KSC vs. Kölmel: "Lehrstunde für den KSC"
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Karlsruhe (ka-news) - Im Millionenstreit zwischen dem Karlsruher SC und dem Rechtehändler Michael Kölmel kam man am heutigen Freitag zum ersten Mal vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Karlsruhe zusammen.
Das OLG bestätigte in der Berufungsverhandlung zwar textlich gesehen die Ansichten der KSC-Anwälte. Da der Vertrag im Wortlaut keine zweifelsfreie Textgrundlage ist und zudem über Jahre vom KSC "gelebt" wurde, habe er Bestand und müsse eingehalten werden. Der KSC habe demnach sowohl die 1,5 Millionen Euro aus Forderungen aus den Jahren 2001 bis 2006 zu zahlen als auch den Vertrag zu erfüllen.
Das Gericht schlug den beiden Parteien vor, sich außergerichtlich gütlich zu einigen. Diesem Vorschlag wollen sowohl KSC-Präsident Paul Metzger als auch Michael Kölmel nachgehen. Als die KSC-Anwälte dennoch auch weiterhin den Anschein erweckten, gerichtlich ihre Position durchsetzen zu wollen, verließ Metzger unter offenkundiger Missbilligung dieser Haltung den Saal. "Dies war eine Lehrstunde für den KSC vor Gericht", so Kölmel über die Verhandlung. Die Urteilsverkündung ist für Mittwoch, 27. Januar, anberaumt.
Kölmel hatte dem KSC vor Jahren 15 Millionen DM geliehen, um den Verein vor dem Aus zu retten. Dafür sollte der auf Lebenszeit 15 Prozent der TV-Erlöse erhalten. Der KSC versuchte nach der Bundesligarückkehr 2007 aus dem Vertrag auszusteigen und zweifelte dessen Rechtmäßigkeit an. So seien Teile des Vertrages juristisch nicht haltbar und der Verein auch zu keiner Zahlung verpflichtet, so die KSC-Anwälte.
Außergerichtliche Einigung scheiterte am Verwaltungsrat
Der Zweitligist war im Juni 2008 vom Landgericht dazu verurteilt worden, dem Rechtehändler 1,5 Millionen Euro für offene Forderungen an aus den Jahren 2001 bis 2006 zu bezahlen. Der Verein war daraufhin in Berufung gegangen.
Der neue KSC-Präsident Metzger wollte eine Gerichtsverhandlung vermeiden und hatte sich nach seiner Wahl mit Kölmel darauf verständigt, nur noch zehn Jahre statt lebenslang an Kölmel Zahlungen in Höhe von zehn statt 15 Prozent zu leisten. Zusätzlich hätte man eine Mindestsumme von 13,6 Millionen Euro garantiert und sofort sieben der rund elf Millionen Euro Rücklagen überwiesen.
Diese Lösung war aber von den KSC-Anwälten und vom Verwaltungsrat abgelehnt worden, sodass die heutige Verhandlung habe stattfinden müssen.
Mehr zu: KSC "Karlsruher SC" "Paul Metzger" "Michael Kölmel"
- (465 Beiträge) | 15.01.2010 14:02Ich denkedass der KSC zugunsten Kölmels verlieren wird!
- (330 Beiträge) | 15.01.2010 14:04Metzger?Hinweis an die Redaktion. Ein Bild vom Präsi im Zusammenhang mit dieser Info abzulichten geht an den Tatsachen vorbei. Unser Präsi wollte wie man weiß sich aussergerichtlich einigen - dies wurde aber seitens des VR abgelehnt. Vielleicht sollte man mal hier dieses Gremium ablichten im Zusammenhang mit dieser Hiobsbotschaft!
- (244 Beiträge) | 15.01.2010 14:11Genau.......der von allen seiten als Böse angesehene aktuelle KSC-Präsident hat sofort versucht diese Sache im guten zu ende zu bringen, auch wenn es den KSC NOCH einiges kostet!!!!
Die Frage ist ob sich Herr Kölmel nach einem vielleicht für den KSC schlechteres Urteil noch auf den DEAL mit mit dem KSC Präsident eingeht!
Das schlimme ist aber das dieser Verwaltungsrat immer in der Vergangenheit eigentlich mehr gegen den KSC gearbeitet hat als für den Verein ! ! !
Das sollte auch mal überlegt werden ! ! !! ! ! ! ! ! !
PS: Weg mit dem Bild von Präsident Metzger
hin mit dem Bild des Verwaltungsrates der den Prozess wollte ! - (1448 Beiträge) | 15.01.2010 14:17Richtig!Auch mit Bildern kann man ganz subtil Stimmung machen, wie das leider in den vergangenen Monaten immer wieder geschehen ist. Es ist ein Trauerspiel!
- (1014 Beiträge) | 15.01.2010 14:13Wenndas wirklich so ist, würde es 1:0 für unseren Präsidenten stehen, da er ja eine Vorablösung wollte. Aber darauf könnte ich verzichten, denn das wäre eine ganz shcöne Sch....
- unbekannt(1 Beiträge) | 15.01.2010 14:21WIR SIND.....einfach der letzte Dorfclub....- wenn das wirklich so ausgeht dann herzlichen Dank lieber Verwaltungsrat!
- unbekannt(3 Beiträge) | 15.01.2010 14:35Immerwieder das gleiche.Diesmal bringt unser eigener Verwaltungsrat in die sch....! Es wird Zeit gegen diese Idioten was zu machen.Sonst ist unser Verein baltd tod.
