorny, das war das Spiel seiner Karriere!




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