- (736 Beiträge) | 15.01.2010 14:40Rechtsanwältewenn dem wirklich so ist, dann sollte man den anwäten des ksc mal richtig in den arsch treten. die scheinen einen haufen geld zu kosten und was kommt dabei raus ?
ich bin der meinung, entweder man geht den weg vor das gericht, hat dann aber entsprechende beweise, gutachten etc. und man gewinnt den prozess, oder man sieht geringe chancen auf einen erfolg und versucht somit eine außergerichtliche einigung zu erzielen, wo beide seiten "gut" wegkommen.
so wie es derzeitig abläuft ... da fällt einem nichts ein ... - (838 Beiträge) | 15.01.2010 16:29Ganz so ist es auch nichtWenn sich jemand absolut sicher sein muss und die andere Seite keine Chance hat gäbe es ja nie einen Rechtsstreit.
Stimme aber trotzdem zu, dass diese Anwälte wohl ziemliche Rohrkrepierer sind. - (221 Beiträge) | 15.01.2010 14:55Der (wahrscheinliche) Ausgangdieses Prozesses überrascht mich nicht. Ich habe schon vor einer Woche klar Stellung gegen den Verwaltungsrat, der den von unserem Herrn Präsidenten Metzger ausgehandelten Kompromiss abgelehnt hat, bezogen. Es würde mich aber überhaupt nicht wundern, wenn es die Anwälte des KSC schaffen würden, diesen Verwaltungsrat davon zu überzeugen, noch weiter vor dem BGH zu prozessieren. Es gibt hier nicht wenige, die ständig auf unserem Präsidium herumhacken. Wäre es nicht gerechtfertigter und sinnvoller, diesen Verwaltungsrat samt Vorsitzenden kritischer zu betrachten? Die Herrschaften sollten sich am kommenden Dienstag gefälligst auch einmal den Fans stellen !
- (202 Beiträge) | 15.01.2010 14:55Gebt mir die Adresse der AnwälteIch würde sehr gerne da hinfahren und mit diesen Versagern die Sache ausdiskutieren...War doch klar das es so kommt, da hilft nur eins diesen total unfähigen Verwaltungsrat abwählen. Jetzt wird Kölmel auf keine Einigung mehr eingehen.
Danke Ihr Idioten!!! - (1014 Beiträge) | 15.01.2010 15:14Langsamhabe ich das Gefühl, da wollen Anwälte Geld verdienen!
- (1448 Beiträge) | 15.01.2010 15:16Langsam
- (244 Beiträge) | 15.01.2010 15:29Das sageb...Kölmen und Metztger schon lange.
Und die Luschen vom Verwaltungsrat sind auch noch so blöd und machen mit!!!
Solange die Sache KÖLMEL nicht geklärt ist wird sich auch in Sachen Stadion(neu)bau nichts tun, weil diese Sache war immer der Grund warum nichts ging ! ! !
Ich hoffe doch jetzt das sich Präsident Metzger durchsetzten kann und endlich "Frieden" und ein baldiges befriedigendes ende mit Kölmel und dem KSC findet ! ! ! - (1448 Beiträge) | 15.01.2010 15:15Und was lernen wir daraus?Hätte die versammelte Fangemeinde in den letzten Monaten ihren Präsidenten unterstützt, statt ihm ständig Knüppel zwischen die Beine zu werfen, wäre seine Position im Klub vielleicht so stark gewesen, daß der Verwaltungsrat seinen Kompromißvorschlag nicht so leicht hätte ablehnen können. Vielleicht kapieren jetzt mal ein paar mehr, was wir an Paul Metzger haben!
- (241 Beiträge) | 15.01.2010 15:20oder?.......einfach toll, der juristische Weitblick unseres Herrn Präsidenten Metzger.
- (1713 Beiträge) | 15.01.2010 16:35@urgesteinextra angemeldet um gegen PM Stimmung zu machen.
- (221 Beiträge) | 15.01.2010 15:25Jederhalbwegs normal denkende Mensch kann zu keinem anderen Urteil kommen. Dass Anwälte dazu raten, das Glück vor Gericht zu suchen, verwundert nicht. Die leben schliesslich davon. Die Anwaltskosten und Gerichtskosten von heute sollten die Herrschaften vom Verwaltungsrat übernehmen.
- (479 Beiträge) | 15.01.2010 15:27Genau betrachten!Nach dem lesen dieses Artikels kann ich eigentlich weder PM noch dem VR Vorwürfe machen - und mir immer noch kein Urteil bilden, was den nun "richtig" oder "besser" ist.
Anhand der Überschrift und dem ersten überfliegen kann man natürlich sofort gegen den VR, das alte Präsidium oder die Anwälte schimpfen. Nur relativiert die Aussage "dass der Vertrag so ungültig gewesen wäre" das ganze etwas. Das scheint ja zu zeigen, dass die Position der Anwälte nicht ganz unbegründet war.
Ich denke auch, dass es schwierig ist vor dem 27.01. (Urteilsverkündung) alles richtig zu beurteilen, selbst danach dürfte dies Aufgrund der Komplexität des Themas schwierig bleiben.
Weiterhin wurde heute nach meiner Information nur eine Forderung von Kölmel verhandelt, die Vertragsanfechtung des KSC aus anderen Gründen ist für einen anderen Termin vorgesehen.
Also alles weiterhin nicht so einfach und klar wie es im ersten Moment erscheint. - (221 Beiträge) | 15.01.2010 15:31Fussballfan!du bist bestimmt auch so einer, der jetzt am liebsten noch in die nächste Instanz geht. Du arbeitest in einer RA-Kanzlei?



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